Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Katharina König-Preuss

5. Jahrestag Attentat Breitscheidplatz – Islamismus entgegentreten

Am Sonntag, dem 19. Dezember, jährt sich der islamistische Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz zum fünften Mal. 13 Menschen wurden ermordet, 67 weitere zum Teil schwer verletzt. Dazu erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE: „Der Anschlag am Breitscheidplatz war ein Angriff auf eine offene und plurale Gesellschaft. Die islamistische Ideologie ist im Kern zutiefst antidemokratisch und totalitär, die Menschen weltweit bedroht. Gerade auch viele Muslim*innen selbst flüchten vor islamistischer Gewalt und suchen bei uns, auch in Thüringen, Schutz. Das Gedenken an die Opfer in Berlin, aber auch an anderen Orten der Welt, mahnt uns, mörderische Ideologien ernst zu nehmen und konsequent zu bekämpfen.“

Der Täter vom Breitscheidplatz stand der Terrororganisation ‚Islamischer Staat‘ nahe und der Anschlag folgte einem Terroraufruf des IS, der sich gegen Orte in Europa richtete, an denen Menschen zusammenkommen, die ihr Leben nicht nach den fundamentalistischen Vorstellungen des IS gestalten. Der Weihnachtsmarkt wurde als christliches Symbol ebenso zum Ziel wie als Ort, an dem Menschen zusammenkommen, Musik gespielt und Alkohol getrunken wird. König-Preuss weiter: „Der Islamismus bedroht die Gesellschaft, nicht der Islam. Die absolute Mehrheit der in Deutschland lebenden Musliminnen und Muslime geht friedlich ihrer Religion nach. Es ist unser aller Aufgabe, den Nährboden für Hassprediger auszutrocknen, das bedeutet vor allem: keine Stigmatisierung, Diskriminierung oder auch das Gefühl zu vermitteln, sie seien unerwünscht. Es ist viel mehr Aufgabe, gute Perspektiven für alle hier lebenden Menschen zu schaffen: Gerade dort, wo Menschen sich akzeptiert und als Teil der Gesellschaft anerkannt und wertgeschätzt fühlen, wo es soziale Sicherheiten gibt, dort haben Rekrutierer islamistischer Netzwerke kaum eine Chance. Darum müssen wir unsere Bemühungen der Integration verstärken.“

Die Abgeordnete abschließend: „Es bedarf zudem auf Bundesebene einer unbürokratischen Grundrente für Überlebende und Hinterbliebene von islamistischen, rechtsterroristischen, rassistischen und antisemitischen Attentaten und schweren Gewalttaten. Hier sollte die Bundesregierung zeitnah aktiv werden und eine Regelung beschließen, die auch rückwirkend gilt.“