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Ralf Plötner

Nicht die Beiträge, sondern die Bemessungsgrenze erhöhen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat angekündigt, dass der durchschnittliche Zusatzbeitrag für die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen um 0,3 Prozentpunkte steigen soll. Dazu erklärt Ralf Plötner, Sprecher für Gesundheitspolitik und Pflege der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Die Ankündigung vom Gesundheitsminister wird die ohnehin durch die Inflation und Energiekrise finanziell stark belastete Thüringer Bevölkerung zusätzlich unter Druck setzen. Daher ist der angekündigte Weg der falsche.“

Der Abgeordnete sieht einen grundsätzlichen Reformbedarf bei der Krankenversicherung und fordert eine Bürger:innenversicherung, in die alle einzahlen. Auch Kapitalerträge müssten nach Plötners Vorstellung in eine solche solidarische Versicherung zur Finanzierung herangezogen werden.

„Da die dringend notwendige Reform im Moment nicht in Sicht ist, muss in der jetzigen Situation die Beitragsbemessungsgrenze angehoben werden und nicht der Zusatzbeitrag. Dann zahlen höhere Einkommen mehr und der Großteil der Bevölkerung wird nicht zusätzlich belastet“, so Plötner abschließend.