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Parlamentsreport 18-2021

Im Juni hinterließ ein Starkregen in Mosbach im Wartburgkreis immense Schäden. Große Mengen Wasser strömten talwärts durch die Ortslage, spülten Autos und einen Hang fort und fluteten zahlreiche Häuser.
Binnen kürzester Zeit hatten die Wassermassen die Hauptstraße in dem langgezogenen Dorf völlig unter sich begraben, an den Häusern der Bewohner*innen und der öffentlichen Infrastruktur wurde vieles zerstört. Der Bürgermeister der Gemeinde Jörg Schlothauer richtete als erste Nothilfemaßnahme ein Spendenkonto der Gemeinde ein, um kurzfristig den Betroffenen helfen zu können. Nun haben sich auch Abgeordnete der Linksfraktion im Thüringer Landtag an der Hilfsaktion beteiligt – mit einer Spende von 8.700 Euro.


Das Geld stammt aus den automatischen Diätenerhöhungen, welche die LINKE schon seit Jahren kritisiert – und deshalb unter anderem über die Alternative 54 e.V. an Ehrenamtliche, Vereine, Einzelpersonen und die Zivilgesellschaft spendet. Seit der CoronaKrise sogar den doppelten Betrag.


„Die privaten Schäden in Mosbach sind nach wie vor immens. Aus diesem Grund war es uns eine Herzensangelegenheit den Menschen vor Ort zu helfen“, sagt Linksfraktionschef Steffen Dittes. Ein Spendenscheck wurde Ende September gemeinsam mit dem linken Ministerpräsidenten Bodo Ramelow und weiteren Abgeordneten der Linksfraktion an den Bürgermeister übergeben. Und: Bei einer finanziellen Zuwendung wird es nicht bleiben. Ramelow hat noch einmal persönlich seine Unterstützung angeboten und wird zeitnah den Ort besuchen, ein Termin mit dem Staatssekretär Torsten Weil sei bereits für Oktober angesetzt.


Wie die Abgeordneten der LINKEN im Thüringer Landtag sonst mit ihren Spenden helfen, dazu gibt diese Ausgabe des „Parlamentsreports“ einen Einblick: Buchprojekte werden ermöglicht, Ferienreisen werden unterstützt, demokratischen Initiativen wird geholfen. Natürlich können wir nur einige Beispiele aus einer inzwischen schon langjährigen Spenden-Tradition vorstellen. Kleine, aber konkrete Hilfen für Thüringen und seine Bürger*innen, die in der Summe viel ausmachen: Seit 1995 konnten so weit über 1,5 Millionen Euro an Spenden vergeben werden. Ihre Redaktion

 

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