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1000 Tage Präsidentschaft

Birgit Pommer, ehemalig Birgit Keller ist seit dem 26. November 2019 die Präsidentin des Thüringer Landtages. Damit wurde sie die erste Parlamentspräsidentin der LINKEN in einem deutschen Bundesland. Mit über der Hälfte der 90 Stimmen wurde sie damals auch von Fraktionsmitgliedern über Rot-Rot-Grün hinaus gewählt. Nach 1.000 Tagen im Amt wollen wir ihr für die Arbeit in diesem ehrenvollen Amt danken.


Birgit Pommer wurde 1959 geboren. Nach einer Ausbildung zur Elektromonteurin arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Starkstrom-Anlagen. Danach absolvierte sie ein Studium zur Diplom-Gesellschaftswissenschaftlerin und arbeitete als Erzieherin in einem Kindergarten und später als Mitarbeiterin in einem Wahlkreisbüro. Von 2009 bis 2012 war sie das erste Mal Mitglied der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, bis sie 2012 zur Landrätin im Landkreis Nordhausen gewählt wurde. Von 2014 bis 2019 war sie als Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft tätig. 2019 gewann sie das Direktmandat im Wahlkreis Nordhausen l und ist seitdem erneut Mitglied der Linksfraktion im Thüringer Landtag.
Birgit Pommer gilt stets als verbindlich und fachlich kompetent. Zu Pommers Wahl 2019 bezeichnete sie Susanne Hennig-Wellsow als „gesellschaftspolitische Brückenbauerin“, diese Rolle kann man ihr noch heute zuschreiben. Nicht nur in der Art und Weise, wie sie das Hohe Haus in Ordnung hält, auch wie sie immer wieder versucht gesellschaftliche Themen in den Landtag zu tragen. Das offene Weltbild des Thüringer Landtages unter Leitung von Birgit Pommer zeigt sich so auch in den Ausstellungen im Foyer und an den Wänden des Erdgeschosses, die regelmäßig mit zeitgenössischer Kunst geschmückt sind. Junge Menschen und minorisierte Gruppen finden ebenso Platz wie bereits etablierte Künstler.innen.
Bei der Debatte um die Neuwahlen des Ministerpräsidenten ging sie respektvoll, aber mit einer eindeutigen Botschaft an die Öffentlichkeit und appellierte: „Wir müssen die entstandene Zerrissenheit überwinden. Unsere Verfassung ist stark und sie kennt Wege, mit der schwierigen Situation umzugehen.“
Bei der Bewahrung um die Würde des Hauses liegt ihr der Schutz der Demokratie besonders am Herzen. Sie will nach wie vor die Politik für die Menschen im Freistaat Thüringen positiv gestalten. Hierfür stehen wir ihr als Fraktion beiseite und sagen danke für die letzten 1000 Tage!