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#12 - Erfolgreich auf dem Thüringer Weg

Liebe*r Leser*in,

drei Jahrzehnte sind eine lange Zeit. Wenn wir heute auf die Geschichte unseres Landesverbandes zurückblicken, erscheint manches so fern - und doch liegt es nahe. Vor allem, wenn man die vielen politischen, menschlichen, kulturellen Linien verfolgt, die zwischen Vergangenheit und Gegenwart eine Verbindung herstellen. Eine Verbindung, die auch für die Zukunft wichtig ist.

Deshalb will ich heute in meinem Newsletter auf 30 Jahre PDS und LINKE in Thüringen zurückblicken: Als Ende Juni Anfang, Juli 1990 in der Eislebener Straße in Erfurt an einem sommerheißen Wochenende die Thüringer PDS aus der Taufe gehoben wurde, dachte wohl noch niemand daran, dass einmal ein linker Ministerpräsident im Freistaat regiert. Und doch finden sich damals schon wichtige Momente jenes besonderen Thüringer Weges, auf dem wir seitdem erfolgreich vorangehen. Und es tauchen schon viele jener Namen auf, die diesen Weg geprägt haben.

Gabriele Zimmer, Klaus Höpcke, Dieter Hausold, Knut Korschewsky… es fehlt der Platz, an dieser Stelle auch nur annähernd all jene zu nennen, die mit Engagement und Klugheit einen politischen Kurs einschlugen, auf dem wir heute immer noch sind. Dieter Strützel, um noch einen zu nennen, hat in den ersten Jahren des PDS-Landesverbandes als stellvertretender Landeschef für eine Politik geworben, die linksreformerische Politik und neue Kooperationsfähigkeit, zu etwas verbindet, was später in der ersten rot-rot-grünen Landesregierung zu einem Wesenskern unserer Arbeit wurde.

 

Was hat uns in diesen 30 Jahren ausgezeichnet?

Offenheit für Quereinsteiger*innen, die ihre Erfahrungen aus sozialen Auseinandersetzungen zum Beispiel im Kampf der Kali-Kumpel einbrachten.

Engagement in den Kommunen, wo die PDS und später die LINKE sich kümmerte, um im sozialen Interesse konkret zu gestalten.

Enge Kooperation mit einer Zivilgesellschaft, die mit ihren eigenen Vorstellungen von einem solidarischen Thüringen ein Gewinn für unsere Politik wurde.

Oppositionelle Hartnäckigkeit in Zeiten, in denen wir im Landtag die einzige politische Kraft waren, die mit Kritik und alternativen Vorschlägen auf Verbesserungen drängte.

Ein kultureller und gesellschaftspolitischer Anspruch, der das notwendige Gegengewicht zu einer CDU bildete, die Thüringen lange wie ihren Erbhof betrachtete.

Und nicht zuletzt den Mut zur Gestaltung, den es braucht, um als erster LINKEN-Landesverband nicht nur mit zu regieren, sondern von vorne weg zu gestalten. Dass wir Thüringer*innen das Zusammengehen mit der WASG meisterten und mit Bodo Ramelow als Fusionsbeauftragten der Gesamtpartei auch bundesweit den Erfolg garantierten, dass wir in der PDS und der LINKEN wichtige Gestalter*innen für die Bundes- und Europapolitik hervorbrachten, dass wir im Freistaat Impulse gesetzt und verstärkt haben, ohne die heute die Zusammenarbeit im progressiven Lager anders aussehen würde - auch das gehört dazu.

Unsere Erfolge wären ohne die vielen engagierten Menschen, Genoss*innen und Wähler*innen, Abgeordnete und Mitarbeiter*innen nicht möglich gewesen. Konkrete Alternative und pragmatische Weitsicht, Einsatz für soziale Gerechtigkeit und grundlegende Gesellschaftsveränderung - das ist der Thüringer Weg. Ein großes Dankeschön an alle, die ihn bis hierher mitgegangen sind und mitgeprägt haben. Verfolgen wir unseren Thüringer Weg gemeinsam weiter.


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Pressesprecherin

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