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Bodo Ramelow

 

Erreichbar im Landtag

Fax: 0361 - 377 2416

Email: ramelow@die-linke-thl.de

 

Wahlkreisbüro

Bodo Ramelow

Johannesstraße 49 

99084 Erfurt

Homepage: www.bodo-ramelow.de

Tel.: 0361 -  21668708       

Email: ramelow@die-linke-thl.de

Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10 bis 15 Uhr

Mitarbeiter: Holger Auerswald

 

Twitter

twitter.com/bodoramelow

 

Persönliche Angaben

  • Geboren am 16.02.1956 in Osterholz-Scharmbeck
  • Verheiratet, zwei Kinder
  • Einzelhandelskaufmann

 

Über mich

Ich wurde am 16. Februar 1956, als Sohn einer studierten Hauswirtschaftsleiterin, im niedersächsischen Osterholz-Scharmbeck, geboren. Sie entstammt dem alten protestantischen Geschlecht der Fresenius. Mein Vater stammt aus einer alten Kaufmannsfamilie. Meine Familie übersiedelte nach dem frühen Tod unseres Vaters zunächst nach Rheinhessen, wo ich mit der 9. Klasse abschloss. Danach zog unsere Familie an die Lahn zwischen Marburg und Gießen.

In Gießen erlernte ich den Beruf des Einzelhandelskaufmanns. Die zehnte Klasse beendete ich auf der Kaufmännischen Schule Marburg, einer Berufsaufbauschule mit der Fachrichtung Kaufmann. Danach erreichte ich an der Fachoberschule Marburg in der 12. Klasse die kaufmännische Fachhochschulreife. Ich absolvierte die IHK-Prüfung zum Ausbilder und arbeitete als Substitut zur Einarbeitung bei der Karstadt AG sowie beim früheren Kaufmarkt HaWeGe in Marburg-Cappel. Später wurde ich Filialleiter bei der Jöckel Vertriebs GmbH Marburg.

Von 1981 bis 1990 war ich Gewerkschaftssekretär in Mittelhessen. Um beim Aufbau der neuen Gewerkschaftsstrukturen in den neu hinzugekommen Bundesländern zu helfen, ging ich 1990 nach Thüringen. Dort war ich bis 1999 Landesvorsitzender der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV).

Ich war 1997 Mitinitiator und Erstunterzeichner der Erfurter Erklärung, ein Aufruf von knapp 40 Künstlern, Intellektuellen, Gewerkschaftern und Politikern für mehr soziale Gerechtigkeit und einen Politikwechsel 1999 wurde ich Mitglied der PDS und im Juni desselben Jahres für diese in den Thüringer Landtag gewählt. Nachdem ich von 1999 bis 2001 stellvertretender Fraktionsvorsitzender war, wurde ich im November 2001 Vorsitzender der Landtagsfraktion.

Am 7. Februar 2004 wählte mich meine Partei zum Spitzenkandidaten der PDS für die anstehende Landtagswahl in Thüringen und als Kandidat für das Amt des Thüringer Ministerpräsidenten. Ich gewann in Erfurt das Direktmandat im Wahlkreis Erfurt I. Nach der Wahl wurde ich wieder zum Vorsitzenden der PDS-Fraktion im Thüringer Landtag gewählt.

Am 13. Dezember 2004 wurde ich zum Wahlkampfleiter der PDS für die Bundestagswahl 2005 bestimmt und ab Juni 2005 war ich Verhandlungsführer der Linkspartei bei den Gesprächen zur Parteineubildung mit der WASG.

Mein Landtagsmandat legte ich im September 2005 nieder, denn ich errang am 18. September 2005 ein Mandat für den 16. Deutschen Bundestag auf der Landesliste der Thüringer Linkspartei. Im Bundestag wurde ich am 30. September 2005 in der der Fraktion DIE LINKE zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt, der ich bis zu meinem Ausscheiden, am 28.09.2009 angehörte.

Im Bundestag hatte ich folgende Funktionen:

  • Religionsbeauftragter der Fraktion DIE LINKE
  • Verantwortlicher für die Bund-Länder-Koordinierung der Bundestagsfraktion
  • Ordentliches Mitglied der Interparlamentarischen Union
  • Stellvertretendes Mitglied im Vermittlungsausschuss des Deutschen Bundestages und des Bundesrates
  • Mitglied der Gemeinsamen Kommission zur Modernisierung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen
  • Vorsitzender der Deutsch-Spanischen Parlamentariergruppe
  • Mitglied in den Parlamentariergruppen Baltikum und Italien
  • stellv. Mitglied im Parlamentarischen Beirat des Deutschen Ethikrates

Am 2. Dezember 2007 nominierte mich der Landesparteitag der Thüringer Linken einstimmig als Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2009. Im Mai 2008 gab ich das Amt des Bundeswahlkampfleiters der LINKEN ab und wurde Föderalismusbeauftragter des Bundesvorstandes, dem ich bis 2010 angehörte.

Von 2009 bis 2014 war ich erneut Vorsitzender der Linksfration im Thüringer Landtag. Ehrenamtlich war ich bis zum Jahr 2014  Vorstandsmitglied der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Linken Medienakademie.

Ich bin im Stifterrat der Leo Baeck Foundation. Mitglied bin ich unter anderem bei ver.di, der Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG), der Volkssolidarität, dem Thüringer Meer e.V., Mehr Demokratie e.V.sowie Achava e.V.

2014 war ich Spitzenkandidat meiner Partei für die Landtagswahl in Thüringen am 14. September 2014. Am 5. Dezember 2014 wählte mich der Thüringer Landtag zum Ministerpräsidenten des Freistaats Thüringen und damit an die Spitze der ersten Landesregierung in Deutschland, die von LINKE, SPD und Bündnis 90 / Die Grünen gebildet wurde.

Zur Landtagswahl am 27. Oktober 2019 war ich erneut Spitzenkandiat für meine Partei in Thüringen. DIE LINKE wurde bei dieser Wahl mit 31,0% erstmals stärkste Kraft und ich konnte meinen Wahlkreis Erfurt III mit 42,1% direkt gewinnen.

Ich bin verheiratet, Protestant und habe zwei erwachsene Söhne.

 

Motto

„Es ist besser, eine Kerze zu entzünden, als die Dunkelheit zu beklagen.“ (Konfuzius)