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            <title>Die Linke Fraktion im Thüringer Landtag: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Fraktion im Thüringer Landtag</copyright>
            
            <pubDate>Fri, 09 Oct 2026 01:37:07 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Fri, 09 Oct 2026 01:37:07 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-78894</guid>
                <pubDate>Thu, 08 Oct 2026 18:05:06 +0200</pubDate>
                <title>Hitzeschutz braucht verlässliche Finanzierung statt unverbindlicher Empfehlungen</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/termine/detail/news/hitzeschutz-braucht-verlaessliche-finanzierung-statt-unverbindlicher-empfehlungen/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>„Die Klimakrise ist längst in Thüringen angekommen. Der Temperaturrekord von 40,4 Grad Celsius in Artern und die vom Robert Koch-Institut geschätzten rund 290 hitzebedingten Todesfälle in Thüringen bis Mitte August zeigen, wie ernst die Lage ist. Hitzeschutz ist keine freiwillige Zusatzaufgabe, sondern Bestandteil öffentlicher Daseinsvorsorge“, erklärt Jens Thomas, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Die Klimakrise ist längst in Thüringen angekommen. Der Temperaturrekord von 40,4 Grad Celsius in Artern und die vom Robert Koch-Institut geschätzten rund 290 hitzebedingten Todesfälle in Thüringen bis Mitte August zeigen, wie ernst die Lage ist. Hitzeschutz ist keine freiwillige Zusatzaufgabe, sondern Bestandteil öffentlicher Daseinsvorsorge“, erklärt Jens Thomas, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Den Hitzeaktionsplan der Landesregierung bewertet Thomas kritisch: „Der Plan ist eine sinnvolle Grundlage, bleibt aber weitgehend unverbindlich. Statt konkreter Ziele und Zeitvorgaben dominieren Sensibilisierung, Prüfung und Empfehlung. Selbst die Umsetzung der Maßnahmen steht unter Haushaltsvorbehalt. So droht der Hitzeschutz zu einer bloßen Willensbekundung zu verkommen. Wir erwarten von der Landesregierung konkrete Antworten, wie sie ihren Hitzeaktionsplan verbindlich umsetzen und finanziell untersetzen will.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Linke fordert deshalb eine verlässliche Finanzierung konkreter Hitzeschutzmaßnahmen wie Entsiegelung, Begrünung, Verschattung, öffentliche Trinkbrunnen und den Hitzeschutz an Schulen und öffentlichen Gebäuden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Für 2026 und 2027 stehen jeweils drei Millionen Euro zusätzlich für kommunale Klimaanpassung bereit. Auch ein Teil der rund 2,5 Milliarden Euro, die Thüringen aus dem Sondervermögen des Bundes erhält, müssen für den Hitzeschutz genutzt werden. Der Schutz vor extremer Hitze darf weder vom Geldbeutel der Menschen noch von der Finanzkraft ihrer Kommune abhängen“, betont Thomas.</p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Gesundheit</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78893</guid>
                <pubDate>Thu, 08 Oct 2026 17:19:08 +0200</pubDate>
                <title>Konkrete Entlastung für Patientinnen und Patienten auf Druck von Die Linke kommen</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/termine/detail/news/konkrete-entlastung-fuer-patientinnen-und-patienten-auf-druck-von-die-linke-kommen/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt zur beschlossenen Entlastung für Patientinnen und Patienten in Thüringen: „Mit dem Beschluss wird die Patientensteuerung im Thüringer Gesundheitssystem gestärkt. Damit wird die Gesundheitsversorgung in Thüringen verbessert. Das bedeutet ganz konkrete Unterstützung und Entlastung für alle Thüringerinnen und Thüringer. Wer einen Arzttermin braucht, soll zügig und in der Nähe einen Termin bekommen, egal ob beim Hausarzt, beim Facharzt oder im Krankenhaus. Die Arbeitsaufträge des Landtages für die Landesregierung richten den Fokus nicht nur auf Verbesserungen für die individuellen Vorkehrungen zur Gesundheitsvorsorge, sondern zugleich auch auf die Strukturen als solche.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt zur beschlossenen Entlastung für Patientinnen und Patienten in Thüringen: „Mit dem Beschluss wird die Patientensteuerung im Thüringer Gesundheitssystem gestärkt. Damit wird die Gesundheitsversorgung in Thüringen verbessert. Das bedeutet ganz konkrete Unterstützung und Entlastung für alle Thüringerinnen und Thüringer. Wer einen Arzttermin braucht, soll zügig und in der Nähe einen Termin bekommen, egal ob beim Hausarzt, beim Facharzt oder im Krankenhaus. Die Arbeitsaufträge des Landtages für die Landesregierung richten den Fokus nicht nur auf Verbesserungen für die individuellen Vorkehrungen zur Gesundheitsvorsorge, sondern zugleich auch auf die Strukturen als solche.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine wohnortnahe, barrierefreie und gerechte Gesundheitsversorgung im Freistaat sei das erklärte langfristige Ziel betont die Abgeordnete. Die in der Plenarsitzung im Oktober verabschiedeten parlamentarischen Initiativen ergänzten sich in ihren Forderungen zur Förderung dieses Ziels.</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Gesundheit</category><category>Plenum</category><category>Presse</category>
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            <item>
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                <pubDate>Thu, 08 Oct 2026 15:00:28 +0200</pubDate>
                <title>Ein weiteres Traditionsunternehmen geht verloren</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/termine/detail/news/ein-weiteres-traditionsunternehmen-geht-verloren/</link>
                <author>Christian Schaft &amp; Lena Saniye Güngör</author>
                <description>Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, und Lena Saniye Güngör, arbeitspolitische Sprecherin der Fraktion, erklären zum bekanntgewordenen Aus des Traditionsunternehmens Kahla Porzellan:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, und Lena Saniye Güngör, arbeitspolitische Sprecherin der Fraktion, erklären zum bekanntgewordenen Aus des Traditionsunternehmens Kahla Porzellan:</strong></p>
<p>Christian Schaft: „Ministerpräsident Mario Voigt hat angekündigt, um jeden Arbeitsplatz zu kämpfen. In Kahla zeigt sich nun erneut, wie weit Wort und Tat auseinanderliegen. Es wurde keine Lösung zur Fortführung des Traditionsunternehmens und damit den Erhalt der Arbeitsplätze der fast 100 Beschäftigten gefunden. Das lässt an der Ernsthaftigkeit der Landesregierung zweifeln, eine Lösung für die Kolleginnen und Kollegen zu finden. Nach der Schließung von Conti in Bad Blankenburg geht nun das nächste Unternehmen mit einer langen Geschichte in Thüringen verloren, und man fragt sich, wann die Landesregierung daraus lernt, früher aktiv zu werden.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;Lena Saniye Güngör: „Diese Meldung ist ein schwerer Schlag für alle in der Region, die Mitarbeitenden und auch die vielen Zulieferer, die betroffen sind. Die Beschäftigten haben sich hier eine Existenz aufgebaut. Sie nun einfach zu kündigen, ohne einen Sozialplan und eine Transfergesellschaft, ist verantwortungslos. Ich frage mich, welchen Beitrag in dieser Situation die Arbeitsministerin aktuell leistet, um hier denen unter die Arme zu greifen, die den Laden in Kahla am Laufen gehalten haben.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Christian Schaft: „Die mögliche Nutzung des Transformationsfonds wird mit Verweis auf das laufende Insolvenzverfahren und EU-Beihilferecht durch die Landesregierung verneint. Doch das Ministerium sollte sich nicht hinter Regelungen der Europäischen Union verstecken, wir erwarten den Einsatz für Veränderungen in diesem Bereich, damit Gelder zum Erhalt von Arbeitsplätzen genutzt werden können, wenn sie dafür vorgesehen wurden. Wir haben den Transformationsfonds nicht erkämpft, um dann weiter dabei zuzuschauen, wie Geld ungenutzt bleibt, während Arbeitsplätze verloren gehen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Lena Saniye Güngör</category><category>Arbeit</category><category>Presse</category><category>Wirtschaft</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78890</guid>
                <pubDate>Thu, 08 Oct 2026 14:31:01 +0200</pubDate>
                <title>Gefangenenvergütung: Arbeitsbedingungen der Gefangenen werden verbessert</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/termine/detail/news/gefangenenverguetung-beschaeftigte-gefangene-werden-entlastet/</link>
                <author>Ulrike Grosse-Röthig</author>
                <description>„Nachdem das Bundesverfassungsgericht der Landesregierung den Auftrag gegeben hat, ist es nun endlich gelungen, die Vergütung von Gefangenen für Arbeit in einer Vollzugsanstalt verfassungsgemäß zu gestalten. Für uns als Die Linke liegt aber das Hauptaugenmerk des Gesetzesentwurfs darauf, die Resozialisierung zu stärken. Zukünftig werden Gefangene ein Recht auf Bildung haben. Das ist ein Meilenstein. Statt auf eine Pflicht zur Arbeit setzen wir als Die Linke auf das Recht auf Arbeit als wichtigen Punkt für ein gelingendes Leben nach dem ‚Knast‘. Dafür Mehrheiten im parlamentarischen Raum zu finden, werden wir weiterhin versuchen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ulrike Grosse-Röthig, justizpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt zum Vorhaben der Landesregierung die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts bei der Gefangenenvergütung umzusetzen:&nbsp;</strong></p>
<p>„Nachdem das Bundesverfassungsgericht der Landesregierung den Auftrag gegeben hat, ist es nun endlich gelungen, die Vergütung von Gefangenen für Arbeit in einer Vollzugsanstalt verfassungsgemäß zu gestalten. Für uns als Die Linke liegt aber das Hauptaugenmerk des Gesetzesentwurfs darauf, die Resozialisierung zu stärken. Zukünftig werden Gefangene ein Recht auf Bildung haben. Das ist ein Meilenstein. Statt auf eine Pflicht zur Arbeit setzen wir als Die Linke auf das Recht auf Arbeit als wichtigen Punkt für ein gelingendes Leben nach dem ‚Knast‘. Dafür Mehrheiten im parlamentarischen Raum zu finden, werden wir weiterhin versuchen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Ulrike Grosse-Röthig</category><category>Justiz</category><category>Presse</category>
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            <item>
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                <pubDate>Thu, 08 Oct 2026 11:00:17 +0200</pubDate>
                <title>Regierungserklärung: Wer den Rechtsstaat liebt, muss ihm auch vertrauen</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/termine/detail/news/regierungserklaerung-wer-den-rechtsstaat-liebt-muss-ihm-auch-vertrauen/</link>
                <author>Ulrike Grosse-Röthig</author>
                <description>Ulrike Grosse-Röthig, justizpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt zur heute abgegebenen Regierungserklärung über den Rechtsstaat von Ministerin Meißner: „Das Ministerium legt falsche Akzente. Ein starker Rechtsstaat braucht keine starke Hand. Er braucht starke Institutionen. Wenn Menschen keinen Anwalt oder keine Anwältin mehr finden, die sich ihrer Sache annehmen und deshalb ihr Recht schlechter durchsetzen können als andere, dann ist das ein Problem. Darauf nur mit Verschärfungen des Rechts zu reagieren, ist der falsche Weg.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ulrike Grosse-Röthig, justizpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt zur heute abgegebenen Regierungserklärung über den Rechtsstaat von Ministerin Meißner: „Das Ministerium legt falsche Akzente. Ein starker Rechtsstaat braucht keine starke Hand. Er braucht starke Institutionen. Wenn Menschen keinen Anwalt oder keine Anwältin mehr finden, die sich ihrer Sache annehmen und deshalb ihr Recht schlechter durchsetzen können als andere, dann ist das ein Problem. Darauf nur mit Verschärfungen des Rechts zu reagieren, ist der falsche Weg.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete betont, dass es der Frage der Funktionalität des Rechtsstaates nicht ausschließlich um Härte des Staates gehe, sondern ob Gerichte, Staatsanwaltschaften und Justizvollzug funktionierten: „Das Recht gilt für alle, egal, ob arm, unbequem, Minderheit oder zugezogen. Die Funktionalität entscheidet sich nicht zuletzt am Recht selbst, sondern daran, ob die Institutionen gut funktionieren.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Darüber hinaus betont sie, dass es an der Zeit sei, die Instrumente der Verfassung zu nutzen, um die demokratischen Institutionen vor einem Umbau zu schützen, der bei den Grundfesten ansetze. Sie hebt deshalb hervor, dass sie nicht verstehe, wenn gezögert wird, ein Prüfverfahren für ein AfD-Verbot einzuleiten, weil man es vom Ergebnis abhängig macht.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Ulrike Grosse-Röthig</category><category>Justiz</category><category>Plenum</category><category>Presse</category>
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            <item>
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                <pubDate>Thu, 08 Oct 2026 09:41:46 +0200</pubDate>
                <title>Unsere Themen im Oktober-Plenum</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/termine/detail/news/unsere-themen-im-oktober-plenum/</link>
                
                <description>Nach den gestrigen Aktuellen Stunden im #PlenumTh geht es ab heute richtig in die Vollen: Denn am Donnerstag und Freitag bringt Die Linke im Thüringer Landtag zahlreiche eigene Initiativen auf die Tagesordnung. Ein Schwerpunkt liegt auf sozialer Entlastung: Wir wollen mit der Vermögensteuer hohe Vermögen stärker an der Finanzierung des Gemeinwesens beteiligen, lange BAföG-Wartezeiten mit Abschlagszahlungen abfedern, und das Wohngeld vollständig erhalten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h2>Die Linke im Thüringer Landtagsplenum</h2>
<p>56. bis 58. Plenarsitzung<br>7. bis 9. Oktober 2026</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach den gestrigen Aktuellen Stunden im #PlenumTh geht es ab heute richtig in die Vollen: Denn am Donnerstag und Freitag bringt Die Linke im Thüringer Landtag zahlreiche eigene Initiativen auf die Tagesordnung.<br><br>💰 Ein Schwerpunkt liegt auf sozialer Entlastung: Wir wollen mit der Vermögensteuer hohe Vermögen stärker an der Finanzierung des Gemeinwesens beteiligen, lange BAföG-Wartezeiten mit Abschlagszahlungen abfedern, und das Wohngeld vollständig erhalten.<br><br>👷 Außerdem geht es um bessere Arbeitsbedingungen und mehr soziale Sicherheit: mit einer Arbeitskammer für Thüringen, mehr Unterstützung für Pflegefamilien und pflegende Eltern sowie verbindlichem Hitzeschutz.<br><br>🩺 Auch im Gesundheitsbereich setzen wir weitere Akzente: Gesundheitskompetenz und Patientensteuerung sollen verbessert, Prävention gegen K.O.-Tropfen gestärkt und Fälle systematisch erfasst werden.<br><br>📆 Und wir wollen dafür sorgen, dass gesetzliche Feiertage nicht einfach verloren gehen, nur weil sie auf ein Wochenende fallen. Das sind unsere Themen für die beide Plenartage im Thüringer Landtag.&nbsp;<br><br>📺 Schaltet ein im Livestream des Thüringer Landtags.</p>
<h3>Vermögenssteuer einführen</h3>
<p>Ein erster Erfolg in Richtung der Wiedereinführung der Vermögenssteuer ist uns geglückt. Links wirkt. Die Finanzministerin kündigt an bei Theatern, Schwimmbädern und sozialen Projekten zu kürzen, um ein paar Euro zusammenzukratzen, weil angeblich das Geld fehle. Thüringen würde mit einer Vermögenssteuer Milliarden einnehmen. Geld, das wir zusätzlich hätten, um es im Interesse der Thüringerinnen und Thüringer auszugeben statt bei denen zu sparen, die hart arbeiten und den Laden am Laufen halten. Statt also hier vor Ort zu kürzen, fordern wir die Einführung der Vermögenssteuer und die Landesregierung dazu auf, sich dafür zusammen mit den anderen Bundesländern einzusetzen. Schluss mit Sozialabbau durch die Hintertür und Vermögenssteuer jetzt.</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong> Die Verteilung von Reichtum ist in Deutschland extrem ungerecht. Die Schere zwischen Arm und Reich ist sehr groß und wird immer größer, deshalb fordern wir die Wiedereinführung der Vermögenssteuer. Die Reaktivierung der Vermögenssteuer ist ein zentrales Instrument zur Bekämpfung der extremen Vermögensungleichheit in der Bundesrepublik Deutschland und zugleich ein wirksamer Hebel zur Korrektur tief verwurzelter regionaler Disparitäten zwischen ost- und westdeutschen Ländern. Während die ärmere Hälfte der Bevölkerung lediglich gut 1 Prozent des Nettovermögens besitzt, vereint das reichste Prozent knapp 40 Prozent auf sich. Bei Betriebsvermögen ist die Konzentration noch ausgeprägter: die untere Hälfte hält nur 0,3 Prozent, während das reichste Prozent 88 Prozent des Unternehmensvermögens kontrolliert (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung – DIW Berlin, Vermögensteuer Die Linke – Aufkommens- und Verteilungswirkungen, 2026).</p>
<p>Es redet für uns: Ronald Hande.</p>
<p><a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/107909/8_3730_einnahmebasis_der_laender_und_kommunen_staerken_vermoegensteuer_reaktivieren" target="_blank" rel="noreferrer">Link zur Drucksache</a></p>
<p>Drs.-Nr.: 8/3730</p>
<h3>Gesundheitskompetenz ausbauen</h3>
<p>Ein weiterer Erfolg für uns als Die Linke: Wir wollen die Gesundheitsversorgung in Thüringen verbessern. Wer einen Arzttermin braucht, soll zügig und in der Nähe einen Termin bekommen, egal ob beim Hausarzt, beim Facharzt oder im Krankenhaus. Oft ist es nicht leicht, so einen Termin zu bekommen, oft wird man von A nach B geschickt und wieder zurück oder man muss zunächst drei Ärzte besuchen, um den richtigen zu finden. Unserer Initiative zur Stärkung der sogenannten Gesundheitskompetenz oder Patientensteuerung in Thüringen ist heute erfolgreich abgeschlossen worden. Das bedeutet ganz konkrete Unterstützung und Entlastung für alle Thüringerinnen und Thüringer.</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong> Gesundheitskompetenz bedeutet, die Fähigkeit zu haben, sich aktiv und informiert um die eigene Gesundheit zu kümmern. Ein hohes Maß an Gesundheitskompetenz stärkt damit nicht nur die Gesundheit eines jeden Einzelnen, sondern des gesamten Gesundheitswesens. Deshalb muss ihre Vermittlung früh ansetzen und kontinuierlich gefördert werden. Besonderes Augenmerk gilt dabei Gruppen, die bisher oft erschwerten Zugang zu Gesundheitsinformationen haben, etwa Menschen mit geringem Einkommen, gesundheitlichen Einschränkungen oder Migrationshintergrund. Deshalb wollen wir:</p><ul class="list-normal"><li>verstärkte Gesundheitsförderung in Bildungseinrichtungen,</li><li>zusätzliche Angebote für Erwachsene,</li><li>Unterstützung beim Umgang mit digitalen Gesundheitsangeboten sowie</li><li>Maßnahmen zur besseren Patientensteuerung.</li></ul><p>Es redet für uns: Lena Saniye Güngör.</p>
<p><a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/102107/8_1211_gesundheitskompetenz_staerken_patientensteuerung_im_gesundheitssystem_verbessern" target="_blank" rel="noreferrer">Link zur Drucksache</a></p>
<p>Drs.-Nr.: 8/1211</p>
<h3>Arbeitskammer einrichten</h3>
<p>Die Arbeitskammer bleibt ein Thema. Unser Ziel ist: ein Gegengewicht zur überlauten Wirtschaftslobby schaffen. Die Landesregierung verspricht den Beschäftigten zwar viel und betont häufig, dass ihr die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sehr am Herzen liegen. Allerdings mal einen konkreten Gesetzentwurf auf den Tisch legen: Fehlanzeige.</p>
<p>Leider können wir auch nicht sagen, ob sie wenigstens mit uns über unseren Gesetzentwurf reden wollen. Seit Monaten warten wir darauf, dass es voran geht. Denn die Thüringer Beschäftigten brauchen eine Arbeitskammer als Gegengewicht zur überlauten Wirtschaftslobby, da sind wir uns mit den Gewerkschaften einig.</p>
<p>Es redet für uns: Lena Saniye Güngör.</p>
<p><a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/109445/8_4452_thueringer_arbeitskammergesetz_thuerarbkg_vorabdruck" target="_blank" rel="noreferrer">Link zur Drucksache</a></p>
<p>Drs.-Nr.: 8/4452</p>
<h3>Mehr Unterstützung beim BAföG</h3>
<p>Die Koalition will Studierende auch weiterhin warten lassen. Unseren Antrag für Abschlagszahlungen und andere Anpassungen bei BAföG, damit Studierende schneller ihr Geld bekommen, will die Koalition ablehnen. Ein Skandal. Teilweise geht es bei Studierenden um existenzielle Fragen oder sie machen Schulden, weil der unbearbeitete Antragsberg zu hoch ist. Antworten, wie die Regierung den Studierenden helfen möchte, gibt es keine. Der Vorschlag, künftig Anträge von Studierenden nichtstaatlicher Hochschulen nach dem Wohnortprinzip der Eltern zu bearbeiten, könnte eine Entlastung für die Beschäftigten in den BAföG-Ämtern darstellen. Auch das wird von der Koalition abgelehnt.</p>
<p>Es redet für uns: Christian Schaft.</p>
<p><a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/109491/8_4464_abschlagszahlungen_fuer_thueringer_studierende_einfuehren_die_laenger_als_drei_monate_auf_ihren_bafoeg_bescheid_warten_sowie_endlich_eine_grundhafte_b" target="_blank" rel="noreferrer">Link zur Drucksache</a></p>
<p>Drs.-Nr.: 8/4464</p>
<h3>Hitzeschutz ausbauen</h3>
<p>Die Folgen der Klimakrise sind in Thüringen längst Realität. Steigende Durchschnittstemperaturen, häufigere und intensivere Hitzeperioden sowie zunehmende Trockenheit wirken sich unmittelbar auf Gesundheit und Lebensqualität der Menschen, auf Umwelt, Landwirtschaft, Wälder und Wasserhaushalt aus.</p>
<p>Deshalb fordern wir unter anderem:</p><ul class="list-normal"><li>die Finanzierung von Hitzeschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen sicherzustellen und insbesondere die Kommunen bei deren Umsetzung zu unterstützen;</li><li>die aus dem Sondervermögen des Bundes „Infrastruktur und Klimaneutralität“ zur Verfügung stehenden Mittel auch für Investitionen in Hitzeschutz und Klimaanpassung, insbesondere an öffentlichen Gebäuden und in der kommunalen Infrastruktur, einzusetzen;</li><li><p>bei Maßnahmen zum Hitzeschutz insbesondere Investitionen in</p><ul class="list-normal"><li>Entsiegelung, Begrünung und den Erhalt von Stadtgrün,</li><li>Verschattung öffentlicher Räume und Gebäude,</li><li>öffentliche Trinkbrunnen und andere kostenlose Trinkwasserangebote,</li><li>die Schaffung und Ausweisung öffentlich zugänglicher kühler Orte sowie</li><li>den sommerlichen Wärmeschutz von Gebäuden</li></ul><p>zu fördern.</p></li></ul><p>Es redet für uns: Jens Thomas.</p>
<p><a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/109040/8_4218_hitzeschutz_in_thueringen_wird_ueberlebensnotwendig_jetzt_verbindlich_vorsorgen_und_verlaesslich_finanzieren" target="_blank" rel="noreferrer">Link zur Drucksache</a></p>
<p>Drs.-Nr.: 8/4218</p>
<h3>Solidarisches Silvester einführen</h3>
<p>Die Koalitionsfraktionen CDU, Thüringen.Gerecht und SPD wollen unseren Antrag für ein solidarisches Silvester ablehnen und schlagen damit ein konkretes Angebot für einen sichereren, moderneren und vor allem gerechteren Jahreswechsel aus. Damit sagen die Regierungsfraktionen Nein zu einem belastbaren Silvester-Lagebild, Nein zu besseren Hilfen beim Vollzug, Nein zu einem freiwilligen Modellprogramm für gemeinschaftliche Silvesterangebote und Nein zu mehr örtlichem Handlungsspielraum bei besonderen Gefahrenlagen. Besonders unverständlich ist das, weil die Ordnungsverantwortlichen der fünf kreisfreien Städte selbst eine Überprüfung der polizeilichen Einsatzplanung, verlässlich planbare Polizeipräsenz und ein abgestimmtes Konzept mit den Kommunen eingefordert haben. Wer selbst diese praktischen Forderungen vom Tisch wischt, darf sich nach dem nächsten Jahreswechsel nicht wieder überrascht über dieselben Probleme zeigen.</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong> Mehr als 3,3 Millionen Menschen unterstützen inzwischen die von der Gewerkschaft der Polizei initiierte Petition für einen grundlegend anderen Umgang mit privater Pyrotechnik. Unser Antrag will keine pauschale Verbotskeule: Wir wollen gegen illegale Pyrotechnik vorgehen, bestehende Regeln besser vollziehen, örtlich passgenaue Lösungen ermöglichen und gleichzeitig mit Kultur-, Licht- und Drohnenveranstaltungen oder organisierten Feuerwerkshows attraktive Alternativen erproben und sukzessive die alljährliche Böllerei samt ihrer teils katastrophalen Folgen überwinden. Ein Dorf braucht nicht dieselben Regeln wie ein überfüllter Innenstadtplatz, aber überall braucht es Regeln, die tatsächlich funktionieren und vollzogen werden können. Die Koalition hatte heute die Chance, aus der alljährlichen Silvesterdebatte endlich konkrete Politik zu machen. CDU, SPD und Thüringen.Gerecht entscheiden sich stattdessen für ein Weiter-so.</p>
<p>Es redet für uns: Ronald Hande.</p>
<p><a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/109036/8_4220_eine_neujahrsnacht_fuer_alle_alternativen_entwickeln_fuer_ein_modernes_silvester_nachhaltig_sicher_und_solidarisch" target="_blank" rel="noreferrer">Link zur Drucksache</a></p>
<p>Drs.-Nr.: 8/4220</p>
<h3>Feiertage am Wochenende nachholen</h3>
<p>Die Koalitionsfraktionen CDU, Thüringen.Gerecht und SPD lassen heute die Chance verstreichen, Thüringen beim Ausgleich von Wochenendfeiertagen zum Vorreiter zu machen und den Beschäftigten und ihren Familien ein Stück ihrer gemeinsamen freien Zeit zurückzugeben. Feiertage sind keine Faulenzertage, sondern Zeit für Familie, Freunde, Ehrenamt und Erholung und wir werden weiter dafür kämpfen, dass diese Zeit nicht davon abhängt, ob die Menschen Glück oder Pech mit dem Kalender haben.</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong> 2025 haben die Beschäftigten in Deutschland rund 1,3 Milliarden Überstunden geleistet, davon rund 753 Millionen unbezahlt. Allein 2026 fallen vier Feiertage auf ein Wochenende, 2027 sind es schon fünf, also fast die Hälfte aller landesweiten Feiertage in Thüringen.</p>
<p>Besonders enttäuschend ist die Haltung der SPD: Noch im Februar hat ihre Landtagsfraktion gesunde Arbeitszeiten, starken Arbeitsschutz und die Anerkennung der Leistung der Beschäftigten eingefordert. Doch wenn es konkret wird, unterstützt sie keine zusätzliche planbare Entlastung.</p>
<p>Es redet für uns: Ronald Hande.</p>
<p><a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/109466/8_4465_viertes_gesetz_zur_aenderung_des_thueringer_feier_und_gedenktagsgesetzes_einfuehrung_von_nachholfeiertagen_vorabdruck" target="_blank" rel="noreferrer">Link zur Drucksache</a></p>
<p>Drs.-Nr.: 8/4465</p>
<h3>Pflegefamilien unterstützen</h3>
<p>Wir wollen erreichen, dass Pflegefamilien mehr Unterstützung und Wertschätzung bekommen. Dazu sollen die Voraussetzungen geklärt werden, was es für ein landeseinheitliches Finanzierungsmodell für die Bereitschaftspflege braucht. Es braucht außerdem mehr Abbau von bürokratischen Hürden in der Pflegekinderhilfe und mehr Mitbestimmung der Pflegeeltern. Digitale Hilfeplangespräche wollen wir ermöglichen und zwar landesweit. Auf Bundesebene braucht es eine Öffnung des Elterngeldes auch für Pflegeeltern und der entsprechende Bundesratsbeschluss muss endlich umgesetzt werden.</p>
<p>Es redet für uns: Katja Maurer.</p>
<p><a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/109041/8_4219_pflegefamilien_in_thueringen_unterstuetzen" target="_blank" rel="noreferrer">Link zur Drucksache</a></p>
<p>Drs.-Nr.: 8/4219</p>
<h3>Wohngeldreform hilft niemandem</h3>
<p>Mit der Wohngeldreform entfernen sich die Wohngeldleistungen immer mehr von den tatsächlichen Bedarfen der Betroffenen. Diese Tatsache führt dazu, dass die geplante Wohngeldreform auch ganz praktisch für Betroffene die Gefahr der Wohnungs- und Obdachlosigkeit erhöht – auch für Familien. Wir wollen erreichen, dass die Landesregierung etwas dagegen unternimmt.</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong> Im Zuge der geplanten Wohngeldreform werden voraussichtlich circa 381.000 Anspruchsberechtigte ihren Leistungsanspruch verlieren. Von diesen Betroffenen werden eine bestimmte Anzahl in die Grundsicherung rutschen, aber viele werden auch ganz leer ausgehen, weil sie nicht mehr die Voraussetzungen für das Wohngeld erfüllen, gleichzeitig aber wegen ihres Einkommens oder Vermögens auch noch nicht die Voraussetzungen für die Grundsicherung oder der Sozialhilfe erfüllen. Diese Personengruppe, die komplett durchs Raster fallen wird, werden die am stärksten von der Reform betroffenen Menschen sein.</p>
<p>Der Leistungsanspruch für Wohngeld bezieht sich auf Haushalte, weshalb auch zahlreiche Kinder und Jugendliche unter den Betroffenen sein werden. Wie viele Menschen es tatsächlich sein werden, ist noch nicht sicher prognostizierbar, weil auch für andere Sozialleistungen Kürzungen geplant sind wie beispielsweise bei der Grundsicherung und Verschärfungen bei der Zugangsberechtigung zu Leistungen. Das alles spricht dafür, dass die Gruppe der Menschen, die komplett leer ausgehen wird, noch größer wird.</p>
<p>Es redet für uns: Anja Müller.</p>
<p><a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/109039/8_4222_wohngeldleistungen_ungekuerzt_erhalten_zugang_zu_leistungen_erleichtern_keine_haushaltskonsolidierung_auf_dem_ruecken_der_leistungsberechtigten" target="_blank" rel="noreferrer">Link zur Drucksache</a></p>
<p>Drs.-Nr.: 8/4222</p>
<h3>Medienvielfalt erhalten &amp; stärken</h3>
<p>Aus unserer Sicht braucht es Bürgerradios als Ankerpunkt in den Regionen, als Informations- und Medienbildungskompetenzzentren. Diesen Strang zu stärken, bleibt unser allererster Anspruch.</p>
<p>Wir nehmen zunächst wohlwollend zur Kenntnis, dass die Landesregierung den Fokus unserer Fraktion, die dezentrale Bürgermedienlandschaft zu stärken, in ihrem Gesetzentwurf zumindest mitgedacht hat. Allerdings bleibt sie weit hinter den Möglichkeiten zur Unterstützung der Bürgerradios und ihrer wichtigen Aufgabe der Medienbildung für alle Generationen zurück. Wir werden die Debatte um das Gesetz nutzen, noch stärker den Finger in die Wunde zu legen.</p>
<p>Wenig Verständnis haben wir als Fraktion dagegen für das Festhalten der Landesregierung an der Ermöglichung privatwirtschaftlicher Fusionen im kommerziellen Radiobereich. Aus unserer Sicht schleift dies die Medienvielfalt im Freistaat, und das zu einer Zeit, in der eben eine solche Vielfalt wichtig für eine plurale und demokratisch verfasste Gesellschaft ist.</p>
<p>Es redet für uns: Katja „Katinka“ Mitteldorf.</p>
<h3>Weitere Themen</h3>
<h3>Sonderplenum Antrag Auflösung Landtag</h3>
<p>Das sagt unser Fraktionsvorsitzender Christian dazu:</p><blockquote><p>„Wir erleben heute den vierten Akt eines politischen Schmierentheaters. Wenn es nach der AfD-Fraktion ginge, würde hier in Thüringen solange gewählt, bis ihnen das Ergebnis passt. Die AfD meint in ihrem fanatischen Größenwahn, eine Mehrheit zu vertreten. Sie will sich den Staat zu ihrer Beute machen und nach ihrem Willen umbauen. Wer dazu noch Beweise brauchte, hat es dieser Tage wieder in Sachsen-Anhalt gesehen. Die AfD will an die Macht kommen, um ohne eigene Mehrheit der Mehrheit der Menschen im Land ihren Willen aufzudrücken. Und auch in diesem Sinne zwingen sie dem Thüringer Landtag immer wieder neue Debatten auf, die nur zu einem führen: Selbstbeschäftigung. Wir werden diese Show nicht mitmachen und mit Nein stimmen.“</p></blockquote><p>Er macht deutlich, dass sich die schwierigen Mehrheitsverhältnisse nicht einfach durch Neuwahlen auflösen würden. Die Abgeordneten und Parteien seien für fünf Jahre gewählt, um die drängenden Probleme zu lösen und nicht dafür den eigenen Vorteil zu suchen oder sich mit sich selbst zu beschäftigen. Das Problem in Thüringen sei nicht Zuwanderung, sondern Abwanderung:</p><blockquote><p>„Thüringen hat kein Zuwanderungsproblem, Thüringen hat ein Abwanderungsproblem. Was wir brauchen, ist eine Lösung für die Probleme, die entstehen, wenn die Bevölkerung schrumpft. Die AfD hat keine Lösungen dafür, im Gegenteil: Die AfD bringt Menschen dazu, das Land zu verlassen. Die AfD vertreibt diejenigen, die den Laden am Laufen halten; in Sachsen-Anhalt sitzen die Leute gefühlt bereits auf gepackten Koffern.“</p></blockquote><h3>Zur Causa Dr.-Titel von Mario Voigt</h3>
<p>Das Theater um Mario Voigt hat hoffentlich nun eine Ende gefunden. Die Position von Christian und den Co-Vorsitzenden Ralf und Katja sowie unserer parlamentarischen Geschäftsführerin Katja zur ganzen Show am Mittwochmittag ist kurz und knapp:</p>
<p>Der Doktortitel des Ministerpräsidenten war uns egal. Es ging uns immer um die Frage wie man unter schwierigen Mehrheiten, vertrauensvoll Politik machen kann, um die drängenden Probleme im Land zu lösen. Die Entscheidung von Mario Voigt, das Verfahren gegen die TU Chemnitz nicht weiterführen zu wollen, kommt zu spät, aber besser spät als nie. Wir hoffen, dass der Ministerpräsident jetzt den notwendigen Fokus auf die Menschen im Land legt und die Selbstbeschäftigung ein Ende hat.</p>]]></content:encoded>
                <category>Plenum</category><category>Presse</category>
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