Bundesregierung lässt Studierende im Stich

Christian Schaft
Christian SchaftPresseStudierendenpolitik

Christian Schaft, hochschulpolitischer Sprecher und Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, reagiert auf die jüngsten Äußerungen der zuständigen Bundesministerin Bär zur BAföG-Reform: 

 

„Mit dem angekündigten Aus der BAföG-Reform lässt die Merz-Regierung junge Menschen erneut im Stich und zeigt keinerlei Verständnis für die Lebensrealität einer ganzen Generation. Es ist blanker Hohn wenn Forschungsministerin Bär sagt Studierende seien privilegiert, in Wahrheit lebt über ein Drittel in Armut. Ein Aus für die Reform würde auch Studierende in Thüringen hängen lassen, die seit Monaten auf die Bearbeitung ihres Antrages warten, weil Beschäftigte in den Ämtern überlastet sind. Es braucht dringend die Erhöhung der BAföG-Sätze und eine Vereinfachung des Verfahrens für schnellere Bearbeitung. Ich fordere Bildungsminister Tischner und den Ministerpräsident Voigt auf, im Bund und insbesondere der Union Druck zu machen. So schäbig darf sich Frau Bär nicht auf Kosten der Zukunft junger Menschen aus der Affäre ziehen.“

Dateien

Mehr aktuelle Themen