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            <title>Die Linke Fraktion im Thüringer Landtag: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Fraktion im Thüringer Landtag</copyright>
            
            <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 12:34:17 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Fri, 28 Aug 2026 12:34:17 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-78417</guid>
                <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 10:39:42 +0200</pubDate>
                <title>Anhörung bestätigt – Polizeigesetzentwurf in Thüringen ist nicht verfassungsfest</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/startseite/detail/news/anhoerung-bestaetigt-polizeigesetzentwurf-in-thueringen-ist-nicht-verfassungsfest/</link>
                <author>Ronald Hande</author>
                <description>„Die mündliche Anhörung zum Thüringer Polizeiaufgabengesetz hat unsere Kritik bestätigt: Dieser Entwurf ist in zentralen Punkten verfassungsrechtlich nicht haltbar und dürfte in dieser Form vor einem Verfassungsgericht keinen Bestand haben“, erklärt Ronald Hande, innenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag nach der gestern erfolgten Anhörung zum Regierungsentwurf zur Änderung des ThürPAG.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Die mündliche Anhörung zum Thüringer Polizeiaufgabengesetz hat unsere Kritik bestätigt: Dieser Entwurf ist in zentralen Punkten verfassungsrechtlich nicht haltbar und dürfte in dieser Form vor einem Verfassungsgericht keinen Bestand haben“, erklärt Ronald Hande, innenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag nach der gestern erfolgten Anhörung zum Regierungsentwurf zur Änderung des ThürPAG.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Maßstab könne nicht sein, dass andere Bundesländer teilweise noch weitergehende Überwachungsbefugnisse geschaffen haben. Außerdem würden Grundrechtseingriffe nicht dadurch verhältnismäßig, dass es anderswo noch schlimmer ist. Laut dem Abgeordneten muss für jede einzelne Befugnis geprüft werden, ob sie geeignet, erforderlich und angemessen ist und ob sie der Polizei praktisch hilft, Bedienstete wirksam zu entlasten und den Bürgerinnen und Bürgern tatsächlich mehr Sicherheit bringt. Gerade diese ernsthafte Verhältnismäßigkeitsprüfung betont Hande vermissen Sachverständige im Entwurf; stattdessen würden bereits jetzt extrem heftige Eingriffe in Freiheits- und Persönlichkeitsrechte vorgesehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Abgeordnete verweist darauf, dass die Kritik am Entwurf aus sehr unterschiedlichen Richtungen komme. Von Rechtswissenschaft und Datenschützern, über technische Sachverständige und Bürgerrechtsorganisationen bis hinein in Polizeikreise; selbst die Gewerkschaft der Polizei verlange klarere Eingriffsschwellen, unabhängige Kontrollen und Evaluationen und warnte vor Fehlbewertungen und Rechtsunsicherheit für Polizeibeschäftigte. Dazu sagt Hande: „Besonders deutlich wurde das bei der automatisierten Video- und Verhaltensanalyse für den öffentlichen Raum in Thüringen, der massenhaften Verknüpfung von Polizeidaten und biometrischem Abgleich mit persönlichen Daten aus dem Internet: Hier werden Menschen analysiert, verknüpft und potenziell markiert, obwohl sie selbst keinerlei Straftat begangen haben. Die von der Landesregierung vorgeschlagene staatliche Gesichtersuchmaschine, um private Fotos auf Instagram und Facebook zu durchstöbern, verstößt sogar gegen die geltende europäische KI-Verordnung, also gegen EU-Recht.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Wenn selbst Befürworter einer modernen und technisch gut ausgestatteten Polizei vor unklaren Begriffen, Fehlalarmen und unzureichender Kontrolle warnen, kann die Landesregierung das nicht als bloße Kritik von Überwachungsgegnern abtun. Eine moderne Polizei braucht wirksame, überprüfbare und verfassungsfeste Instrumente, keine Überwachungsbefugnisse, bei denen schon in der Anhörung erhebliche Zweifel an Geeignetheit, Verhältnismäßigkeit und rechtsstaatlicher Kontrolle bestehen. Tausende Polizistinnen und Polizisten leisten jeden Tag Herausragendes in Thüringen. Wir unterstützen eine Modernisierung der Polizei, aber wir dürfen sie nicht einer derart gravierenden Rechtsunsicherheit aussetzen“, so Hande, der noch einmal unterstreicht, dass der vorgelegte Entwurf durch Die Linke weder mitgetragen noch toleriert wird.</p>]]></content:encoded>
                <category>Ronald Hande</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Inneres</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78407</guid>
                <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 08:35:03 +0200</pubDate>
                <title>Keine Stimme für Höcke – Drängende Probleme angehen statt Schmierentheater</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/startseite/detail/news/keine-stimme-fuer-hoecke-draengende-probleme-angehen-statt-schmierentheater/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>Der Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag Christian Schaft erklärt zum heute stattfindenden Sonderplenum im Thüringer Landtag:

„Wir erleben heute eine neue Auflage des politischen Schmierentheaters der AfD. Von meiner Fraktion wird ein extrem rechter Politiker wie Höcke keine Stimme bekommen – niemals. Anstatt dieses Spiel mitzuspielen und die nächste politische Krise herbeizureden, muss sich der Thüringer Landtag wieder um die drängenden Probleme in Thüringen kümmern. Wer Vertrauen in Politik herstellen will, muss auch Politik machen anstatt sich mit sich selbst zu beschäftigen. Den Beschäftigten bei Kelvion in Wilchwitz oder bei Bohai Trimet in Sömmerda nützt dieses Schmierentheater und die Selbstbeschäftigung überhaupt nicht.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag Christian Schaft erklärt zum heute stattfindenden Sonderplenum im Thüringer Landtag:</strong></p>
<p>„Wir erleben heute eine neue Auflage des politischen Schmierentheaters der AfD. Von meiner Fraktion wird ein extrem rechter Politiker wie Höcke keine Stimme bekommen – niemals. Anstatt dieses Spiel mitzuspielen und die nächste politische Krise herbeizureden, muss sich der Thüringer Landtag wieder um die drängenden Probleme in Thüringen kümmern. Wer Vertrauen in Politik herstellen will, muss auch Politik machen anstatt sich mit sich selbst zu beschäftigen. Den Beschäftigten bei Kelvion in Wilchwitz oder bei Bohai Trimet in Sömmerda nützt dieses Schmierentheater und die Selbstbeschäftigung überhaupt nicht.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Antifaschismus</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78405</guid>
                <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 15:40:49 +0200</pubDate>
                <title>Altersarmut bekämpfen</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/startseite/detail/news/altersarmut-bekaempfen/</link>
                <author>Katja Maurer</author>
                <description>Innerhalb von nur fünf Jahren ist die Altersarmut in Thüringen rasant angestiegen. Das ergibt eine kleine Anfrage der Abgeordneten Katja Maurer, renten- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Maurer plädiert für dringende Anpassungen des sozialpolitischen Kurses: „Die Zahlen attestieren, dass 2025 fast 350.000 Rentner*innen mit ihrer Rente unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze liegen. 60.000 mehr als noch vor 5 Jahren. Wir haben ein Problem, und das nicht erst seit gestern. Der Kurs der Bundesregierung bedarf einer scharfen Anpassung – statt die sozialen Sicherungssysteme zu kürzen und zu wenig in arbeitnehmer*innenfreundliche Arbeitsmarktstrukturen zu investieren, verortet die Bundesregierung gerade an diesen Stellen das Einsparpotential. Die neuen Zahlen belegen dabei einmal mehr, dass wir Entlastung statt Druck brauchen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Innerhalb von nur fünf Jahren ist die Altersarmut in Thüringen rasant angestiegen. Das ergibt eine kleine Anfrage der Abgeordneten Katja Maurer, renten- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Maurer plädiert für dringende Anpassungen des sozialpolitischen Kurses:</strong></p>
<p>„Die Zahlen attestieren, dass 2025 fast 350.000 Rentner*innen mit ihrer Rente unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze liegen. 60.000 mehr als noch vor 5 Jahren. Wir haben ein Problem, und das nicht erst seit gestern. Der Kurs der Bundesregierung bedarf einer scharfen Anpassung – statt die sozialen Sicherungssysteme zu kürzen und zu wenig in arbeitnehmer*innenfreundliche Arbeitsmarktstrukturen zu investieren, verortet die Bundesregierung gerade an diesen Stellen das Einsparpotential. Die neuen Zahlen belegen dabei einmal mehr, dass wir Entlastung statt Druck brauchen.“</p>
<p>&nbsp;Mario Voigts Einwand für einzelne Teile der Rentenreform darf nicht nur ein Wahlkampfsprechgesang zum bezirzen der Wählerschaft in den ostdeutschen Bundesländern sein, sondern muss auch sein Handeln im Bundesrat widerspiegeln, wenn es soweit ist, fordert die Abgeordnete ein und führt abschließend aus:</p>
<p>„Perspektivisch braucht es die Entschlossenheit, die Rentenversicherung neu aufzustellen. Warum zahlen noch immer bestimmte Berufsgruppen wie Abgeordnete nicht in die Rentenversicherung ein? Rentenversicherung für alle, in die alle einzahlen, flächendeckende Tariflöhne und Geschlechtergerechtigkeit am Arbeitsmarkt – die Liste der notwendigen Weichenstellungen ist lang, wenn wir Altersarmut bekämpfen wollen. Doch anders als die Bundesregierung verschließen wir unsere Augen nicht vor diesen notwendigen Schritten.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Kleine Anfrage Drs.: 8/4017 finde Sie unter folgendem Link:</p>
<p><a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/108701/8_4017_altersarmut_in_thueringen" target="_blank" rel="noreferrer">https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/108701/8_4017_altersarmut_in_thueringen</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Katja Maurer</category><category>Presse</category><category>Soziales</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78389</guid>
                <pubDate>Wed, 26 Aug 2026 13:00:13 +0200</pubDate>
                <title>RIAS-Bericht: Erneuter Anstieg antisemitischer Vorfälle zeigt Notwendigkeit von RIAS</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/startseite/detail/news/rias-bericht-erneuter-anstieg-antisemitischer-vorfaelle-zeigt-notwendigkeit-von-rias/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Zum heute vorgestellten Bericht der Recherche- und Dokumentationsstelle Antisemitismus (RIAS) Thüringen erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Mit 418 Vorfällen wurde für das Jahr 2025 ein neuer Höchststand registriert. Das bedeutet, dass es in Thüringen mehr als einen antisemitischen Vorfall pro Tag gibt.  Der Bericht umfasst auch zwei ausführliche Analysekapitel zu Jena als Zentrum des antiisraelischen Aktivismus und zum extrem rechten Antisemitismus. Ich hoffe, dass möglichst viele Verantwortungsträger*innen den Bericht lesen und sich nicht nur in Abgrenzung zu anderen damit inhaltlich auseinandersetzen. RIAS weist zurecht darauf hin, dass Antisemitismus ein gesamtgesellschaftliches Problem darstellt und unterstreicht damit die Notwendigkeit einer unabhängigen Dokumentationsstelle. Die hohe Zahl an antisemitischen Vorfällen und Straftaten zeigt, dass Angebote zur Prävention und Bildung sowie RIAS als Meldestelle Antisemitismus ebenso wie ezra als Betroffenenberatungsstelle dringend gestärkt werden müssen und vor allem ihre langfristige Arbeit gesichert werden muss.“ </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum heute vorgestellten Bericht der Recherche- und Dokumentationsstelle Antisemitismus (RIAS) Thüringen erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Mit 418 Vorfällen wurde für das Jahr 2025 ein neuer Höchststand registriert. Das bedeutet, dass es in Thüringen mehr als einen antisemitischen Vorfall pro Tag gibt.&nbsp;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Bericht umfasst auch zwei ausführliche Analysekapitel zu Jena als Zentrum des antiisraelischen Aktivismus und zum extrem rechten Antisemitismus. Ich hoffe, dass möglichst viele Verantwortungsträger*innen den Bericht lesen und sich nicht nur in Abgrenzung zu anderen damit inhaltlich auseinandersetzen. RIAS weist zurecht darauf hin, dass Antisemitismus ein gesamtgesellschaftliches Problem darstellt und unterstreicht damit die Notwendigkeit einer unabhängigen Dokumentationsstelle. Die hohe Zahl an antisemitischen Vorfällen und Straftaten zeigt, dass Angebote zur Prävention und Bildung sowie RIAS als&nbsp;Meldestelle Antisemitismus ebenso wie ezra als Betroffenenberatungsstelle&nbsp;dringend gestärkt werden müssen und vor allem ihre langfristige Arbeit gesichert werden muss.“&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>König-Preuss weist darauf hin, dass durch die Fraktion Die Linke für den Haushalt Thüringens zusätzliche Mittel für RIAS in Höhe von 35.000 € ab dem Jahr&nbsp;2026&nbsp;und für die Folgejahre eingebracht und diese auch gemeinsam mit der Brombeer-Koalition beschlossen wurden. „Ich erwarte, dass dieser Haushaltsbeschluss durch die Landesregierung umgesetzt wird und RIAS auch aufgrund der massiv verstärkten antisemitischen Vorfälle und Straftaten entsprechend gestärkt wird.&nbsp;Die Erhöhung der Summe wurde von der Linken explizit mit dem höheren Aufkommen an Vorfällen seit dem 07.10.2023 begründet&nbsp;–&nbsp;zurecht, wie sich erneut gezeigt hat.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete erklärt weiter: „Auf Anfrage der Linksfraktion&nbsp;hatte die Landesregierung für das Jahr 2025 von 206 antisemitischen Straftaten berichtet. RIAS dokumentiert mehr als das Doppelte an Vorfällen, darunter auch&nbsp;solche unterhalb der Schwelle zur Strafbarkeit. Die erhebliche Diskrepanz zwischen den Zahlen der Polizei und denen von RIAS ist aber auch auf die hohe Dunkelziffer insbesondere bei politisch motivierten Straftaten zurückzuführen. Oft werden entsprechende&nbsp;Taten nicht der Polizei gemeldet oder der antisemitische Hintergrund der Taten wird nicht erfasst. Der Bericht von RIAS Thüringen zeigt, dass insbesondere Gedenkstätten weiter im Fokus antisemitischer Anfeindungen stehen.&nbsp;</p>
<p>Dass RIAS-Thüringen für das Jahr 2025 den größten Anstieg im Bereich der extrem rechten antisemitischen Vorfälle registriert, ist auch&nbsp;eine Folge der Hetze der AfD, nicht nur im Landtag. Erinnert sei hier bspw. an antisemitische Reden und Positionen, u. a. von AfD-Abgeordneten. Wie relevant oft diskreditierte Demokratieprojekte wie RIAS aber auch ezra, mobit, das IDZ und viele andere sind, zeigt sich erneut angesichts des erschreckenden Ausmaßes antisemitischer Vorfälle. Alle demokratischen Akteure und Akteurinnen&nbsp;sollten sich&nbsp;deren Relevanz bewusst machen, diese stützen und stärken und für deren kontinuierliche Sicherung eintreten.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Abschließend erklärt die Abgeordnete: „Das Ausmaß des antiisraelischen Antisemitismus ist erschreckend. Es braucht hier verstärkte Anstrengungen vor allem im Bereich von Prävention und Bildungsarbeit. Als Die Linke stehen wir gegen jeden Antisemitismus. Dort, wo wir uns auch selbstkritisch mit dem Bericht von RIAS auseinandersetzen müssen, werden wir die Auseinandersetzung nicht scheuen. Vorfälle wie das Bedrängen des Stands von RIAS bei den Protesten gegen den AfD-Parteitag in diesem Jahr sind nicht hinnehmbar. Auch der Stand der Linken wurde in diesem Zusammenhang bedrängt. Wie notwendig das entschlossene Engagement gegen jede Form von Antisemitismus ist, wird durch den RIAS-Bericht erschreckend deutlich.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>König-Preuss bedankt sich im Namen der Fraktion Die Linke für die engagierte Arbeit des Teams.</p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Antifaschismus</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78387</guid>
                <pubDate>Wed, 26 Aug 2026 10:40:34 +0200</pubDate>
                <title>Das Amt für Verfassungsschutz stellt gewalttätigen Neonazis einen Freibrief aus</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/startseite/detail/news/das-amt-fuer-verfassungsschutz-stellt-gewalttaetigen-neonazis-einen-freibrief-aus/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Die Landtagsabgeordnete Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus und Antirassismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, hat mit einer Kleinen Anfrage nach Informationen der Landesregierung zur extrem rechten „Barbaria Sportgemeinschaft“ gefragt. In der Antwort der Landesregierung sieht sie eine Fehlentwicklung der Arbeit des Thüringer Amts für Verfassungsschutz: </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Landtagsabgeordnete Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus und Antirassismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, hat mit einer Kleinen Anfrage nach Informationen der Landesregierung zur extrem rechten „Barbaria Sportgemeinschaft“ gefragt. In der Antwort der Landesregierung sieht sie eine Fehlentwicklung der Arbeit des Thüringer Amts für Verfassungsschutz:&nbsp;</strong></p>
<p>„Die Antwort ist ein absolutes Armutszeugnis für das Thüringer Amt für Verfassungsschutz. Es wird mehr als deutlich, dass in diesem Amt grundlegende Kompetenzen für das Erkennen und Bewerten extrem rechter Organisationen fehlen. Es werden eine ganze Reihe extrem rechter Aktivitäten, darunter auch eine Rechtsrockveranstaltung, aufgeführt und Verbindungen zu anderen extrem rechten Strukturen aufgezeigt. Der Kopf der ‚Barbaria Sportgemeinschaft‘ nimmt unter anderem an Veranstaltungen der Neonazi-Partei ‚Der Dritte Weg‘ teil, und deren Parteinachwuchs hat bereits in den Räumlichkeiten des Vereins die Anwendung von Gewalt trainiert. Nach meinen Informationen haben auch zwei der Tatverdächtigen, die als mutmaßliche Unterstützer der wegen Rechtsterrorismus angeklagten ‚Letzten Verteidigungswelle‘ im Juni 2023 festgenommen wurden, bei Barbaria Schmölln trainiert. Auf dem Gelände der ‚Barbaria Sportgemeinschaft‘ fanden schon mehrfach Razzien statt. Im Verfassungsschutzbericht des Bundes für das Jahr 2023 wird die Bedeutung des Vereins für das Neonazi-Kampfsportnetzwerk ‚Kampf der Nibelungen‘ erwähnt. Eine Feststellung des offensichtlich extrem rechten Charakters des Vereins durch das Thüringer Amt für Verfassungsschutz bleibt aber aus. Diese Inkompetenz des Amts hat es den Neonazis dieser Vereinigung sogar ermöglicht, ihren Verein als gemeinnützig anerkennen zu lassen und von massiven Steuervergünstigungen zu profitieren. Das Amt für Verfassungsschutz stellt den gewalttätigen Neonazis damit einen Freibrief aus und wird vom Frühwarnsystem zum Erfüllungsgehilfen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete führt weiter aus: „Eigentlich ist klar geregelt, dass nicht gemeinnützig sein kann, wer verfassungsfeindlich ist oder dem Gedanken der Völkerverständigung zuwiderhandelt. Dieser Schutzmechanismus in der Abgabenordnung wird aber unterlaufen, wenn Behörden wie das Amt für Verfassungsschutz ihrer Aufgabe nicht nachkommen. Wie gefährlich solche Strukturen sind, hat man in den letzten Jahren immer wieder gesehen. Neonazis versuchen insbesondere, junge Menschen mit günstigen und vermeintlich unpolitischen Sportangeboten zu ködern. Dabei machen sie selbst immer wieder klar: Ihnen geht es keineswegs um sportliche Betätigung oder Selbstverteidigung, sondern um die Ausbildung von Gewaltkompetenz, die sich gegen Migrant*innen, Antifaschist*innen und alle richten soll, die nicht in ihr Weltbild passen. Solche Aktivitäten sind eine Gefahr für die Allgemeinheit und nicht gemeinnützig.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete fordert die Landesregierung auf, sich um eine Aberkennung der Gemeinnützigkeit für den Verein zu kümmern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Kleine Anfrage samt Antwort finden Sie unter folgendem Link:</p>
<p><a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/107811/8_3536_aktivitaeten_und_immobilie_der_barbaria_sportgemeinschaft_e_v" target="_blank" rel="noreferrer">https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/107811/8_3536_aktivitaeten_und_immobilie_der_barbaria_sportgemeinschaft_e_v</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Antifaschismus</category><category>Presse</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78379</guid>
                <pubDate>Tue, 25 Aug 2026 14:12:33 +0200</pubDate>
                <title>Lehrkräftebildung sollte nicht nur Etikettenschwindel sein</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/startseite/detail/news/lehrkraeftebildung-sollte-nicht-nur-etikettenschwindel-sein/</link>
                <author>Ulrike Grosse-Röthig</author>
                <description>Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, sagt zu den Plänen des Bildungsministeriums zur Einrichtung eines Landesinstituts für Lehrkräftebildung und Schulqualität Thüringen (LIST):</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, sagt zu den Plänen des Bildungsministeriums zur Einrichtung eines Landesinstituts für Lehrkräftebildung und Schulqualität Thüringen (LIST):</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Gute Bildung braucht wissenschaftliche Begleitung, deshalb fordern wir seit anderthalb Jahren ein Institut für frühkindliche Bildung. Nun scheint das Ministerium aufgewacht zu sein und legt einen Vorschlag auf den Tisch. Wir als Die Linke werden uns diesen genau anschauen, damit am Ende nicht nur ein Etikettenschwindel stehen bleibt. Gute Bildung sollten wir nicht nur durch die parteipolitische Brille von Legislatur zu Legislatur denken, sondern auf lange Sicht. Deshalb kommt es für uns auf die konkrete Ausgestaltung an, eine weitere Belastung für Fach- und Lehrpersonal werden wir nicht akzeptieren, am Ende muss Begleitung und Unterstützung geschaffen werden, um für echte Entlastung und Bereicherung zu sorgen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Ulrike Grosse-Röthig</category><category>Bildung</category><category>Presse</category>
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