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            <title>Die Linke Fraktion im Thüringer Landtag: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Fraktion im Thüringer Landtag</copyright>
            
            <pubDate>Sun, 25 Oct 2026 12:48:32 +0100</pubDate>
            <lastBuildDate>Sun, 25 Oct 2026 12:48:32 +0100</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-78942</guid>
                <pubDate>Thu, 22 Oct 2026 17:10:40 +0200</pubDate>
                <title>Gewaltschutz in Thüringen: Es tut sich zu wenig</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/soziales-arbeit-familie/detail/news/gewaltschutz-in-thueringen-es-tut-sich-zu-wenig/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>Der Ausbau des Gewaltschutzes in Thüringen kommt nur schleppend voran, das attestiert Lena Saniye Güngör, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, nach einer Antwort der Landesregierung auf eine Dringlichkeitsanfrage: „Der Gewaltschutz scheint nicht die oberste Priorität der Thüringer Landesregierung zu sein. Seit 1. Januar 2025 ist eine weitreichende Änderung des Thüringer Chancengleichheitsfördergesetz in Kraft getreten, dennoch kommt der Ausbau von Gewaltschutzeinrichtungen nur schleppend voran. Die letzte notwendige Rechtsverordnung soll erst im vierten Quartal 2027 erfolgen. Das ist viel zu spät.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Ausbau des Gewaltschutzes in Thüringen kommt nur schleppend voran, das attestiert Lena Saniye Güngör, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, nach einer Antwort der Landesregierung auf eine Dringlichkeitsanfrage: „Der Gewaltschutz scheint nicht die oberste Priorität der Thüringer Landesregierung zu sein. Seit 1. Januar 2025 ist eine weitreichende Änderung des Thüringer Chancengleichheitsfördergesetz in Kraft getreten, dennoch kommt der Ausbau von Gewaltschutzeinrichtungen nur schleppend voran. Die letzte notwendige Rechtsverordnung soll erst im vierten Quartal 2027 erfolgen. Das ist viel zu spät.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am 14. Oktober berichtete der MDR zudem über die Aussage von Nadja Sthamer, Thüringens Gleichstellungsbeauftragte, die mittlerweile nicht mehr mit der Errichtung der neuen sechs Frauenhäuser bis Ende des Jahres rechnet. Güngör kritisiert die fehlende Priorisierung:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Damit sind bald zwei Jahre vergangen, ohne dass der mit der Gesetzesänderung beabsichtigte wesentliche Ausbau der Gewaltschutzstrukturen vorangeschritten ist. Immerhin läuft das Trägeranerkennungsverfahren, auch wenn nicht klar ist, bis wann und wie lange das anschließende Ausschreibungsverfahren dauert und letztlich, wann endlich die neuen Frauenhäuser in Thüringen entstehen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dabei werden diese zusätzlichen Plätze dringend gebraucht, so Güngör: „Die Frauenhäuser sind regelmäßig überfüllt, Schutzsuchende müssen abgewiesen werden. Jeder Tag, der verstreicht, ohne den ersehnten Ausbau, ist eine Gefahr für Schutzsuchende.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><u>Weitere Informationen</u>:</p>
<p>Die Dringlichkeitsanfrage samt Antwort ist im Parlamentsdokumentationssystem unter der Drucksachennummer 8/4441 zu finden.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Gleichstellung</category><category>Presse</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78913</guid>
                <pubDate>Tue, 13 Oct 2026 11:40:30 +0200</pubDate>
                <title>Fünf Euro im Monat sind eine Beruhigungspille – Wohngeldkürzungen stoppen</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/soziales-arbeit-familie/detail/news/fuenf-euro-im-monat-sind-eine-beruhigungspille-wohngeldkuerzungen-stoppen/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Zur Forderung der CDU nach einer Stromsteuersenkung für alle erklärt Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Die CDU verspricht, das Leben wieder bezahlbar zu machen. Gleichzeitig plant die unionsgeführte Bundesregierung Einschnitte beim Wohngeld. Dieser Widerspruch lässt sich nicht mit einer Stromsteuersenkung überdecken. 60 Euro Entlastung im Jahr sind gerade einmal fünf Euro im Monat. Thüringer Wohngeldhaushalte erhalten im Durchschnitt 224 Euro monatlich. Wer diesen Haushalten beim Wohngeld Geld streichen will und fünf Euro beim Strom als große Entlastung verkauft, verabreicht eine Beruhigungspille. Die Miete wird davon nicht bezahlbar.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Forderung der CDU nach einer Stromsteuersenkung für alle erklärt Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Die CDU verspricht, das Leben wieder bezahlbar zu machen. Gleichzeitig plant die unionsgeführte Bundesregierung Einschnitte beim Wohngeld. Dieser Widerspruch lässt sich nicht mit einer Stromsteuersenkung überdecken. 60 Euro Entlastung im Jahr sind gerade einmal fünf Euro im Monat. Thüringer Wohngeldhaushalte erhalten im Durchschnitt 224 Euro monatlich. Wer diesen Haushalten beim Wohngeld Geld streichen will und fünf Euro beim Strom als große Entlastung verkauft, verabreicht eine Beruhigungspille. Die Miete wird davon nicht bezahlbar.“</strong><br>&nbsp;</p>
<p>Müller hält es für unbestritten, dass jeder Euro Entlastung helfe, aber entscheidend sei, was am Ende des Monats tatsächlich zum Leben bleibt. Besonders widersinnig sei es, wenn Menschen durch die Kürzungen zwar ihren Wohngeldanspruch verlieren, anschließend dann aber auf Grundsicherung angewiesen sind. Die Unterstützung werde dann zwischen Sozialleistungssystemen verschoben. Für Betroffene bedeute das neue Anträge, zusätzliche Unsicherheit und womöglich erneute Wartezeiten. Den Haushaltsstrom müssten sie auch dort aus dem knappen Regelbedarf bezahlen.<br>&nbsp;</p>
<p>Müller weiter: „Ministerpräsident Mario Voigt muss sich daran messen lassen, ob er die Menschen vor diesen Einschnitten schützt. Wer bezahlbares Leben verspricht, muss sich konsequent gegen Wohngeldkürzungen einsetzen. Die Linke fordert: Wohngeld ungekürzt erhalten, Anträge schneller bearbeiten und Menschen mit kleinen Einkommen wirksam entlasten.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Anja Müller</category><category>Plenum</category><category>Presse</category><category>Soziales</category><category>Wohnungspolitik</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78901</guid>
                <pubDate>Fri, 09 Oct 2026 10:29:13 +0200</pubDate>
                <title>Erster Schritt für Entlastung von Pflegefamilien</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/soziales-arbeit-familie/detail/news/erster-schritt-fuer-entlastung-von-pflegefamilien/</link>
                <author>Katja Maurer</author>
                <description>Katja Maurer, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, sagt zur Entlastung von Pflegefamilien und der entsprechenden Debatte auf Initiative ihrer Fraktion im Thüringer Landtag dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Katja Maurer, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, sagt zur Entlastung von Pflegefamilien und der entsprechenden Debatte auf Initiative ihrer Fraktion im Thüringer Landtag dazu:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Der beratene Antrag zur Entlastung von Pflegefamilien steht im Zeichen der Unterstützung und Wertschätzung. Die erfolgte Ausschussüberweisung ermöglicht uns eine intensivere Debatte, denn die Lage von Pflegefamilien ist drängend und eine Verbesserung der Lebenssituation von Pflegekindern und -familien dringend geboten. Ich hoffe, wir können mithilfe einer Anhörung die Fachexpertise von Betroffenenverbänden und Expertinnen und Experten einbeziehen und Lösungen und Entlastungen dadurch weiter voranbringen.“&nbsp;</p>
<p>Maurer verweist auf den Flickenteppich in der Bereitschaftspflege, bürokratische Hürden und mangelnde Mitbestimmungsmöglichkeiten für Pflegeeltern oder auch der Umgang mit Pflegefamilien auf dem Amt. Die Liste der Herausforderungen für Pflegefamilien sei lang und der Arbeitsauftrag an die Landespolitik klar und umfänglich.</p>]]></content:encoded>
                <category>Katja Maurer</category><category>Familien-Kinder</category><category>Plenum</category><category>Presse</category><category>Soziales</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78833</guid>
                <pubDate>Tue, 29 Sep 2026 14:51:10 +0200</pubDate>
                <title>Landesprogramm für Mietzuschüsse: Ministerium setzt wohnungspolitischen Irrweg fort</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/soziales-arbeit-familie/detail/news/landesprogramm-fuer-mietzuschuesse-ministerium-setzt-wohnungspolitischen-irrweg-fort/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, reagiert auf die vorgestellten Pläne des Infrastrukturministeriums in Sachen Mietzuschuss: „Die Ankündigungen aus dem Infrastrukturministerium, zu hohe Mieten bezuschussen zu wollen, klingen passabel. Doch dahinter steckt eine unsoziale Wohngeldkürzung auf Bundesebene und der scheinbar fehlende Wille dieser Landesregierung, alles Mögliche zu tun, sich gegen die unsozialen Kürzungen auf Bundesebene zu stellen. Statt jetzt eine PR-Show hinzulegen und Ausgaben zu planen, für die am Ende vorhersehbarerweise wieder das Geld fehlen wird, sollte der Infrastrukturminister dafür kämpfen, dass die unsoziale Kürzungsorgie auf Bundesebene endlich beendet wird. Statt seinen Irrweg in der Wohnungspolitik weiter fortzusetzen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, reagiert auf die vorgestellten Pläne des Infrastrukturministeriums in Sachen Mietzuschuss: „Die Ankündigungen aus dem Infrastrukturministerium, zu hohe Mieten bezuschussen zu wollen, klingen passabel. Doch dahinter steckt eine unsoziale Wohngeldkürzung auf Bundesebene und der scheinbar fehlende Wille dieser Landesregierung, alles Mögliche zu tun, sich gegen die unsozialen Kürzungen auf Bundesebene zu stellen. Statt jetzt eine PR-Show hinzulegen und Ausgaben zu planen, für die am Ende vorhersehbarerweise wieder das Geld fehlen wird, sollte der Infrastrukturminister dafür kämpfen, dass die unsoziale Kürzungsorgie auf Bundesebene endlich beendet wird. Statt seinen Irrweg in der Wohnungspolitik weiter fortzusetzen.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Darüber hinaus betont die Abgeordnete, dass sie es für nicht zielführend hält, zu hohe Mieten einfach aus dem eigenen Budget zu bezuschussen. Dieses Geld lande bei denen, die horrende Profite mit den Mieten machen. Außerdem sei es nicht nachvollziehbar, warum Menschen in Not in Sachen abgestellte Wärmeversorgung wegen unterschlagener Nebenkosten durch unseriöse Vermieter der Minister einen Härtefallfonds ablehnt, aber in Sachen Mietkosten nun den Geldhahn aufdrehen möchte. Das Handeln des Ministeriums hält die Abgeordnete für chaotisch, und die geplanten Maßnahmen führten häufig am Problem vorbei. Müller appelliert deshalb dafür, über konsequente Mietpreisdeckelungen und den Ausbau gemeinnützigen oder zumindest nichtprofitorientierten Wohnraums zu fokussieren.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anja Müller</category><category>Presse</category><category>Soziales</category><category>Wohnungspolitik</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78813</guid>
                <pubDate>Mon, 28 Sep 2026 10:02:17 +0200</pubDate>
                <title>Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen ist überfällig</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/soziales-arbeit-familie/detail/news/entkriminalisierung-von-schwangerschaftsabbruechen-ist-ueberfaellig/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>Am 28. September findet der jährliche Safe Abortion Day statt. Vor diesem Hintergrund kritisiert Lena Saniye Güngör, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, die weiterhin bestehende Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen: „Es sind nunmehr knapp sieben Jahre, die seit der Streichung des Informationsverbotes für Schwangerschaftsabbrüche nach § 219a StGB vergangen sind. Seither sind die reproduktiven Rechte von Frauen wieder in der Truhe verschwunden und die rechtlich unsichere Situation von ungewollt Schwangeren hat sich nicht geändert – noch immer hält die Bundesregierung an § 218 StGB fest, der Schwangerschaftsabbrüche kriminalisiert. Für sichere und risikofreie Abbrüche braucht es endlich eine Enttabuisierung von Schwangerschaftsabbrüchen und die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen. Dazu ist die Streichung des § 218 StGB notwendig, damit wir in Thüringen eine gute Versorgungsstruktur aufbauen können, flankiert von flächendeckenden Beratungsangeboten.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 28. September findet der jährliche Safe Abortion Day statt. Vor diesem Hintergrund kritisiert Lena Saniye Güngör, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, die weiterhin bestehende Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen: „Es sind nunmehr knapp sieben Jahre, die seit der Streichung des Informationsverbotes für Schwangerschaftsabbrüche nach § 219a StGB vergangen sind. Seither sind die reproduktiven Rechte von Frauen wieder in der Truhe verschwunden und die rechtlich unsichere Situation von ungewollt Schwangeren hat sich nicht geändert – noch immer hält die Bundesregierung an § 218 StGB fest, der Schwangerschaftsabbrüche kriminalisiert. Für sichere und risikofreie Abbrüche braucht es endlich eine Enttabuisierung von Schwangerschaftsabbrüchen und die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen. Dazu ist die Streichung des § 218 StGB notwendig, damit wir in Thüringen eine gute Versorgungsstruktur aufbauen können, flankiert von flächendeckenden Beratungsangeboten.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Von der aktuellen Bundesregierung verspricht sich Güngör in Bezug auf einen möglichen Anlauf zur Streichung des § 218 StGB wenig. Sie führt abschließend aus: „Die reproduktiven Rechte von Frauen sind – genau wie die Lage und Rechte von Frauen insgesamt – ein blinder Fleck für die Bundesregierung. Umso lauter müssen am Safe Abortion Day die progressiven politischen Fraktionen und Parteien sein, gemeinsam mit den zivilgesellschaftlichen Akteur*innen wie das Thüringer Bündnis für sichere und legale Schwangerschaftsabbrüche. Das genannte Thüringer Bündnis hat zum Safe Abortion Day 2026 ein Forderungspapier veröffentlicht, das auch ich unterstütze.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hinweis:<br>Das genannte Forderungspapier finden Sie im Anhang.</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Gesundheit</category><category>Gleichstellung</category><category>Presse</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78807</guid>
                <pubDate>Fri, 25 Sep 2026 11:09:21 +0200</pubDate>
                <title>Kranke Kinder brauchen auch nach dem zehnten Tag Betreuung</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/soziales-arbeit-familie/detail/news/kranke-kinder-brauchen-auch-nach-dem-zehnten-tag-betreuung/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>Wenn Eltern wegen eines kranken Kindes nicht arbeiten können, zahlt ihre Krankenkasse unter bestimmten Voraussetzungen Kinderkrankengeld. Derzeit gibt es dafür 15 Arbeitstage pro Kind und Elternteil im Jahr, für Alleinerziehende 30 Tage. Laut Aussage von Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann will er diese Regelung Ende 2026 auslaufen lassen. Diese Pläne kritisiert Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Ein fieberndes Kind kann nicht in die Kita. Wenn die Kinderkrankentage aufgebraucht sind, ist es deshalb nicht gesund. Eltern dieses Geld streichen zu wollen, ist ein unwürdiger Versuch, unsoziale Sparmaßnahmen dort durchzudrücken, wo das System ohnehin schon auf Kante genäht ist und es vor allem Frauen sind, die die negativen Folgen ausbaden müssen. Die Bundesregierung muss diese Kürzung stoppen und die aktuelle Zahl an Kinderkrankentagen dauerhaft sich</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn Eltern wegen eines kranken Kindes nicht arbeiten können, zahlt ihre Krankenkasse unter bestimmten Voraussetzungen Kinderkrankengeld. Derzeit gibt es dafür 15 Arbeitstage pro Kind und Elternteil im Jahr, für Alleinerziehende 30 Tage. Laut Aussage von Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann will er diese Regelung Ende 2026 auslaufen lassen. Diese Pläne kritisiert Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Ein fieberndes Kind kann nicht in die Kita. Wenn die Kinderkrankentage aufgebraucht sind, ist es deshalb nicht gesund. Eltern dieses Geld streichen zu wollen, ist ein unwürdiger Versuch, unsoziale Sparmaßnahmen dort durchzudrücken, wo das System ohnehin schon auf Kante genäht ist und es vor allem Frauen sind, die die negativen Folgen ausbaden müssen. Die Bundesregierung muss diese Kürzung stoppen und die aktuelle Zahl an Kinderkrankentagen dauerhaft sich</strong>ern.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete ruft außerdem dazu auf, sich an den Morgen bundesweit stattfindenden Sozialprotesten des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Gewerkschaften zu beteiligen. In Thüringen beginnt der Sozialprotest am morgigen Samstag, dem 26. September um 10:00 Uhr auf dem Vorplatz zum Erfurter Hauptbahnhof.</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Familien-Kinder</category><category>Gesundheit</category><category>Presse</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78782</guid>
                <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 18:40:40 +0200</pubDate>
                <title>Besonderes Augenmerk auf Situation von Menschen mit Behinderungen und anderen vulnerablen Gruppen</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/soziales-arbeit-familie/detail/news/besonderes-augenmerk-auf-situation-von-menschen-mit-behinderungen-und-anderen-vulnerablen-gruppen/</link>
                <author>Linda Stark &amp; Katja Maurer</author>
                <description>Im Rahmen der letzten Sitzung der Enquetekommission zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie im Thüringer Landtag fand eine öffentliche Anhörung mit geladenen Expert*innen zum Thema soziale Ungleichheit, Inklusion und Teilhabe statt. Dazu erklären Linda Stark, Obfrau der Fraktion Die Linke und Katja Maurer, Sprecherin für Inklusion in der Fraktion Die Linke und Mitglied in der Enquetekommission:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Rahmen der letzten Sitzung der Enquetekommission zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie im Thüringer Landtag fand eine öffentliche Anhörung mit geladenen Expert*innen zum Thema soziale Ungleichheit, Inklusion und Teilhabe statt. Dazu erklären Linda Stark, Obfrau der Fraktion Die Linke und Katja Maurer, Sprecherin für Inklusion in der Fraktion Die Linke und Mitglied in der Enquetekommission:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Katja Maurer: „Die Anhörung zeigt: Behinderung ist nicht gleich Behinderung, daher müssen die heterogenen Bedarfe zwingend stärker berücksichtigt werden. Dabei ist die Beteiligung der Interessenvertretungen und der Selbsthilfe unerlässlich, und dafür müssen schon jetzt die Weichen gestellt und verbindliche&nbsp;Beteiligungsformate &nbsp;etabliert&nbsp;werden, um nicht erst in der Krise improvisiert werden zu müssen. Wenn die Beauftragten für Belange von Menschen mit Behinderungen nicht bei allen Gesetzesvorhaben beteiligt werden, ist das ein großes Problem. Ebenfalls ein Problem ist es, wenn sie zwar Stellungnahmen abgeben dürfen, diese aber keine Berücksichtigung finden und die heterogenen Bedarfe der Betroffenen damit nicht beachtet werden. Und wenn aktuell der Nationale Pandemieplan und der Thüringer Pandemieplan überarbeitet werden, müssen selbstverständlich auch da die Interessensvertretungen von Menschen mit Behinderungen sowie von anderen vulnerablen Gruppen beteiligt werden.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Linda Stark: „Die Anhörung hat wertvolle Informationen und Empfehlungen nicht nur hinsichtlich der letzten Pandemie, sondern auch mit Blick auf zukünftige Krisen geliefert: Menschen mit Behinderungen werden viel zu oft an den gesellschaftlichen Rand gedrängt und ihre Belange ignoriert. Das gilt leider umso mehr für Krisensituationen wie die Corona-Pandemie. &nbsp;Alle geladenen Expert*innen haben die geringe Berücksichtigung der Interessen der unmittelbar Betroffenen durch die verschiedenen Pandemieeindämmungsmaßnahmen kritisiert. Diese fing bei der oft nicht barrierefreien Kommunikation an, die Betroffene von lebenswichtigen Informationen ausschloß, geht über Hürden beim Zugang zu Gesundheitsangeboten oder deren kompletten Wegfall, bis hin zu fehlender Betrachtung von unterschiedlichen Bedarfen und pauschale Zuschreibungen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch das Thüringer Gesetz zur Inklusion und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (kurz:ThürGIG) spielte in der Anhörung eine Rolle. Als wichtiger Baustein der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen könne es laut Maurer die verpflichtende Beteiligung von Menschen mit Behinderungen stärken. Auf Nachfrage wurde eine entsprechende Gesetzesverschärfung für mehr Beteiligung mit klarer Mehrheit begrüßt, berichtet die Abgeordnete und führt abschließend aus: „Ein Gesetzesentwurf für das ThürGIG steht noch in diesem Jahr aus, sofern die Landesregierung Wort hält. Wir als Fraktion Die Linke werden dabei ganz besonders darauf achten, dass es zukünftig verbindliche Regelungen zur barrierefreien Kommunikation und zur verpflichtenden Beteiligung der Beauftragten und Selbstvertretungen gibt.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><u>Für Rückfragen:</u></p>
<p>Julian Degen</p>
<p>0173 518 5041</p>]]></content:encoded>
                <category>Katja Maurer</category><category>Linda Stark</category><category>Behindertenpolitik</category><category>Enquete-Corona</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Gesundheit</category><category>Presse</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78433</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 09:31:23 +0200</pubDate>
                <title>Es braucht dringend eine Task Force-Kindergarten</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/soziales-arbeit-familie/detail/news/es-braucht-dringend-eine-task-force-kindergarten/</link>
                <author>Ulrike Grosse-Röthig</author>
                <description>Laut einer Meldung des Bildungsministeriums sollen bis Ende 2026 weitere 790 Kindergartenplätze wegfallen. Dazu fordert die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag Ulrike Grosse-Röthig: „Strukturen für Kindergärten brechen einfach so weg, ohne landesweite Strategie für die Betreuung der Kleinsten in unserem Land. Das kann und darf nicht sein. Nicht jeder Kindergarten kann erhalten bleiben, aber unkontrolliert Strukturen sterben zu lassen, wird große soziale Folgen nach sich ziehen. Der Bildungsminister muss handeln und darf die Kommunen mit dieser Aufgabe nicht alleinlassen. Es braucht dringend eine landesweite Task Force für den Erhalt von Kindergärten in der Fläche.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Laut einer Meldung des Bildungsministeriums sollen bis Ende 2026 weitere 790 Kindergartenplätze wegfallen. Dazu fordert die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag Ulrike Grosse-Röthig: „Strukturen für Kindergärten brechen einfach so weg, ohne landesweite Strategie für die Betreuung der Kleinsten in unserem Land. Das kann und darf nicht sein. Nicht jeder Kindergarten kann erhalten bleiben, aber unkontrolliert Strukturen sterben zu lassen, wird große soziale Folgen nach sich ziehen. Der Bildungsminister muss handeln und darf die Kommunen mit dieser Aufgabe nicht alleinlassen. Es braucht dringend eine landesweite Task Force für den Erhalt von Kindergärten in der Fläche.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Problem sei laut der Abgeordneten schon lange bekannt. Dazu erklärt sie weiter: „Bereits in der Kindergartenkommission wurde auf die teilweise dramatische Situation der Erzieherinnen und Erzieher aufmerksam gemacht. In den nächsten Jahren geht viel Personal in den wohlverdienten Ruhestand. Daher braucht es neues und gut ausgebildetes Personal für die Betreuung der Kleinsten vor Ort. Ohne entsprechendes Angebot werden junge Menschen Thüringen den Rücken kehren und ihren Arbeits- und Lebensmittelpunkt in anderen Bundesländern aufbauen. Die Folgen dieser Entwicklung kennen wir bereits aus den 1990er Jahren. Daher braucht es für Erzieherinnen und Erzieher jetzt langfristige und gute Arbeitsangebote. Zudem wird diese Entwicklung nicht vor Kindergärten Halt machen. Erste Grundschulen sind ebenfalls betroffen. Entscheidend ist jetzt, vor die Welle zu kommen und einen langfristigen Plan mit kreativen Ideen für die demografische Entwicklung zu haben.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Ulrike Grosse-Röthig</category><category>Bildung</category><category>Familien-Kinder</category><category>Presse</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78405</guid>
                <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 15:40:49 +0200</pubDate>
                <title>Altersarmut bekämpfen</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/soziales-arbeit-familie/detail/news/altersarmut-bekaempfen/</link>
                <author>Katja Maurer</author>
                <description>Innerhalb von nur fünf Jahren ist die Altersarmut in Thüringen rasant angestiegen. Das ergibt eine kleine Anfrage der Abgeordneten Katja Maurer, renten- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Maurer plädiert für dringende Anpassungen des sozialpolitischen Kurses: „Die Zahlen attestieren, dass 2025 fast 350.000 Rentner*innen mit ihrer Rente unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze liegen. 60.000 mehr als noch vor 5 Jahren. Wir haben ein Problem, und das nicht erst seit gestern. Der Kurs der Bundesregierung bedarf einer scharfen Anpassung – statt die sozialen Sicherungssysteme zu kürzen und zu wenig in arbeitnehmer*innenfreundliche Arbeitsmarktstrukturen zu investieren, verortet die Bundesregierung gerade an diesen Stellen das Einsparpotential. Die neuen Zahlen belegen dabei einmal mehr, dass wir Entlastung statt Druck brauchen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Innerhalb von nur fünf Jahren ist die Altersarmut in Thüringen rasant angestiegen. Das ergibt eine kleine Anfrage der Abgeordneten Katja Maurer, renten- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Maurer plädiert für dringende Anpassungen des sozialpolitischen Kurses:</strong></p>
<p>„Die Zahlen attestieren, dass 2025 fast 350.000 Rentner*innen mit ihrer Rente unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze liegen. 60.000 mehr als noch vor 5 Jahren. Wir haben ein Problem, und das nicht erst seit gestern. Der Kurs der Bundesregierung bedarf einer scharfen Anpassung – statt die sozialen Sicherungssysteme zu kürzen und zu wenig in arbeitnehmer*innenfreundliche Arbeitsmarktstrukturen zu investieren, verortet die Bundesregierung gerade an diesen Stellen das Einsparpotential. Die neuen Zahlen belegen dabei einmal mehr, dass wir Entlastung statt Druck brauchen.“</p>
<p>&nbsp;Mario Voigts Einwand für einzelne Teile der Rentenreform darf nicht nur ein Wahlkampfsprechgesang zum bezirzen der Wählerschaft in den ostdeutschen Bundesländern sein, sondern muss auch sein Handeln im Bundesrat widerspiegeln, wenn es soweit ist, fordert die Abgeordnete ein und führt abschließend aus:</p>
<p>„Perspektivisch braucht es die Entschlossenheit, die Rentenversicherung neu aufzustellen. Warum zahlen noch immer bestimmte Berufsgruppen wie Abgeordnete nicht in die Rentenversicherung ein? Rentenversicherung für alle, in die alle einzahlen, flächendeckende Tariflöhne und Geschlechtergerechtigkeit am Arbeitsmarkt – die Liste der notwendigen Weichenstellungen ist lang, wenn wir Altersarmut bekämpfen wollen. Doch anders als die Bundesregierung verschließen wir unsere Augen nicht vor diesen notwendigen Schritten.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Kleine Anfrage Drs.: 8/4017 finde Sie unter folgendem Link:</p>
<p><a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/108701/8_4017_altersarmut_in_thueringen" target="_blank" rel="noreferrer">https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/108701/8_4017_altersarmut_in_thueringen</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Katja Maurer</category><category>Presse</category><category>Soziales</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78348</guid>
                <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 10:57:14 +0200</pubDate>
                <title>Sesselmann zeigt wahres Gesicht, um Kürzungspolitik durchzudrücken</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/soziales-arbeit-familie/detail/news/sesselmann-zeigt-wahres-gesicht-um-kuerzungspolitik-durchzudruecken/</link>
                <author>Linda Stark</author>
                <description>Zu den Kürzungsplänen des Sonneberger Landrats Robert Sesselmann, die Jugendarbeit zusammenzustreichen und Sportprojekte für Kinder und Jugendliche zu beerdigen, erklärt Linda Stark, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Landrat Sesselmann räumt den Jugendhilfeausschuss und damit unliebsames ehrenamtliches Engagement aus dem Weg, um seine politische Ideologie und seine unsoziale Kürzungspolitik durchzudrücken. Dass darunter der Jugendsport und damit Kinder und Jugendliche leiden, nimmt er billigend in Kauf. Was glaubt dieser Mann eigentlich, wer er ist? Die Expert:innen und Ehrenamtlichen aus dem Jugendhilfeausschuss einfach zu übergehen, weil ihm deren Haltung nicht passt, zeugt von einem antidemokratischen Politikverständnis.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zu den Kürzungsplänen des Sonneberger Landrats Robert Sesselmann, die Jugendarbeit zusammenzustreichen und Sportprojekte für Kinder und Jugendliche zu beerdigen, erklärt Linda Stark, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Landrat Sesselmann räumt den Jugendhilfeausschuss und damit unliebsames ehrenamtliches Engagement aus dem Weg, um seine politische Ideologie und seine unsoziale Kürzungspolitik durchzudrücken. Dass darunter der Jugendsport und damit Kinder und Jugendliche leiden, nimmt er billigend in Kauf. Was glaubt dieser Mann eigentlich, wer er ist? Die Expert:innen und Ehrenamtlichen aus dem Jugendhilfeausschuss einfach zu übergehen, weil ihm deren Haltung nicht passt, zeugt von einem antidemokratischen Politikverständnis.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Durch die von Landrat Sesselmann forcierten Kürzungspläne stehen laut der Abgeordneten, die ursprünglich aus dem Kreis Sonneberg kommt, Ferienfahrten, Sportfeste und die Zusammenarbeit mit Kindergärten auf der Kippe. „Für Sesselmanns Feldzug gegen politisch Andersdenkende sollen offenbar Kinder und Jugendliche die Rechnung zahlen. Das darf der Kreistag nicht zulassen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Linda Stark</category><category>Familien-Kinder</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Jugend</category><category>Presse</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78337</guid>
                <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 17:15:51 +0200</pubDate>
                <title>Genug gekürzt – Politikwechsel in Bund und Land nötig</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/soziales-arbeit-familie/detail/news/genug-gekuerzt-politikwechsel-in-bund-und-land-noetig-1/</link>
                <author>Christian Schaft, Ralf Plötner, Donata Vogtschmidt</author>
                <description>Zur gemeinsamen Klausur der Landesgruppe Thüringen der Fraktion Die Linke im Bundestag, dem Vorsitzenden der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag und den Vorsitzenden der Partei Die Linke Thüringen erklären Christian Schaft, Vorsitzender Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Donata Vogtschmidt, Mitglied des Deutschen Bundestages und Ralf Plötner, Vorsitzender Die Linke Thüringen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur gemeinsamen Klausur der Landesgruppe Thüringen der Fraktion Die Linke im Bundestag, dem Vorsitzenden der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag und den Vorsitzenden der Partei Die Linke Thüringen erklären Christian Schaft, Vorsitzender Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Donata Vogtschmidt, Mitglied des Deutschen Bundestages und Ralf Plötner, Vorsitzender Die Linke Thüringen:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Christian Schaft: „Die Bundesregierung und die Thüringer Landesregierung scheitern an wichtigen Aufgaben. Die Preise für Sprit und an den Supermarktkassen, Mieten und Pflegekosten werden immer weiter erhöht und vor allem unsichere Job-Perspektiven und Betriebsschließungen belasten viele Menschen gerade in Ostdeutschland. Statt Investitionen und soziale Sicherheit zu organisieren, wird Verantwortung auf den Einzelnen abgewälzt. Geld, so scheint es, ist nur für Aufrüstung da. Gespart wird im Sozialen und der Reichtum unserer Gesellschaft, der von Millionen Menschen täglich erarbeitet wird, sammelt sich in den Händen einiger Weniger. Ein Politikwechsel ist nötig. Wir brauchen Regierungen, die mit ihrer Arbeit die Interessen der Mehrheit der Menschen in den Mittelpunkt rücken und die drängenden Probleme angehen und nicht ignorieren.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ralf Plötner: „Die Thüringer Linke wird – Partei, Landtagsfraktion und die Abgeordneten im Bundestag – gegen die unsozialen Kürzungen und Sparpläne der Bundes- und Landesregierung kämpfen. Wir setzen uns für mehr soziale Sicherheit, gute und mitbestimmte Arbeit, mehr Demokratie und Unterstützung für Initiativen vor Ort, bezahlbares Wohnen in Städten und auf dem Land, gute Mobilität für alle Menschen und für starke Industrien ein. Wir brauchen mehr Gerechtigkeit, und nicht weniger. Wir brauchen mehr Haltung von Politiker*innen und nicht das Abwälzen von Verantwortung auf den Einzelnen. Es braucht Hoffnung und Perspektiven auf ein besseres Leben und keine Politik, die Angst erzeugt.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Donata Vogtschmidt: „Wir arbeiten für ein Ostdeutschland der Chancen und Zukunft, indem Bewährtes erhalten bleibt und Zukunftstechnologien und Erneuerbare Energien ausgebaut werden. Ostdeutschland hat eine andere Wirtschaftsstruktur als der Westen und braucht daher eine andere Wirtschaftspolitik, die kleinere und mittlere Betriebe in der Fläche und die zugehörige Infrastruktur in den Fokus rückt. Ostdeutschland darf nicht mehr nur verlängerte Werkbank sein, sondern muss neben Jobs auch Wertschöpfung und Steuerkraft vor Ort stärken.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><u>Hinweis:</u></p>
<p>Die gemeinsame Erklärung aller Beteiligten <a href="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/galerie/2026/pdf/Erklaerung_Die_Linke_-_Genug_gekuerzt_19.08.2026.pdf" class="link-download">finden Sie hier</a>.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Gesundheit</category><category>Presse</category><category>Soziales</category><category>Wohnungspolitik</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78181</guid>
                <pubDate>Sat, 01 Aug 2026 08:11:00 +0200</pubDate>
                <title>Katja Maurer: „Hände weg vom Wohngeld!“</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/soziales-arbeit-familie/detail/news/katja-maurer-haende-weg-vom-wohngeld/</link>
                <author>Katja Maurer</author>
                <description>„Angesichts eines zunehmenden Mangels an bezahlbarem Wohnraum, steigender Mieten und Nebenkosten sowie gleichzeitig zunehmender Probleme auf dem Arbeitsmarkt wird das Wohngeld für immer mehr Menschen – auch in Thüringen – leider immer wichtiger als soziale Unterstützungsleistung. Deshalb: Hände weg vom Wohngeld! Die von der Bundesregierung betriebenen Kürzungspläne beim Wohngeld müssen gestoppt werden, es ist eine soziale Katastrophe, wenn bis zu 30 Prozent der Berechtigten ihre Leistungen verlieren würden und die Menschen im Leistungsbezug deutliche Kürzungen hinnehmen müssen“, so Katja Maurer, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Angesichts eines zunehmenden Mangels an bezahlbarem Wohnraum, steigender Mieten und Nebenkosten sowie gleichzeitig zunehmender Probleme auf dem Arbeitsmarkt wird das Wohngeld für immer mehr Menschen – auch in Thüringen – leider immer wichtiger als soziale Unterstützungsleistung. Deshalb: Hände weg vom Wohngeld! Die von der Bundesregierung betriebenen Kürzungspläne beim Wohngeld müssen gestoppt werden, es ist eine soziale Katastrophe, wenn bis zu 30 Prozent der Berechtigten ihre Leistungen verlieren würden und die Menschen im Leistungsbezug deutliche Kürzungen hinnehmen müssen“, so Katja Maurer, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete verweist auch auf aktuelle Antworten der Landesregierung auf eine Anfrage: Nach Auskünften der Landesregierung bezogen im Jahr 2025 rund 56.500 Haushalte in Thüringen Wohngeld, darunter auch zahlreiche Mehrpersonenhaushalte – dementsprechend sind deutlich über 100.000 Personen in Thüringen auf diese Unterstützung angewiesen. „Das zeigt: Die Wohnungs- und Mietensituation in Thüringen muss dringend verbessert werden. Solange Wohnkosten einen Großteil des Einkommens von Menschen auffressen, braucht es Mechanismen wie das Wohngeld. Die Antworten der Landesregierung belegen, dass wir mit unserem Gesetzentwurf zum sozialen Wohnen in Thüringen auf dem notwendigen und richtigen Lösungsweg sind. Wir hoffen deshalb auf eine positive weitere Beratung im Landtag“, unterstreicht Maurer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit Blick auf die weiteren Ergebnisse der Anfrage zeigt sich die Linke-Abgeordnete auch besorgt über die im Durchschnitt lange Bearbeitungszeit von Anträgen in Thüringen. „Menschen in heiklen (Wohn-)Situationen können und dürfen nicht so lange warten müssen“, moniert Maurer und fordert mehr Personal für die Bearbeitung und die Nutzung rechtlicher Ermessensspielräume bei Wohngeldentscheidungen zugunsten von Antragstellenden – bei allem Verständnis dafür, dass die Personalsituation und die Personalgewinnung für die Kommunen nicht einfach ist. Man sollte auch prüfen, so die Sozialpolitikerin, „ob es nicht möglich ist, aus anderen Bereichen – auch der Landesverwaltung – den Kommunen Unterstützungspersonal zur Verfügung zu stellen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Katja Maurer abschließend: „Wir werden als Fraktion die Entwicklungen im Bereich Wohngeld kritisch im Auge behalten und diese weiterhin auch im Landtag zum Thema machen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Antwort auf die Kleine Anfrage zum Thema Wohngeldbezug in Thüringen im Jahr 2025:</p>
<p><a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/lib/pdfjs/web/viewer.html?locale=de-DE&amp;file=https%3A%2F%2Fparldok.thltcloud.de%2Fparldok%2Fdokument%2F108553%2F8_3908_wohngeldbezug_in_thueringen_im_jahr_2025#pagemode=none" target="_blank" rel="noreferrer">https://parldok.thltcloud.de/parldok/lib/pdfjs/web/viewer.html?locale=de-DE&amp;file=https%3A%2F%2Fparldok.thltcloud.de%2Fparldok%2Fdokument%2F108553%2F8_3908_wohngeldbezug_in_thueringen_im_jahr_2025#pagemode=none</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Katja Maurer</category><category>Presse</category><category>Soziales</category><category>Wohnungspolitik</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78179</guid>
                <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 12:31:47 +0200</pubDate>
                <title>CDU trägt Mitverantwortung für niedrige Renten im Osten</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/soziales-arbeit-familie/detail/news/cdu-traegt-mitverantwortung-fuer-niedrige-renten-im-osten/</link>
                <author>Katja Maurer</author>
                <description>Zu den Renten-Forderungen der drei ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten an Kanzler Merz erklärt die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Katja Maurer: „Die Vorschläge der drei ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten wirken leider wie ein durchschaubares Wahlkampfmanöver, wenige Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zu den Renten-Forderungen der drei ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten an Kanzler Merz erklärt die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Katja Maurer: „Die Vorschläge der drei ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten wirken leider wie ein durchschaubares Wahlkampfmanöver, wenige Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.“</strong></p>
<p>„Es wird völlig außen vorgelassen, dass sie es sind, die mit ihrer Rentenpolitik diese Probleme geschaffen haben. Es war die CDU, die mit ihrer Billiglohnpolitik im Freistaat maßgeblich dazu beigetragen hat, dass heute viele Rentner*innen in Ostdeutschland niedrige Renten beziehen, von Altersarmut bedroht sind und noch Erwerbstätigen ein ähnliches Schicksal nach dem Renteneintritt bevorsteht“, so die Abgeordnete.</p>
<p>Deshalb reiche es nicht, einzelne Verschärfungen der Rente durch die Merz-Reformen abzulehnen. „Nicht nur die Rente darf im Fokus stehen, auch schon die Einkommen zu Erwerbszeiten bedürfen einer Erhöhung. Denn niedrige Löhne führen zu niedrigen Renten. Deshalb setzen wir uns konsequent für höhere Löhne und eine deutlich stärkere Tarifbindung ein. Um das Problem der Altersarmut wirksam anzugehen und eine sorgenfreie Rente zu ermöglichen, braucht es kurzfristig eine Anhebung des Rentenniveaus und langfristig eine Rentenkasse für alle, in die auch Politiker*innen, Ärzt*innen, Anwält*innen und Beamte einzahlen. Nur so schaffen wir eine Rente, die den Namen auch verdient“, erklärt Maurer abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Katja Maurer</category><category>Presse</category><category>Senioren-Rente</category><category>Soziales</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77960</guid>
                <pubDate>Thu, 23 Jul 2026 11:04:12 +0200</pubDate>
                <title>543 erfasste Missbrauchsfälle: Kinderschutz darf nicht erst nach der Tat beginnen</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/soziales-arbeit-familie/detail/news/543-erfasste-missbrauchsfaelle-kinderschutz-darf-nicht-erst-nach-der-tat-beginnen/</link>
                <author>Linda Stark</author>
                <description>„543 polizeilich erfasste Fälle des sexuellen Missbrauchs von Kindern in nur einem Jahr – und das sind nur die Fälle, von denen die Polizei weiß. Wer darauf allein mit höheren Strafen antwortet, kommt zu spät: Dann ist der Übergriff bereits geschehen“, erklärt Linda Stark, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„543 polizeilich erfasste Fälle des sexuellen Missbrauchs von Kindern in nur einem Jahr – und das sind nur die Fälle, von denen die Polizei weiß. Wer darauf allein mit höheren Strafen antwortet, kommt zu spät: Dann ist der Übergriff bereits geschehen“, erklärt Linda Stark, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</strong><br><br>Das Bundeslagebild weist für Thüringen im Jahr 2025 rund 100 Fälle mehr aus als im Vorjahr. Hinzu kommen 46 erfasste Fälle zum Nachteil Jugendlicher. Die Statistik bildet allerdings nur die Taten ab, die der Polizei bekannt geworden sind. Über das tatsächliche Ausmaß sexualisierter Gewalt und die Zahl der Betroffenen gibt sie keine verlässliche Auskunft. „Die Zahlen sind alarmierend. Daher muss Thüringen dafür Sorge tragen, dass Kindern Hilfe zuteilwird, bevor aus einem Verdacht eine weitere Tat wird“, so Stark.<br><br>Die Initiativen von Justizministerin Beate Meißner zur Ausweitung des Tatbestands des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern (§ 176a StGB) sowie zur Klarstellung und Verschärfung des Straftatbestands der sexuellen Belästigung (§ 184i StGB) zu den Paragrafen 176a (schwerer sexueller Missbrauch von Kindern) und 184i (sexuelle Belästigung) des Strafgesetzbuches greifen bestehende Schutzlücken auf. Diese Lücken gehören geschlossen. Stark warnt jedoch davor, Strafrecht mit Prävention zu verwechseln: „Ein höherer Strafrahmen schafft in keiner Schule eine Vertrauensperson und in keinem Sportverein einen unabhängigen Beschwerdeweg.“ Der vom Ministerium befürwortete Beitritt Thüringens zum Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“ sei sinnvoll, ersetze aber keine landesweite Kinderschutzstrategie.<br><br>Eine solche Strategie liegt mit dem Antrag „Gewaltschutz stärken“ der Fraktion Die Linke bereits auf dem Tisch. Der gegenwärtig im Fachausschuss beratene Antrag fordert verbindliche Mindeststandards für Schutzkonzepte, kindgerechte und unabhängige Beschwerdewege, regelmäßige Fortbildungen und eine Stärkung der Kinder- und Jugendschutzdienste. Schulen, Kindertagesstätten, Jugendclubs und Vereine müssen dafür ausreichend Personal, Zeit und fachliche Unterstützung erhalten.<br><br>„Ein Schutzkonzept, das nur im Ordner liegt, schützt kein Kind“, erklärt Stark. „Die Landesregierung kann in Berlin Änderungen des Strafrechts verlangen. In Thüringen muss sie zugleich dafür sorgen, dass Prävention, Beratung und Beschwerdewege vor Ort funktionieren. Dafür braucht es einen verbindlichen Zeit- und Finanzierungsplan unter Beteiligung des Landesbetroffenenrates. Andernfalls bleibt vom angekündigten Kinderschutz vor allem eine Ankündigung.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Linda Stark</category><category>Familien-Kinder</category><category>Justiz</category><category>Presse</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77846</guid>
                <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 12:08:17 +0200</pubDate>
                <title>Thüringer Feiertag am Wochenende ausgleichen</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/soziales-arbeit-familie/detail/news/thueringer-feiertag-am-wochenende-ausgleichen/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>„Der Kindertag ist in Thüringen ein beliebter Feiertag. Mit seiner Einführung wurde Familien etwas geschenkt, was allzu oft fehlt: Zeit füreinander. Dieser Tag erfüllt aber auch neben der Würdigung von Kinderrechten und Familienzeit einen wichtigen Effekt für die Erholung und Gesundheit von Beschäftigten, auf denen ein großer Druck lastet. Den Feiertag vorzuziehen oder nachzuholen schafft also nicht nur die mit dem Feiertag intendierte Familienzeit, sondern entlastet auch die Beschäftigten. Die Landesregierung sollte daher eine entsprechende Regelung im Thüringer Feiertagsgesetz einführen. Andere Länder wie Belgien, Luxemburg oder das Vereinigte Königreich haben bereits Regelungen, um Feiertage, die auf ein Wochenende fallen, durch einen zusätzlichen Urlaubstag auszugleichen. Wir können konkret beim Kindertag dafür sorgen, dass die Menschen erhalten, was sie verdienen, und zwar Entlastung statt Druck.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, fordert die Regierungskoalition mit Blick auf den dieses Jahr auf einen Sonntag fallenden thüringenspezifischen Feiertag Kindertag auf, diesen am darauffolgenden Montag nachzuholen oder auf den Freitag zuvor vorzuziehen:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Der Kindertag ist in Thüringen ein beliebter Feiertag. Mit seiner Einführung wurde Familien etwas geschenkt, was allzu oft fehlt: Zeit füreinander. Dieser Tag erfüllt aber auch neben der Würdigung von Kinderrechten und Familienzeit einen wichtigen Effekt für die Erholung und Gesundheit von Beschäftigten, auf denen ein großer Druck lastet. Den Feiertag vorzuziehen oder nachzuholen schafft also nicht nur die mit dem Feiertag intendierte Familienzeit, sondern entlastet auch die Beschäftigten. Die Landesregierung sollte daher eine entsprechende Regelung im Thüringer Feiertagsgesetz einführen. Andere Länder wie Belgien, Luxemburg oder das Vereinigte Königreich haben bereits Regelungen, um Feiertage, die auf ein Wochenende fallen, durch einen zusätzlichen Urlaubstag auszugleichen. Wir können konkret beim Kindertag dafür sorgen, dass die Menschen erhalten, was sie verdienen, und zwar Entlastung statt Druck.“<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Familien-Kinder</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Presse</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77833</guid>
                <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 14:38:19 +0200</pubDate>
                <title>GKV-Reform: Gesundheitsreform sorgt nur für Verunsicherung, Frust und Wut</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/soziales-arbeit-familie/detail/news/gkv-reform-gesundheitsreform-sorgt-nur-fuer-verunsicherung-frust-und-wut/</link>
                <author>Christian Schaft, Bodo Ramelow</author>
                <description>Die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag hat am Montag, 13. Juli, zusammen mit den Bundestagsabgeordneten Bodo Ramelow und dem gesundheitspolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion Ates Gürpinar sowie dem Co-Vorsitzenden Die Linke Thüringen Ralf Plötner die Folgen der beschlossenen Gesundheitsreform diskutiert. Eingeladen waren dazu Beschäftigte und Vertreter*innen aus Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, der Psychotherapie, Physiotherapie und Gewerkschaften. Zusammenfassend berichtet Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag hat am Montag, 13. Juli, zusammen mit den Bundestagsabgeordneten Bodo Ramelow und dem gesundheitspolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion Ates Gürpinar sowie dem Co-Vorsitzenden Die Linke Thüringen Ralf Plötner die Folgen der beschlossenen Gesundheitsreform diskutiert. Eingeladen waren dazu Beschäftigte und Vertreter*innen aus Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, der Psychotherapie, Physiotherapie und Gewerkschaften. Zusammenfassend berichtet Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die Bundesregierung und ihre Koalitionsfraktionen haben mit dem Kürzungspaket im Gesundheitsbereich allen, die in Krankenhäusern, Praxen oder Pflegeeinrichtungen tagtäglich arbeiten, einen Schlag ins Gesicht verpasst. Die Beschäftigten fragen sich, ob ihre Berufsstände gerade in Teilen abgewickelt werden sollen und wo die in Pandemiezeiten viel beschworene Wertschätzung geblieben ist. Aus den Gesprächen wurde deutlich, dass die sogenannte Reform nur Verunsicherung, Frust und Wut erzeugt und sich einige um ihre berufliche Existenz sorgen wie im Bereich der Psychotherapie.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Bundestagsabgeordnete Ramelow betont, dass das Gesetzgebungsverfahren nach seiner Auffassung außerdem in höchstem Maße fragwürdig war: „Die Bundesregierung hat das Gesetz für die Reform der GKV durch den Bundestag gepeitscht, ohne die Betroffenen wirklich anzuhören. Betroffene, Vereine und Verbände hatten keine Gelegenheit, sich kritisch in den Prozess einzubringen. Das beschädigt das Vertrauen in die Politik.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Statt dieses jetzt durchgepeitschten Kürzungspaketes brauche es nach Überzeugung von Fraktionsvorsitzenden Christian Schaft eine solidarische Krankenversicherung: „Diese vermeintliche Reform ist eine Bankrotterklärung der Bundesregierung. Die Bundesregierung versucht auf dem Rücken von Patient*innen und Beschäftigten im Gesundheitswesen an den Symptomen rumzudoktern, ohne die Ursachen bei der Finanzierung anzugehen. Hier brennen Menschen für ihren Beruf und drohen nach dieser Reform nun auszubrennen, weil die politischen Entscheidungsträger den gesetzlichen Rahmen als Brandschutz einreißen. Auf lange Sicht wird das viel mehr kosten, als es einspart. Eine wirksame Reform der Gesundheits- und Pflegeversicherung würde sich ernsthaft mit einer solidarischen Bürgerversicherung auseinandersetzen, in die alle einzahlen, um die Finanzierung grundhaft neu und zukunftsfähig aufzustellen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In dem gemeinsamen Gespräch wurde deutlich, dass die beschlossenen Gesetzesänderungen konkrete Auswirkungen auf die medizinische Versorgung in Thüringen haben werden, wenn der Druck auf die Finanzierung der Pflege steigt oder Psycho- und Physiotherapeuten überlegen, ihre Praxen zu schließen. Schaft ruft deshalb abschließend dazu auf, sich an den von Gewerkschaften und Verbänden kommenden Sozialprotesten zu beteiligen.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Gesundheit</category><category>Presse</category><category>Soziales</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77749</guid>
                <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 10:47:22 +0200</pubDate>
                <title>Neue Grundsicherung verdient den Namen nicht </title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/soziales-arbeit-familie/detail/news/neue-grundsicherung-verdient-den-namen-nicht/</link>
                <author>Katja Maurer</author>
                <description>Katja Maurer, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zur heute startenden Grundsicherung, die das Bürgergeld ablöst:


„Bürgergeld heißt ab heute Grundsicherung. Unterm Strich bleibt stehen: es gibt keine Mindestsicherung für Arbeitslose mehr, die vor Armut schützt. Die Grundsicherung ist ein fauler Etikettenschwindel. Stattdessen wird ein Bild von faulen Menschen erzeugt, die das System ausnutzen würden.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Katja Maurer, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zur heute startenden Grundsicherung, die das Bürgergeld ablöst:</p>
<p><br>„Bürgergeld heißt ab heute Grundsicherung. Unterm Strich bleibt stehen: es gibt keine Mindestsicherung für Arbeitslose mehr, die vor Armut schützt. Die Grundsicherung ist ein fauler Etikettenschwindel. Stattdessen wird ein Bild von faulen Menschen erzeugt, die das System ausnutzen würden. Ein Großteil der Hilfebezieher sind aber Menschen die allein Angehörige pflegen und/oder Kinder erziehen oder selbst krank sind. Das schlimmste: die Zahl der Kinder ist erschreckend hoch. Wer diese Menschen weiter unter Druck setzt, macht das aus Bösartigkeit, nicht weil er ernsthaft Geld sparen will. Das reichste Prozent der Bevölkerung besitzt 40% des Privatvermögens. Diese ungleiche Verteilung ist das Problem und die Wiedereinführung der Vermögenssteuer könnte Abhilfe leisten.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Katja Maurer</category><category>Presse</category><category>Soziales</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77670</guid>
                <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 11:13:17 +0200</pubDate>
                <title>Rentenkommission: Kein Sozialabbau auf dem Rücken der Versicherten</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/soziales-arbeit-familie/detail/news/rentenkommission-kein-sozialabbau-auf-dem-ruecken-der-versicherten/</link>
                <author>Katja Maurer</author>
                <description>Katja Maurer, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, reagiert auf die diskutierten Pläne der Rentenkommission zur Reform des Rentensystems: „Schon jetzt leben zu viele Rentnerinnen und Rentner unterhalb der Armutsgrenze oder gelten als armutsgefährdet. Statt etwas gegen Altersarmut zu tun, fördert die Merzregierung sie. Ich frage mich, wie er sein heißgeliebtes Arbeitsethos weiterverkaufen will, wenn man sich in Deutschland sicher sein muss, im Alter arm zu sein. Das, was an Vorschlägen der Rentenkommission kolportiert wird, ist ein Sozialabbau auf dem Rücken der Versicherten und Beitragszahler, gegen den wir uns als Die Linke konsequent stellen werden. Wir machen keine Erhöhung des Eintrittsalters mit und auch eine Absenkung des Rentenniveaus nicht. Beamte, Selbstständige und Politiker mit in die gesetzliche Kasse einzubeziehen, finden wir richtig.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Katja Maurer, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, reagiert auf die diskutierten Pläne der Rentenkommission zur Reform des Rentensystems:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Schon jetzt leben zu viele Rentnerinnen und Rentner unterhalb der Armutsgrenze oder gelten als armutsgefährdet. Statt etwas gegen Altersarmut zu tun, fördert die Merzregierung sie. Ich frage mich, wie er sein heißgeliebtes Arbeitsethos weiterverkaufen will, wenn man sich in Deutschland sicher sein muss, im Alter arm zu sein. Das, was an Vorschlägen der Rentenkommission kolportiert wird, ist ein Sozialabbau auf dem Rücken der Versicherten und Beitragszahler, gegen den wir uns als Die Linke konsequent stellen werden. Wir machen keine Erhöhung des Eintrittsalters mit und auch eine Absenkung des Rentenniveaus nicht. Beamte, Selbstständige und Politiker mit in die gesetzliche Kasse einzubeziehen, finden wir richtig.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit Blick auf die Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz, die Vorschläge der Rentenkommission in Gänze umsetzen zu wollen, bemängelt Maurer: „Es ist wirklich lächerlich, dass Merz so selbstbewusst und laut in die Welt posaunt, seinen Job als Politiker nicht machen zu wollen. Erst zeigt er sich mit seinem Kabinett unfähig, selbst Reformvorschläge zu erarbeiten, lässt die Arbeit andere für sich machen und dann will er sich nicht einmal mit der sozialen Schieflage der Vorschläge der Kommission auseinandersetzen. Wären die Beschäftigten in Deutschland so arbeitsresistent wie der Kanzler, würde nichts mehr laufen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Katja Maurer</category><category>Presse</category><category>Senioren-Rente</category><category>Soziales</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77640</guid>
                <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 15:49:23 +0200</pubDate>
                <title>Entlastungsgesetz: Wir konnten Sozialabbau verhindern</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/soziales-arbeit-familie/detail/news/entlastungsgesetz-wir-konnten-sozialabbau-verhindern/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>Zum heute mit den Koalitionsfraktionen verhandelten Kompromiss zum Entlastungsgesetz stellt Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, fest: 




„Ein als Entbürokratisierung getarnter Sozialabbau ist vom Tisch. Wir haben immer gesagt, dass Demokratieabbau, Lohndumping und Standardabbau getarnt als Modernisierung mit uns nicht zu machen sind und wir haben erfolgreich dagegen gekämpft. Mit dem nun gefundenen Kompromiss wird das Entlastungsgesetz auf das reduziert, was Bürokratie in Teilen tatsächlich abbauen kann, zum Beispiel in der Bauordnung oder der digitalen Verwaltung. Wir hoffen, dass die konstruktiven Beratungen auf Augenhöhe der letzten Tage Früchte tragen und sich die Koalition ein Beispiel für künftige Vorhaben unter diesen schwierigen Mehrheitsverhältnissen daran nimmt. Schließlich gilt es die drängenden Probleme der Menschen in Thüringen zu lösen, sei es bezahlbares Wohnen, beste Bildung beitragsfrei oder die Sicherung von Arbeitsplätzen in Thüringen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum heute mit den Koalitionsfraktionen verhandelten Kompromiss zum Entlastungsgesetz stellt Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, fest:&nbsp;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Ein als Entbürokratisierung getarnter Sozialabbau ist vom Tisch. Wir haben immer gesagt, dass Demokratieabbau, Lohndumping und Standardabbau getarnt als Modernisierung mit uns nicht zu machen sind und wir haben erfolgreich dagegen gekämpft. Mit dem nun gefundenen Kompromiss wird das Entlastungsgesetz auf das reduziert, was Bürokratie in Teilen tatsächlich abbauen kann, zum Beispiel in der Bauordnung oder der digitalen Verwaltung. Wir hoffen, dass die konstruktiven Beratungen&nbsp;auf Augenhöhe&nbsp;der letzten Tage Früchte tragen und sich die Koalition ein Beispiel für künftige Vorhaben unter diesen schwierigen Mehrheitsverhältnissen daran nimmt. Schließlich gilt es die drängenden Probleme der Menschen in Thüringen zu lösen, sei es bezahlbares Wohnen, beste Bildung beitragsfrei oder die Sicherung von Arbeitsplätzen in Thüringen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Presse</category><category>Soziales</category><category>Wirtschaft</category>
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                <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 09:23:47 +0200</pubDate>
                <title>Versorgungssperren: Mieter:innen brauchen konkrete und schnelle Hilfe</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/ressorts/soziales-arbeit-familie/detail/news/versorgungssperren-mieterinnen-brauchen-konkrete-und-schnelle-hilfe/</link>
                <author>Anja Müller</author>
                <description>Mieterinnen und Mieter, die von Versorgungssperren betroffen sind, weil ihre unseriösen Vermieter die korrekt bezahlten Nebenkosten nicht an die Versorgungsunternehmen weitergegeben haben, brauchen schnelle, konkrete und direkte Unterstützung, zum Beispiel in Form eines Härtefallfonds, fordert die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Die wohnungspolitische Sprecherin Anja Müller bemerkt mit Blick auf den Beschluss des Bundesrats auf Initiative Thüringens, dass ein neuer Straftatbestand, dessen Einführung nun die Bundesregierung prüfen soll, betroffenen Mieterinnen und Mietern in Notlagen nicht helfen wird. Dies zeige sich beispielsweise am kürzlich in Erfurt aufgedeckten Fall von Versorgungssperren in der Hans-Sailer-Straße in Erfurt, wo die Mieter:innen seit Monaten nichts vom säumigen Vermieter gehört hätten und teilweise in menschenunwürdigen Zuständen leben müssten. Bisher bliebe den Mieter:innen nur Selbsthilfe ohne Unterstützung vom Freistaat, was sich im Beispiel Hans-Sailer-Straße nun in einer eigens organisierten Mieter:innenversammlung am heutigen Dienstag ausdrücke. Außerdem hält es die Abgeordnete für unwahrscheinlich, dass eine Strafandrohung im Strafgesetzbuch unseriöse Vermieter zukünftig abschreckt, Nebenkosten nicht korrekt weiterzugeben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mieterinnen und Mieter, die von Versorgungssperren betroffen sind, weil ihre unseriösen Vermieter die korrekt bezahlten Nebenkosten nicht an die Versorgungsunternehmen weitergegeben haben, brauchen schnelle, konkrete und direkte Unterstützung, zum Beispiel in Form eines Härtefallfonds, fordert die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Die wohnungspolitische Sprecherin Anja Müller bemerkt mit Blick auf den Beschluss des Bundesrats auf Initiative Thüringens, dass ein neuer Straftatbestand, dessen Einführung nun die Bundesregierung prüfen soll, betroffenen Mieterinnen und Mietern in Notlagen nicht helfen wird. Dies zeige sich beispielsweise am kürzlich in Erfurt aufgedeckten Fall von Versorgungssperren in der Hans-Sailer-Straße in Erfurt, wo die Mieter:innen seit Monaten nichts vom säumigen Vermieter gehört hätten und teilweise in menschenunwürdigen Zuständen leben müssten. Bisher bliebe den Mieter:innen nur Selbsthilfe ohne Unterstützung vom Freistaat, was sich im Beispiel Hans-Sailer-Straße nun in einer eigens organisierten Mieter:innenversammlung am heutigen Dienstag ausdrücke. Außerdem hält es die Abgeordnete für unwahrscheinlich, dass eine Strafandrohung im Strafgesetzbuch unseriöse Vermieter zukünftig abschreckt, Nebenkosten nicht korrekt weiterzugeben.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Vorgehen der Landesregierung kritisiert Müller und hält es für nicht ausreichend: „Die Thüringer Landesregierung sowie die regierungstragenden Koalitionsfraktionen hätten schon vor Monaten einem Antrag der Fraktion Die Linke zur Einrichtung eines Härtefallfonds in Thüringen zustimmen können. Damit gäbe es nun in Thüringen für Betroffene von Versorgungssperren konkrete und zügige Hilfsmöglichkeiten. Aber die Landesregierung und die sie tragenden Fraktionen von CDU, BSW und SPD haben die Soforthilfe abgelehnt. Stattdessen flüchtet sich die Landesregierung in aktionistische Bitten und Prüfaufträge gegenüber der Bundesregierung, das ist zu wenig. Es braucht dringend einen Härtefallfonds, um Betroffenen hier in Thüringen im Notfall sofort zu helfen.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Anja Müller</category><category>Presse</category><category>Soziales</category><category>Wohnungspolitik</category>
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