Einsamkeit im Alter wächst

ParlamentsreportSeniorenpolitik

Der demografische Wandel zeigt auch in Thüringen seine Auswirkungen. Die Menschen im Freistaat werden älter. Vielerorts wächst mit dem Alter auch die Einsamkeit: Viele Seniorinnen und Senioren leben vermehrt alleine, Freunde und Familienmitglieder sind nicht mehr unter ihnen und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben findet nur selten oder gar nicht mehr statt.   

Die Landesregierung hat deshalb 2021 das Thüringer Landesprogramm „AGATHE - älter werden in Gemeinschaft“ ins Leben gerufen. Das Landesprogramm soll die Bedürfnisse von älteren Menschen in den Fokus rückten und ihre Selbstbestimmung und Teilhaben stärken. Dazu werden AGATHE-Fachkräfte speziell geschult und in den Landkreisen und kreisfreien Städten Thüringens als Ansprechpartner:innen für allein lebende Menschen ab 63 Jahren eingesetzt. An sie kann man sich wenden, um sich über örtliche Strukturen in der Gemeinschaft oder Unterstützungsangebote zu informieren. Über das Programm mit Erfolg, wie die letzten Jahre zeigen, informiert Cordula Eger, seniorenpolitische Sprecherin und erklärt, dass seit 2023 bereits in zwölf Landkreise und kreisfreie Städte Thüringens AGATHE-Fachkräfte unterwegs seien und ältere Menschen über die Möglichkeiten zur Teilhabe vor Ort beraten. Die Abgeordnete Eger verweist auf die Relevanz, die das Landesprogramm auch in Zukunft für den Freistaat haben wird und plädiert deshalb auf die finanzielle Sicherstellung, die im letzten Jahr mit der Haushaltsverabschiedung erreicht wurde:
„Um die wichtige Arbeit der Fachkräfte auch weiterhin in Thüringen zu ermöglichen, hat die rot-rot-grüne Koalitionsfraktion deshalb das Landesprogramm mit 3.8 Millionen Euro im Haushalt 2024 verstetigt. Ich bin froh, dass wir damit auch 2024 das Erfolgsprogramm im Freistaat verankert haben“, so die Abgeordnete abschließend.

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