Aktuelle Stunde: Solidarische Rentenversicherung - alle Thüringerinnen und Thüringer würden profitieren

Karola Stange

Anlässlich der morgen stattfindenden Aktuellen Stunde der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag mit dem Titel „Solidarische Rentenversicherung – alle Thüringerinnen und Thüringer würden davon profitieren“ erklärt Karola Stange, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag:

„Das sozialpolitische Handeln der Ampel-Koalition ist vor allem eine Ohrfeige für Rentnerinnen und Rentner in Thüringen und führt zu Verunsicherung in weiten Teilen der Bevölkerung. Mag auch das jüngst verabschiedete Rentenpaket 2 endlich nicht mehr vom Finanzminister Lindner blockiert werden, zeigt sich in der Rentenpolitik grundsätzlicher Reformbedarf. Doch stattdessen werden nur Symptome bekämpft und Ursachen scheinbar beharrlich ignoriert. Thüringerinnen und Thüringer, die Rente beziehen, sind die Leidtragenden. Darum fordern wir eine umfassende Rentenreform. Es braucht eine solidarische Rentenversicherung für alle, in die ausnahmslos alle einzahlen.“ Doch stattdessen werde mit der Aktienrente nun auch an der Börse gezockt und Forderungen auf Bundesebene nach einem späteren Renteneintritt lauter, führt die Sozialpolitikerin aus.

„Wenn wir Altersarmut bekämpfen wollen, dann braucht es eine Rente, die ihren Namen verdient. Darum fordern wir: das gesetzliche Rentenniveau auf 53 Prozent erhöhen, eine solidarische Mindestrente von 1.200 Euro, Anerkennung der Zeiten der Kindererziehung und Pflege durch einen Ausgleich aus Steuermitteln. Damit würden wir Ursachen bekämpfen und nicht nur Symptome lindern“, schließt Stange ab.


 

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