Thüringer Schulsystem braucht Bildungsgerechtigkeit
Heute hat Die Linke im Thüringer Landtag zur Gesetzesänderung der Finanzierung der freien Schulen der Brombeer-Koalition einen Entschließungsantrag eingereicht. Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, erklärt: „Trotz Anhörung im Bildungsausschuss hat die Brombeere die Herausforderungen vor denen die Träger stehen, nicht aufgenommen. Anstatt sich inhaltlich rechtzeitig mit der Linken zu verständigen, ist nur das Nötigste vorgenommen worden. Es ist schon jetzt klar, dass die Förder- und Gemeinschaftsschulen mehr Geld brauchen, um ihrer Aufgabe gerecht zu werden."
Mit Blick auf weitere Herausforderungen fordert Grosse-Röthig: „Das Thüringer Schulsystem braucht mehr Bildungsgerechtigkeit. Die soziale Durchmischung der Schüler*innenschaft unterscheidet sich zwischen den öffentlichen und privaten Schulen erheblich. Daher muss die Finanzierung von Schulen in freier Trägerschaft nach transparenten und verbindlichen Kriterien festgelegt werden. Zudem braucht Thüringen ein Sonderungsverbot nach Berliner Modell. Jedem Kind in Thüringen soll die beste Bildung zu Gute kommen. Dafür muss Politik in Thüringen sorgen."

