Zeichen setzen für Mitmenschlichkeit am 9. November auf dem Domplatz in Erfurt
Es gelte „ein starkes Zeichen zu setzen für Mitmenschlichkeit und für die Aufnahme und Integration von Menschen, die bei uns Schutz suchen vor Krieg, Verfolgung und bitterer Not“, erklärt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag und Landesparteivorsitzende, mit Blick auf die Großveranstaltung des Bündnisses „Mitmenschlich in Thüringen“ am kommenden Montag, dem 9. November, auf dem Domplatz in Erfurt.
Die LINKE Landespolitikerin unterstreicht die im Aufruf des Bündnisses angesprochene besondere Verantwortung aus der deutschen Geschichte und aus den Geschehnissen des 9. November 1938, an dem antisemitische Pogrome zeigten, wie sich menschenfeindliche Hetze in Gewalt und Morde grausam wandeln können. „Wer gegen Geflüchtete hetzt oder gar Gewalt anwendet, der verlässt den Konsens unseres Grundgesetzes und muss mit deutlichem Widerspruch und dem entschlossenen und friedlichen Widerstand aller Demokratinnen und Demokraten in Thüringen rechnen“, betont Susanne Hennig Wellsow „diese klaren Worte des breiten Zusammenschlusses aller relevanten gesellschaftlichen Kräfte Thüringens“.
Zugleich werde mit der Großveranstaltung am Montag all jenen Menschen gedankt, die sich engagiert für Geflüchtete und für Demokratie, Vielfalt, Meinungsfreiheit und eine offene Gesellschaft einsetzen. „Die LINKE steht mit ganzer Kraft für die Anliegen des Bündnisses ein und wird gemeinsam mit zahlreichen Thüringerinnen und Thüringern am 9. November in Erfurt dabei sein“, so die Fraktions- und Landesvorsitzende abschließend.
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