Mit tausenden Bürgern bei „Dresden Nazifrei 2012“
„Dresden Nazifrei 2012 – das war heute ein eindrucksvoller Veranstaltungstag mit einer der größten Demonstrationen gegen braunen Ungeist in der Bundesrepublik seit langer Zeit“, so Bodo Ramelow, der seit dem Morgen zusammen mit tausenden Bürgerinnen und Bürgern, unter ihnen zahlreiche Landes- und Bundespolitiker der LINKEN, in Dresden war und auf der Abschlusskundgebung gesprochen hatte.
Dass es gelang, den Aufmarsch der Ewiggestrigen zu verhindern, den „Traditionstermin“ der Neonazis zu durchkreuzen, bezeichnet der Fraktionsvorsitzende der Thüringer LINKEN als großen Erfolg gegen „unerträgliche Nazi-Aufmärsche, die das Leid der Dresdner Bevölkerung instrumentalisieren, um Verantwortung für Völkermord und Holocaust zu relativieren“.
Daher sei es besonders wichtig gewesen, dass „ein breites Bündnis zehntausendfach auf der Straße war und zwar auf der gleichen, die die Nazis vereinnahmen wollten, und deutlich gemacht haben: Hier ist kein Platz für braunen Ungeist“.
„Freie Meinungsäußerung ist ein Markenzeichen der Demokratie, aber Faschismus ist keine Meinung, sondern Kennzeichen für die größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte“, betont Ramelow und wendet sich gegen jedes Verharmlosen und Relativieren. Insofern trügen auch „die Zuständigen Verantwortung für den Aufstand der Anständigen“.
Abschließend erneuert der LINKE Landespolitiker seine Unterstützung für den Aufruf zu einer Gedenkminute am 23. Februar für die Opfer des Neonaziterrors. Es müsse alles getan werden, um die Verbrechen aufzuklären und die Verantwortung und das Versagen der Zuständigen klarzustellen.
