Linksfraktion unterstützt Proteste gegen geplante Neonazi-Aufmärsche in Dresden

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Die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag unterstützt auch in diesem Jahr die Proteste gegen die geplanten Neonazi-Aufmärsche am 13. und 18. Februar in Dresden. Mehrere Abgeordnete werden daran teilnehmen, so der Fraktionsvorsitzende Bodo Ramelow, Fraktionsvize Martina Renner, der Abgeordnete und Thüringer Landesvorsitzende der LINKEN, Knut Korschewsky, und die Abgeordneten Susanne Hennig, Dr. Gudrun Lukin, Karola Stange, Jörg Kubitzki, Frank Kuschel.

Trotz der Strafandrohungen und Aufhebungen der Immunität von Abgeordneten der LINKEN setzt die Linksfraktion des Thüringer Landtags ihr Engagement im Rahmen des Bündnisses „Dresden Nazifrei“ fort und ruft zu friedlichen Blockaden des Neonazi-Aufmarsches auf. „Gerade auch angesichts des braunen Terrors des NSU ist das Engagement der Bürgerinnen und Bürger gegen Rechts notwendig wie nie“, betonte Bodo Ramelow und kritisierte erneut Sachsens Landesregierung, die dem entgegen offenkundig darauf setzt, demokratisches Engagement zu bekämpfen.

Dass es in diesem Jahr offenbar keinen zentralen Großaufmarsch geben wird, an dem in den vergangenen Jahren bis zu 6.000 Neonazis aus ganz Europa teilnahmen, sei ein Erfolg der demokratischen Proteste und der friedlichen Sitzblockaden 2010 und 2011, die durch das Bündnis „Dresden Nazifrei“ organisiert worden waren. Jedoch werden auch in diesem Jahr wieder aus vielen Thüringer Städten Hunderte Menschen mit Bussen nach Dresden fahren, um die Proteste gegen den braunen Ungeist zu unterstützen.

Mehr Informationen unter www.dresden-nazifrei.com


 

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