Klares Signal der Geraer gegen menschenverachtende Ideologie erwartet

PresseMargit JungAntifaschismusGesellschaft-Demokratie1

„Wenn am kommenden Samstag Rechtsextremisten ihre menschenverachtende Ideologie in Gera musikalisch unterlegen wollen, ist ein deutlich vernehmbares Signal der Geraer notwendig, dass diese Stadt Nazis satt hat“, erklärt die Geraer Abgeordnete der LINKEN im Thüringer Landtag Margit Jung.

„Eine demokratische Gesellschaft darf nicht zulassen, dass rechtsextreme Einstellungen mit Gitarren- und Schlagzeugsound in die Köpfe gehämmert werden. Deshalb ist die Mobilisierung gegen derartige Aufmärsche der extremen Rechten ebenso wichtig, wie der Kampf um eine demokratische Alltagskultur, die der Ideologie der Ungleichheit keinen Raum lässt“, so Jung weiter.

Gerade die erkennbaren ideologischen Kontinuitätslinien von verbal geäußerter Menschenfeindlichkeit zu lebensauslöschenden Terrorangriffen sollten Motivation genug sein, sich nach dem Motto „Wehret den Anfängen“ dem braunen Spuk am Wochenende in Gera zu widersetzen. Margit Jung ermuntert Geraerinnen und Geraer, sich mit dem Aktionsbündnis Gera gegen Rechts zu solidarisieren und sich an den Protesten zu beteiligen. Informationen zu den geplanten Protestaktionen sind unter www.gera-nazifrei.com zu finden.

Wie das Aktionsbündnis Gera gegen Rechts heute informiert, wurden am vergangenen Wochenende in Gera an Büros der Linken, der SPD und der Grünen die Türschlösser verklebt und z.T. rechtsradikale Aufkleber hinterlassen. Außerdem wurden im Umfeld Plakate des Aktionsbündnisses, auf denen zum Protest gegen die NPD-Hassmusikveranstaltung am 6. August aufgerufen wird, mit schwarzer Farbe besprüht und teilweise beschädigt.


 

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