Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald: Mahnung und Aufruf

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Aus Anlass des 71. Jahrestages der Befreiung des KZ Buchenwald sowie der Befreiung Deutschlands vom Hitlerfaschismus ruft Susanne Hennig-Wellsow zur Teilnahme an den Gedenkveranstaltungen in Buchenwald und Mittelbau-Dora in dieser Woche und am kommenden Sonntag auf dem Ettersberg auf. „Dieser Tag“, so die Landes- und Fraktionsvorsitzende der LINKEN, „ist für uns einerseits ein Tag der Freude über die erfolgte Befreiung, auf der unsere Gesellschaft heute fußt. Andererseits sind der 11. April und der 8. Mai Tage des Gedenkens. Millionen Tote, allein mehr als 56.000 im KZ Buchenwald, mahnen uns, den Erhalt des Friedens und der Demokratie nie gering zu schätzen“.

„Wer erneut aus den gegenwärtigen Problemen Auswege nach rechts sucht, begibt sich auf einen gefährlichen Weg“, warnt die Landespolitikerin und fährt fort: „Statt den Reichtum in der Gesellschaft gerechter zu verteilen, soll vorhandener Frust gegen die Schwachen gelenkt werden: gegen Hartz-IV-Empfänger, gegen Flüchtlinge, gegen Minderheiten.“ Es dürfe nicht zugelassen werden, dass „diese Saat auch heute wieder aufgeht“. Und mit Blick auch auf den Schwur von Buchenwald betont Hennig-Wellsow: „Wir sollten die Gelegenheit nutzen, auf dem Ettersberg klarzumachen, dass wir einen neuerlichen Anfang dunkler Kräfte in Deutschland nicht zulassen werden. Dafür sollten wir viele sein.“


 

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