Hennig-Wellsow verurteilt rechten Übergriff und fordert hartes Durchgreifen
Zum Überfall auf die DGB-Kundgebung in Weimar durch Neonazis erklärt die LINKE-Fraktionschefin im Thüringer Landtag und Vorsitzende der Partei DIE LINKE Thüringen, Susanne Hennig-Wellsow:
„Im 70. Jahr der Befreiung des KZ Buchenwald und der Befreiung vom Nationalsozialismus werden in Weimar Gewerkschafter, LINKE, Sozialdemokraten und Demokraten von Neonazis brutal überfallen. Das ist erschütternd. Dieser Überfall unter den Fahnen der NPD-Jugendorganisation 'Junge Nationaldemokraten' muss harte Konsequenzen haben. Dieser Angriff zeigt den verbrecherischen Charakter der NPD, ihrer Jugendorganisation und der Neonazi-Kameradschaften. Wir werden nicht dulden, dass Mitglieder unserer Partei, Sozialdemokraten, Gewerkschafter oder andere Menschen überfallen und verletzt werden. Es ist an der Zeit, dass der Staat konsequent und hart gegen solche Organisationen und Neonazi-Gewalttäter durchgreift. Das Verbot von Neonazi-Strukturen muss schnell auf die politische Tagesordnung – auch in Thüringen. Ich wünsche meinem verletzten Genossen und allen anderen Verletzten und Betroffenen gute Besserung!“
Bei dem Überfall wurden mehrere Personen verletzt, ein Vorstandsmitglied der Partei DIE LINKE Weimar musste im Krankenhaus behandelt werden. Auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Carsten Schneider wurde attackiert.
