Erinnerung an Millionen Opfer des verbrecherischen NS-Systems lebendig halten
"Das Gedenken an die Millionen Opfer des verbrecherischen und menschenverachtenden Systems des deutschen Nationalsozialismus und des Holocaust, an dem am Wochenende anlässlich 69. Jahrestages der Befreiung der Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora noch etwa 30 Überlebende teilnehmen, unterstreicht die Verantwortung der nachgeborenen Generationen, das mahnende Erinnern eindringlich wach zu halten", betonen der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Bodo Ramelow, und MdL Susanne Hennig, Thüringer LINKE-Landesvorsitzende, in einer gemeinsamen Erklärung.
"Es braucht einen gesellschaftlichen Dialog, wie die Erinnerung an dieses verbrecherische Kapitel deutscher Geschichte angesichts der nur noch wenigen lebenden Zeitzeugen auch in Zukunft lebendig gehalten werden kann. Es ist unsere Verantwortung, der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken und im Wissen um die verbrecherische und menschenverachtende Macht neonazistischer Ideologie der Verbreitung antisemitischer, rassistischer und nationalistischer Einstellungen aktiv entgegenzutreten", so Hennig und Ramelow. "Die ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager sind mahnende Stätten dafür, wie in einer Gesellschaft ohne Gegenwehr aus menschenfeindlichen Parolen und Einstellungen ein politisch gleichgeschaltetes System entstehen kann, in dem unvorstellbare Verbrechen an der Menschheit begangen werden."
Die Landtagsfraktion und die Landespartei DIE LINKE rufen dazu auf, am Freitag, den 11. April, 11.00 Uhr, an der Gedenkveranstaltung in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora und am Sonntag, den 13. April, 13.30 Uhr, an der Gedenkveranstaltung des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos (IKBD) auf dem ehemaligen Appellplatz des KZ Buchenwald teilzunehmen.
