DIE LINKE: Verbindungen des neonazistischen Terror-Netzwerks aufklären!

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Nachdem heute eine Verbindung zu einer bislang unaufgeklärten Mordserie mit den drei Neonazis durch die aufgefundene Tatwaffe in Zwickau bekannt wurde, warnt die Innenpolitikerin der Fraktion DIE LINKE, Martina Renner, "vor einem längst vorhandenen neonazistischen Terror-Netzwerk, dass über Jahre auch rassistisch motivierte Morde und weitere schwerste Straftaten begeht".

"Die neonazistische Ideologie der Täter, die Ausgangspunkt und offenbar ständiger Begleiter der Verbrechen war, offenbart, dass Neonazismus niemals nur eine Meinung war, sondern stufenlos zu Menschen vernichtenden Verbrechen führt. Dringend aufgeklärt werden muss nun, ob und inwieweit die drei ehemaligen Jenaer Neonazis nur ein Teil eines massiv bewaffneten und bundesweit agierenden neonazistischen Terror-Netzwerkes waren. Allein diese Vorstellung ist höchstgradig besorgniserregend und nicht mehr nur noch strafrechtlich zu bewerten", sagte Martina Renner.

Insbesondere müssen bisherige Waffenfunde in der rechtsextremistischen Szene sowie unaufgeklärte Diebstähle von Waffen und Sprengstoffen, die bislang in der Regel immer als Einzelfälle deklariert wurden, vor dem Hintergrund eines bestehenden Netzwerkes rechter Terroristen durchleuchtet werden, fordert Renner abschließend.


 

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