DIE LINKE-Landtagsfraktion besichtigt neue Dauerausstellung der KZ-Gedenkstätte Buchenwald
Im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung wird die Fraktion DIE LINKE am Mittwoch, 11. Mai, die neu eröffnete Dauerausstellung „Buchenwald. Ausgrenzung und Gewalt 1937 bis 1945.“ besichtigen.
Die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Susanne Hennig-Wellsow, bedankt sich im Namen aller Abgeordneten und MitarbeiterInnen der Fraktion DIE LINKE bei der Gedenkstätte Buchenwald für die Gelegenheit, nach der Eröffnung am 17. April 2016 die Ausstellung jetzt noch einmal ausführlich sehen zu können:
„Es ist und bleibt für uns ein wichtiges Anliegen, dass wir die Arbeit der Gedenkstätten und Erinnerungsorte an die NS-Verbrechen in Thüringen aufmerksam begleiten und unterstützen. Ihre Arbeit und der Erhalt der historisch authentischen Orte bilden einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag zu einer erfolgreichen und nachhaltigen Bildungs- und Geschichtsarbeit in Thüringen.
Die neue Dauerausstellung der Gedenkstätte zur Geschichte des KZ Buchenwald will sich mit ihren Inhalten und der Form der Gestaltung vor allen Dingen an jetzt nachfolgende Generationen wenden, die in nationaler Herkunft, erinnerungskultureller Prägung und medialer Erfahrung sehr unterschiedlich sind. Diese vorwiegend auch jungen Menschen erwarten von Erinnerungsorten wie Buchenwald verschiedene Antworten sowohl auf die Geschichte unseres Landes als auch auf aktuelle gesellschaftliche Fragen. Wir werden unseren Besuch auch nutzen, um diese Fragen über die Zukunft der Erinnerung gemeinsam zu beraten.
Èva Fahidi-Pusztai, welche als 19jährige das KZ Auschwitz und ein Außenlager des KZ Buchenwald überlebte, sagte anlässlich der Eröffnung in Buchenwald: 'Als eine ewige Mahnung soll die Ausstellung da bleiben. Das ist meine Ausstellung. Hier lebe ich weiter.'
Ihren Worten fühlen wir uns verpflichtet!“
Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Bei Interesse bitte kurz rückmelden.
