Demokratie stärken, Menschen verachtenden Ideologien entgegentreten
Angesichts des Jahrestages der Pogrome gegen Jüdinnen und Juden, gegen Synagogen, Geschäfte und Wohnungen am 9. November 1938 Deutschland, erklärt der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Bodo Ramelow: „Dieser Gedenktag an die Opfer des Faschismus muss immer auch Mahnung für alle Demokraten sein, Antisemitismus und menschenverachtenden Ideologien entschieden entgegen zu treten.“
Gerade die jüngsten Entwicklungen auch in Thüringen – wie der Kauf von Immobilien durch Rechtsextreme, die zahlreichen Aufmärsche und Kundgebungen von Neonazis, braune Festivals und Hass-Musikveranstaltungen sowie die jüngst bekannt gewordenen Verbindungen von Rechtsterroristen nach Thüringen durch die nazistische Struktur „Freies Netz“ seien Alarmsignale für alle Demokraten.
Ramelow verweist in diesem Zusammenhang auch auf den im vergangenen Monat veröffentlichten Thüringen Monitor, der eine deutliche Zunahme rechtsextremer Einstellungen belege. „Die Verfestigung und Verbreitung nazistischer und rassistischer Einstellungen ist besorgniserregend und unterstreicht die Bedeutung des 9. November als einen Tag des Gedenkens und des Erinnerns an die während des deutschen Faschismus ermordeten Millionen Juden, als einen Tag des Mahnens, der uns in die Verantwortung nimmt, nie wieder zuzulassen, dass menschenverachtende Ideologien schleichend Raum in der Gesellschaft finden“, betont der LINKE Landespolitiker. Ramelow betont die „politische und gesellschaftliche Aufgabe.
