Aktiv gegen Nazi-Immobilien in Thüringen

PresseSabine BerningerGesellschaft-DemokratieAntifaschismus

Anlässlich der heute durchgeführten Bus-Tour „Nach den rechten Häusern sehen“ von MOBIT e.V. erklärt Knut Korschewsky, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der LINKEN in Thüringen: „Ich begrüße, dass die Thüringer Landesregierung das Problem von Haus-Käufen und Immobilien-Besitz erkannt hat. Dass heute drei Landesminister bei der Infotour dabei waren, ist ein gutes Zeichen. Doch nun muss es darum gehen, dass den Kommunen mit Nazitreffpunkten auch konkrete Unterstützung im Kampf gegen Rechts zukommt. Hier muss die Regierung nachlegen, um zukünftig die Fehler aus der Vergangenheit zu vermeiden. Guthmannshausen, Crawinkel und Marlishausen sind Beispiele für falsches Händeln der Behörden.“

Sabine Berninger, die ebenfalls an der Veranstaltung von Mobit teilgenommen hat, ergänzt: „Die Tour hat noch einmal gezeigt, dass es in Thüringen zahlreiche eigene Treffpunkte und Veranstaltungsorte von Nazis gibt. Erfreulich ist, dass aber fast überall auch Protest dagegen zu finden ist. Ich danke den Bündnissen gegen Rechts vor Ort und Mobit für ihr Engagement gegen Neonazis in den Gemeinden. Die Landesregierung muss diese Arbeit dauerhaft finanziell sichern und aktiver unterstützen als bisher.“


 

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