Thüringen stellt so viele Lehrerinnen und Lehrer ein wie noch nie

Auf Hochtouren

Die Einstellung neuer Lehrerinnen und Lehrer läuft in Thüringen weiter auf Hochtouren. Bis Anfang August waren bereits 851 bzw. 71 Prozent der in diesem Jahr zu besetzenden Stellen vergeben. Insgesamt will der Freistaat in diesem Jahr rund 1.200 Lehrkräfte unbefristet in den Schuldienst holen, neben 900 Nachbesetzungen auch 300 zusätzliche Pädagoginnen und Pädagogen.

Thüringen stellt so viele Lehrerinnen und Lehrer ein wie noch nie. „Wir ziehen alle Register, um jede offene Stelle auch wirklich besetzen zu können. Das Angebot der Verbeamtung und die bessere Besoldung für Regelschullehrer sind dabei wichtige Anreize“, sagte Bildungsminister Helmut Holter (LINKE) anlässlich des Schuljahresbeginns 19. August. Allerdings gehöre es zur Wahrheit dazu, dass die Situation in den Schulen angespannt bleibe. „Der bundesweite Lehrermangel macht sich auch in Thüringen bemerkbar. Umso wichtiger ist mir, Wertschätzung für unsere Lehrerinnen und Lehrer zum Ausdruck zu bringen“, so der Minister.

Der bildungspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Torsten Wolf, wies zudem darauf hin, dass es deutlich mehr Stellen an den Horten gibt. „Auch hier hatte die CDU eine erhebliche Problembaustelle hinterlassen. Nunmehr werden nicht nur die Einstellungen in den Vorbereitungsdienst von 600 auf 900 erhöht, sondern es gibt auch 180 zusätzliche Schulsozialarbeiter, nahezu eine Verdoppelung.

Außerdem wurde die Bezahlung von allen 3.000 Regelschullehrern deutlich verbessert, von der A12 auf die A13. Auch wurden die Mittel für Schulneubau und -sanierung in Thüringen im Vergleich zur vorherigen Legislatur versiebenfacht.“