Nr. 21/2016, Seite 10: Viel Abwechslung - NACHGEFRAGT bei Max Pelka, Praktikant in der Fraktion

Parlamentsreport

Du bist 17 Jahre alt, kommst aus Erlau und besuchst die 10. Klasse des Hennebergischen Gymnasiums „Georg Ernst“ in Schleusigen. Wie kamst Du zum Praktikum bei der Fraktion DIE LINKE?

Da ich mich in der Schule sehr für die Gesellschaftswissenschaften interessiere, insbesondere Geschichte, Sozialkunde und Wirtschaft, liegt auch mein Hauptaugenmerk auf der Politik in Deutschland und der Welt.  Am Ende der 9. Klasse stand dann ein Schülerpraktikum an und ich versuchte, einen Praktikumsplatz, der in meiner Interessensrichtung lag, zu bekommen. Ich wollte zuerst einmal einen Einblick in die Politik des Freistaates Thüringen bekommen und deshalb bewarb ich mich bei einer Fraktion des Landtages. Ich habe mich für die DIE LINKE entschieden, weil ich viele Ansichten der Partei teile und glaube, dass sie Thüringen zukunftssicher und sozialer machen kann.

 

In welchem Arbeitskreis und mit welchen Abgeordneten warst du unterwegs?

Ich war im Arbeitskreis Infrastruktur und Landwirtschaft tätig. Die Themen dieses Arbeitskreises sind Wohnen, Verkehr, Landwirtschaft und Forsten.  Es war sehr interessant und gestaltete sich abwechslungsreich. Ich war mit  mit den Abgeordneten Ute Lukasch,  Dr. Gudrun Lukin, Dr. Johanna Scheringer-Wright, Susanne Hennig-Wellsow,  Diana Skibbe und Christian Schaft unterwegs und konnte die Abgeordneten teilweise in die Ausschusssitzungen begleiten. Die Fraktionsvorsitzende Susanne Hennig-Wellsow hat mich zur Landespressekonferenz mitgenommen und in ihr Jugendbürowahlkreisbüro in Erfurt eingeladen.
Mit Christian Schaft konnte ich an einer spannenden und kontroversen Podiumsdiskussion mit einer Schulklasse teilnehmen. Außerdem war ich mit Diana Skibbe zu einer sehr aufschlussreichen Veranstaltung über Schuldner- und Insolvenzberatung.

 

Welche Aufgaben musstest du bewältigen?

In erster Linie habe ich in den Ausschüssen und den Fraktionssitzungen zugehört und mir Notizen gemacht. Danach konnte ich den Abgeordneten die eine oder andere Frage stellen, aber mit ihnen auch über andere Themen, die Thüringen und Deutschland betreffen, gut diskutieren. Frau Lukasch hat mich auch in ihren Wahlkreis mitgenommen und mir diesen ausführlich gezeigt. Ich konnte bei der Plenumssitzung zuschauen und sogar den Ministerpräsidenten Bodo Ramelow treffen.

 

Welchen Eindruck hast du von der Arbeit im Arbeitskreis?

Die Themen sind vielschichtig und komplex, daher ist die Arbeit sehr anspruchsvoll. Es muss durch die Abgeordneten und Referenten viel bedacht und diskutiert werden. Jedoch kann meist dank der guten Zusammenarbeit eine Lösung für das Thema gefunden werden und es kommt ein gemeinsamer Standpunkt zustande.

 

Wie hat dir das Praktikum bei der Fraktion gefallen?

Mir hat das Praktikum bei der Fraktion sehr gut gefallen. Es war sehr interessant und ich konnte viel über die Politik im Freistaat, Abgeordnetenarbeit, die Arbeit in Arbeitskreisen und innerhalb der Koalition erfahren. Außerdem konnte ich sehr viele nette Leute kennenlerne, die mir meine Fragen beantwortet haben und mit denen ich Meinungen und Gedanken teilen konnte.

Ich möchte mich auch nochmal bei der Fraktion, die mir das Praktikum ermöglicht hat, den Abgeordneten und den wissenschaftlichen Mitarbeitern, die mir alle mit Rat und Tat zur Seite standen und sich Zeit genommen haben, herzlich bedanken.  Und ich hoffe, dass ich auch bald wieder ein Praktikum bei der Fraktion machen kann.

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