Nr. 21/2013, Seite 8: Sie hat Akzente gesetzt und Türen geöffnet

Parlamentsreport

Martina Renner wechselt in den Bundestag und wurde mit großem Dankeschön verabschiedet

Herzlichen Dank für ihre engagierte Arbeit als Landtagsabgeordnete (2009 bis 2013) und zuvor als Mitarbeiterin (seit 2002) sagte Bodo Ramelow an Martina Renner. Der Fraktionsvorsitzende verabschiedete damit auch seine bisherige Stellvertreterin in den Bundestag.
Zu der Feierstunde in der Linksfraktion am 17. Oktober waren viele Kolleginnen und Kollegen, Freunde und politische Wegbegleiter in den Landtag gekommen, die Martina Renner persönlich alles Gute und einen erfolgreichen Start im neuen Mandat wünschten.
Bodo Ramelow hatte in seiner Verabschiedungsrede betont, dass Martina Renner mit „ihrem großen Engagement“ insbesondere auch als innenpolitische Sprecherin „für unsere Fraktion Akzente gesetzt“ und „Türen geöffnet“ hat. Dabei seien für sie Gesprächskultur und Weltoffenheit kennzeichnend - und ein großes Wissen, dies nicht zuletzt auch mit Blick auf ihre Arbeit im NSU-Landtagsuntersuchungsausschuss.

Martina Renner dankte ihrerseits den Abgeordneten und Mitarbeitern der Fraktion sowie allen Mitstreitern für die „vertrauensvolle und offene Zusammenarbeit“. Ihre zehnjährige Tätigkeit im Thüringer Landtag nannte sie ein „wahnsinniges Privileg“ - Politik für die LINKE machen zu können, insbesondere bürgerrechtsorientierte Innenpolitik. Hinsichtlich ihres weiteren politischen Engagements verwies Martina Renner auf die Gefahren, die durch den militanten Neonazismus bestehen bleiben. Für die Abschaffung der Geheimdienste eintreten, den Gefährdungen der Verfassung begegnen - da hoffe sie auch künftig einen Beitrag leisten zu können.

Ute Lukasch übernimmt das Mandat im Landtag

Gleichzeitig herzlich begrüßt als neue Abgeordnete in der Linksfraktion wurde Ute Lukasch. Die 52jährige Ostthüringer Regionalmitarbeiterin der LINKEN - sie war bis zur Landratswahl von Michaele Sojka deren Wahlkreismitarbeiterin - ist auch aktiv in der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Senioren und in der LAG „Hartz IV“ der LINKEN. „Verschiedene Themen miteinander zu verknüpfen und aufzuklären, dass Hartz IV nicht nur Arbeitslose betrifft, finde ich wichtig und notwendig“, betont sie. Und als ihr Motto wählte Ute Lukasch folgenden Satz: „Gegenseitiger Respekt und ein besseres Miteinander sollten eine Gesellschaft ausmachen.“
Das Wahlkreisbüro der neuen Abgeordneten befindet sich in Schmölln, Am Brückenplatz 19.      

Dateien