Nr. 19/2015, Seite 5: Danke an alle Spender, danke an alle Helfer - Ermutigende Zeichen der Hilfsbereitschaft und der Solidarität mit den Flüchtlingen
In den letzten Wochen haben Tausende Thüringerinnen und Thüringer eine überwältigende und unglaubliche Hilfsbereitschaft gezeigt. Dafür gilt es, „Danke!“ zu sagen. Für die vor Bürgerkrieg, Verfolgung und bitterster Not geflohenen Menschen, die in unseren Freistaat kamen, wurden Kleidung, Essen, Decken, Windeln, Spielzeug und vieles mehr gespendet, was für die erste Versorgung der Menschen, darunter auch viele Kinder, lebensnotwendig ist.
Die große Menge der Hilfsgüter war für die Spendenannahmestellen oft kaum noch zu bewältigen – doch mit der Hilfe zahlreicher Ehrenamtlicher und von Mitarbeitern von Hilfsorganisationen, Gewerkschaften, Parteien, Flüchtlingsorganisationen Vereinen und vielen weiteren konnten die Spenden sortiert und in die Unterkünfte der Geflüchteten gebracht werden.
Umzugsunternehmen spendeten Kartons und fuhren kostenfrei die Ladungen, Feuerwehr und THW übernahmen Transporte, das Deutsche Rote Kreuz war Ansprechpartner und Helfer in fast allen Situationen, Mitarbeiter von Landtagsverwaltung, Fraktionen und Sicherheitsdienst sowie zahlreiche Freiwillige nahmen zum Beispiel in den Räumen des Parlaments Spenden entgegen, sortierten diese und schleppten Kisten, Sportvereine öffnen ihre Angebote für Geflüchtete, Beamtinnen und Beamte bewältigten in der Erfurter Messehalle und an vielen anderen Orten gut, zuverlässig und schnell die zusätzlich anfallenden Verwaltungsaufgaben. Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE und Fraktionsvorsitzende sagte: „Es ist unmöglich, alle Menschen zu nennen, die halfen und helfen. Danke an alle Spender, danke an alle Helfer – ob ehrenamtlich oder als Mitarbeiter von Hilfsorganisationen oder Behörden. Thüringen zeigt, dass Menschen in bitterer Not auf die Hilfe der Gesellschaft zählen können. Ein ermutigendes Zeichen der Menschlichkeit und der Solidarität!“ Sabine Berninger, Sprecherin für Flüchtlings- und Integrationspolitik, Sprecherin für Justizpolitik, ergänzte: „Sachspenden und Hilfe werden weiterhin benötigt. Wir müssen weiterhin gemeinsam dafür Sorgen, dass die Menschen gut in Thüringen aufgenommen und in unsere Gesellschaft integriert werden. Die überwältigende Hilfe der letzten Wochen war ein Beweis, dass das gut gelingen kann.“
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