Nr. 16/2017, Seite 8: Großes Engagement für geflüchtete Menschen
Suhler Erstaufnahme mit guter Perspektive/Eisenach vermittelt bevorzugt in Wohnungen
Gemeinsam mit Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Linksfraktion, und Sabine Berninger, flüchtlingspolitische Sprecherin der Fraktion, besuchte die Suhler Wahlkreisabgeordnete Ina Leukefeld am 4. August die Flüchtlingsunterkunft in Suhl.
Begleitet wurden sie von Kai Philipps, Mitarbeiter im Landesverwaltungsamt und ehemaliger Leiter der Einrichtung, sowie vom Suhler Oberbürgermeister Jens Triebel. Sie dankten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den vielen ehrenamtlichen Helfern der Flüchtlingsunterkunft für ihr großes Engagement. Die Einrichtung in Suhl hat jetzt als Erstaufnahmeeinrichtung des Landes eine gute Perspektive.
Einige Tage später hatte Sabine Berninger bei der Besichtigung einer vor kurzem hergerichteten Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Eisenach die Gelegenheit genutzt, mit Verantwortlichen im Sozialdezernat über die Unterbringung, Integrationsangebote und Vorschläge der Stadtverwaltung ins Gespräch zu kommen.
„Die Stadt Eisenach hat sich als eine um die geflüchteten Menschen sehr bemühte Verwaltung erwiesen. Selbst in den Hochzeiten, in denen eine verlässliche Planung der Ankunftszahlen kaum möglich war, gelang es, Geflüchtete nicht länger als bis zum jeweiligen Freitag in der zur Notunterkunft umfunktionierten Turnhalle unterbringen zu müssen, um ihnen dann Wohnungen zuzuweisen“, so die Abgeordnete. Eisenach unterstütze die menschenrechtsorientierte Ausrichtung der r2g-Flüchtlingspolitik. „Bevorzugte Unterbringungsform ist die Wohnungsunterbringung, die den Menschen ein selbstbestimmtes Wohnen ermöglicht. Die jetzt renovierte Gemeinschaftsunterkunft soll die Geflüchteten nur für eine Übergangszeit aufnehmen.“
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