Nr. 14/2013, Seite 8: „Je stärker die LINKE, desto sozialer das Land“
Gregor Gysi vor zahlreichen Gästen beim Jahresempfang der Linksfraktion im Landtag
Zahlreiche Gäste aus der Thüringer Landes-, Kommunal- und Sozialpolitik, aus Gewerkschaften, Vereinen und Verbänden, Vertreter der Kirchen und Verantwortliche aus Kultur- und Sportbereichen des Landes konnte Bodo Ramelow am 3. Juli zum Jahresempfang der Linksfraktion im Innenhof des Landtags in Erfurt begrüßen.
Thüringen fair ändern!
Es gelte, „Thüringen fair zu ändern, damit die Menschen das Gefühl haben, es lohnt sich, hier zu leben, hier zu bleiben und – noch besser – nach Thüringen zu kommen“, betonte der Fraktionsvorsitzende und verwies auf die Zukunftskonzepte der LINKEN in Thüringen. „Ein solcher Tag wie heute ist ein guter Anlass, dazu miteinander ins Gespräch zu kommen“, sagte Bodo Ramelow, der die Abwanderung als eines der größten Sorgen und Probleme im Land bezeichnete. Herzlich begrüßt wurde Gregor Gysi. Er beschrieb in seiner Rede, die sich neben außenpolitischen und Friedensfragen vor allem mit der Innenpolitik befasste, ein schonungsloses Bild der sozialen Lage in Deutschland. Zu den von ihm aufgezählten Zahlen und Fakten gehört z.B., dass 1,4 Millionen Menschen weniger als fünf Euro in der Stunde verdienen; jeder Zweite ist im Niedriglohnsektor vollzeitbeschäftigt und 7,4 Millionen haben nur Minijobs.
Der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Bundestag nannte es „einen einzigartigen Skandal“, dass 1,3 Millionen Beschäftigte mit Hartz IV-Leistungen aufstocken müssen. In seiner immer wieder von Beifall begleiteten Ansprache ging Gregor Gysi auch auf die Besorgnis erregenden Entwicklungen bei den Renten, der öffentlichen Daseinsvorsorge, im Gesundheits- und Bildungsbereich ein, bevor er abschließend und mit Blick auf die anstehenden Bundestagswahlen betonte: „Wenn die LINKE gestärkt wird, wird das Land friedlicher und sozialer!“
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