Maßnahmen für bessere Lehrerbildung und Personalausstattung
Der richtige Weg
Die Landesregierung hat am 16. Oktober ein Eckpunktepapier zur Weiterentwicklung der Lehrerbildung in Thüringen vorgestellt, das Torsten Wolf, bildungspolitischer Sprecher, und Christian Schaft, hochschul- und wissenschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion, ausdrücklich begrüßt haben.
Ziel des Maßnahmenkataloges ist es, die Lehrerbildung an der Hochschule und die Personalausstattung an den Schulen deutlich zu verbessern. So sollen etwa die Ausbildungskapazitäten erhöht, der Übergang vom Studium in den Schuldienst erleichtert sowie die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften ausgebaut werden.
„Die angestrebte Umstellung auf schulstufenbezogene Lehramtsausbildung, frühere Einstellungstermine und die Stärkung der Weiterbildung, insbesondere durch die Abschaffung der Gebühren für Weiterbildungsstudiengänge, sind weitere wichtige Schritte, um künftig ausreichend Lehrerinnen und Lehrer in Thüringen auszubilden und zu halten. Bei den Gesprächen, die wir mit den unterschiedlichen Akteuren aus verschiedensten Bereichen der Lehramtsausbildung geführt haben, ist deutlich geworden, dass die Umstellung von der schulartbezogenen auf die schulstufenbezogene Lehramtsausbildung auch fachlich der richtige Weg ist. Dazu braucht es eine grundlegende Reform des Thüringer Lehrerbildungsgesetzes Anfang der nächsten Legislatur“, so die Abgeordneten.
Aber auch weitere Maßnahmen seien notwendig. „So muss Lehramtsausbildung in Thüringen ein Schwerpunkt in der kommenden Rahmenvereinbarung zwischen dem Land und den Hochschulen sein. Und eine Reform des Lehrerbildungsgesetzes müssen wir für weitere Verbesserungen nutzen.“
Ausbildungsinhalte und die Studienstruktur sollten weiterentwickelt werden, um eine gute praxisorientierte Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer zu stärken.

