Höheres Gehalt für jeden vierten Lehrer
Rot-Rot-Grün macht Lehrerberuf attraktiver und schließt Gerechtigkeitslücken
Mit unserem Gesetz werden 4.500 Lehrerinnen und Lehrer in Thüringen ein besseres Einkommen erhalten. Wir machen damit den Lehrerberuf deutlich attraktiver und schließen noch bestehende Gerechtigkeitslücken“, erklärte Torsten Wolf, Sprecher für Bildungspolitik der Linksfraktion, zur abschließenden Beratung des Gesetzes im Landtag. Dies sei die stärkste Einkommenserhöhung seit 1990 außerhalb der normalen Tarif- und Besoldungsrunden. Sie betreffe jede vierte Lehrerin bzw. jeden vierten Lehrer in Thüringen.
Mit dem Gesetz werden 350 Förderschullehrer in die A13 gehoben. Dies sind Grundschullehrer mit einer Verwendung an den Förderschulen und einer Lehrbefähigung in mindestens einem förderpädagogischen Lehramt. Der Abgeordnete hatte in der Plenardebatte gesagt: „Ich freue mich sehr, dass wir diese Lücke endlich schließen konnten. Dies sind Kolleginnen und Kollegen, die über Jahre in einer Besoldungsgruppe tiefer denselben qualifizierten Dienst wie die grundständig ausgebildeten Förderschullehrer geleistet haben. Ohne sie wäre die Förderung von Schülern mit Förderbedarf in Thüringen gar nicht denkbar. Danke für die Arbeit aller FörderpädagogInnen.“
„Unser Gesetz sorgt auch für Klarheit und Rechtssicherheit, für Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten und somit für die Stärkung des Lehrerberufes. Aber wir bleiben dabei nicht stehen. Schon heute wissen wir, es wird eine weitere wichtige Verbesserung in dieser Legislaturperiode geben: die Besoldung der Regelschullehrer wird schrittweise auf die A 13 angehoben. Weitere Schritte zur Verbesserung des Dienstes an den Regel-, Gesamt- und Gemeinschaftsschulen sind vereinbart“, sagte Torsten Wolf und unterstrich das Kernanliegen von Rot-Rot-Grün: „Die Stärkung und Zukunftssicherung aller Bereiche in der Bildung, Kindergärten - Schulen - Hochschulen - Erwachsenenbildung!“
