Erfolgreiches Programm für Senioren muss weitergehen

Parlamentsreport

Auf Einladung von Abgeordneten Ralf Kalich besuchte Cordula Eger, Sprecherin für Familien und Senioren, Anfang Oktober das Oberland des Saale-Orla-Kreises. Sie trafen sich mit den AGATHE-Beraterinnen, Ehrenamtlichen und dem Bürgermeister Alex Neumüller der Gemeinde Rosenthal am Rennsteig. Im Gespräch erfuhren sie, wie gut das Landesprogramm AGATHE im Saale-Orla-Kreis umgesetzt und von den älteren Menschen angenommen wird und konnten neue Hinweise für die parlamentarische Arbeit mitnehmen. Der Bürgermeister bekräftigte, dass das AGATHE-Projekt die älteren Menschen in den Ortsteilen zusammenbringt und das Gemeindeleben vorangebracht hat. Die AGATHE-Beraterinnen Ute Grüner und Tamara Weinreich informierten über die umfangreichen Angebote wie Stammtische, aufsuchende Beratung, Vernetzung, aber auch Begleitung/Qualifikation durch das TMASGFF und vieles mehr. Egal, ob es um Maßnahmen für aktive oder beeinträchtigte ältere Menschen geht - hier greift das tolle Unterstützungsprogramm des Landes „Gemeinsam statt Einsam“ je nach Bedarf. Am Nachmittag nahmen die Abgeordneten an einem Seniorenstammtisch in Blankenstein teil. „Für uns und alle, die regional davon profitieren, steht fest, dass das Programm Thüringen weit greifen muss“, erklärte die Abgeordnete Eger. Bisher beteiligten sich leider nur neun Landkreise und drei kreisfreie Städte mit ca. 50 Berater:innen. Es müsse fest als Förderprogramm verankert, verstetigt und auskömmlich weiter finanziert werden. Dafür streite man als LINKE Fraktion im Thüringer Landtag. Die finanziellen Voraussetzungen für die Fortsetzung im nächsten Jahr sind bereits vorgesehen mit 3,8 Mio Euro im Haushaltsentwurf des Landes für 2024. Umso wichtiger ist, dass der Haushalt noch in diesem Jahr im Landtag verabschiedet wird.

 

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