Erfolgreiches Landesprogramm „Arbeit für Thüringen“

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Es hilft den Menschen

Wie sich das Landesprogramm „Arbeit für Thüringen“ entwickelt hat, welche Ergebnisse die Politik von Rot-Rot-Grün bei der aktiven Arbeitsmarktpolitik bisher vorweisen kann, darüber informierte kürzlich im Rahmen einer Regierungspressekonferenz die LINKE-Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner.

Die Landesregierung hat als einen Schwerpunkt ihrer Politik Konzepte zur Beschäftigungsförderung entwickelt und ist dabei, diese erfolgreich umzusetzen. Insbesondere geht es um die berufliche Integration von benachteiligten Menschen auf dem Arbeitsmarkt. Dafür werden Landesmittel und Mittel des Europäischen Sozialfonds eingesetzt.

„Vor allem die Integration von Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchteten in Ausbildung und Arbeit ist ein besonderes Anliegen, dessen Umsetzung zunehmend besser gelingt. Dank gilt hierfür auch den Trägern sowie Unternehmen, die dabei wichtige Partner sind“, erklärte Ina Leukefeld, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. Mehr als 5.200 Migrantinnen und Migranten haben bisher an Projekten des Landesprogramms „Arbeit für Thüringen“ teilgenommen. Etwa 1.100 Geflüchtete erhielten einen Zugang zum regulären Arbeitsmarkt und somit eine berufliche Perspektive.

Wie von der Wirtschaft Thüringens kürzlich veröffentlicht wurde, haben von den untersuchten Unternehmen, die sich an einer Studie des Instituts der Wirtschaft Thüringens GmbH (IWT) beteiligten, in diesem Jahr bereits 34 Prozent Flüchtlinge beschäftigt. Zwei Jahre zuvor seien es nur neun Prozent gewesen.

Eine Anhörung zum Thema Fachkräftesicherung, die jetzt im Ausschuss für Arbeit und Soziales im Thüringer Landtag stattfand, hatte deutlich gemacht, dass ohne Zuwanderung größere Personallücken in bestimmten Bereichen nicht geschlossen werden können. Sprachausbildung, schnellere und unbürokratische Anerkennungsverfahren, Arbeit mit Praktika, berufsbegleitende Qualifizierung und die Entwicklung von Qualifizierungsketten – Vorschläge, die die Politik aufgreifen sollte. „Ähnliches gilt für Menschen, die längere Zeit nicht am Berufsleben teilgenommen haben oder teilnehmen konnten. Das kostet Geld, aber es ist gut investiert. Es hilft Menschen und macht Thüringen attraktiver“, so Ina Leukefeld.

Das Landesprogramm ist besonders auf die Verbesserung der sozialen und beruflichen Integrationsmöglichkeiten für sämtliche am Arbeitsmarkt benachteiligte Personengruppen ausgerichtet und ist im Landeshaushalt mit jährlich 7,5 Millionen Euro ausgestattet worden.