Endlich anpacken und machen! - Rot-Rot-Grün geht bei Digitalisierung in die Offensive
Digitalisierung verändert fast jeden Lebensbereich: Arbeit, Bildung, Freizeit, Medien, Politik, Produk-tion, Verwaltung. Chancen und Risiken sind groß.
Die großen Konzerne wie Microsoft,Google oder Apple wollen Profit erzielen – mit Technik, Software und unseren Daten. Unklar ist, ob Arbeit 4.0 Jobverlust für die einen und mehr Stress für die anderen oder vielleicht doch gesellschaftlichen Fortschritt bedeutet? Konzerne und Unternehmen warten jedenfalls nicht, bis sich die Gesellschaft entscheidet, wie eine digitale Zukunft aussehen soll. Politik muss also handeln.
Für DIE LINKE heißt das: Wir müssen Digitalisierung nach demokratischen und sozialen Bedürfnissen gestalten – von den Menschen aus, egal ob in der Stadt oder auf dem Land. Datenschutz und digitale Freiheiten sind wichtiger als die Ausbeutung von Daten als »Rohstoff«. Der Zugang zum Internet muss heute Teil der Daseinsvorsorge sein.
Wir wollen Netzneutralität, freies WLAN, quelloffene Soft und Hardware und eine Öffnung der Infrastruktur. Wir brauchen die Digitalisierung öffentlicher Verwaltung – bürgerfreundlich und sicher. Um dafür Anregungen zu bekommen, besuchte nun der Wirtschaftsausschuss des Landtages Estland. Schon über 5.000 staatliche Dienstleistungen können dort digital erledigt werden. Katharina KönigPreuss, die netzpolitische Sprecherin der Thüringer Linksfraktion, zog Bilanz: »Estland zeigt, dass eine gute Digitalisierung der Verwaltung möglich ist.« Nach Jahren des digitalen Dauerschlafes der CDU Regierungen handeln DIE LINKE und die rotrotgrüne Landesregierung nun, zum Beispiel mit dem eGovernment Gesetz oder der Glasfaserstrategie. Der Rückstand muss aufgeholt werden. Anpacken und machen!«, so König Preuss.

