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            <title>Die Linke Fraktion im Thüringer Landtag: RSS-Feed</title>
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            <copyright>Die Linke Fraktion im Thüringer Landtag</copyright>
            
            <pubDate>Sun, 25 Oct 2026 05:17:48 +0100</pubDate>
            <lastBuildDate>Sun, 25 Oct 2026 05:17:48 +0100</lastBuildDate>
            
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                <pubDate>Fri, 21 Jan 2022 12:04:33 +0100</pubDate>
                <title>Parlamentsreport 01/02-2022</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/parlamentsreport/archiv-2022/detail/news/parlamentsreport-01-2022/</link>
                
                <description>Viel Solidarischer: Das Jahr 2021 sollte das Jahr sein, das uns aus der Pandemie führt. Schwere Erkrankungen ausschließende und Infektion deutlich vermindernde Corona-Schutzimpfungen sollten ein an Normalität grenzenden Leben ermöglichen. Virusmutationen, eine nach wie vor zu geringe Impfquote und auch eine gewisse Ablehnung oder auch Müdigkeit der Einhaltung von Schutzmaßnahmen im Arbeits- und Lebensalltag der Menschen setzten dieser Hoffnung schnell Grenzen. Und so wird auch das Jahr 2022 ein Jahr werden, in dem politische Entscheidungen getroffen werden müssen zur Pandemiebekämpfung, zur Abmilderung der Pandemiefolgen und zur Vorsorge vor künftigen Pandemien. Viele der in diesem zu treffenden Entscheidungen, insbesondere über Maßnahmen zum Infektionsschutz, werden ebenso kontrovers diskutiert, wie zuvor abgewogen. Und wie auch in den vergangenen Monaten wird es Befürworter:innen wie Kritiker:innen geben, Menschen, die die Maßnahmen als zu weitgehend oder als unzureichend bewerten. Medial und in der politischen Auseinandersetzung wird weniger die Information als die Kontroversen in den Mittelpunkt gestellt. Und Meinungsunterschiede über den richtigen Umgang mit einer Pandemie, die bislang in der BRD bereits mehr als 110.000 Tote verursachte, hat schon Kolleg:innen und Freunde auf- und auseinandergebracht. Das alles kann und wird eine Gesellschaft aushalten. Vor allem eine, die – stützend auf wissenschaftliche Meinungsuntersuchungen – mehrheitlich sehr viel solidarischer eingestellt ist, als politische Debatten über Löhne, Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zumeist erahnen lassen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h5>Viel Solidarischer</h5>
<p>Das Jahr 2021 sollte das Jahr sein, das uns aus der Pandemie führt. Schwere Erkrankungen ausschließende und Infektion deutlich vermindernde Corona-Schutzimpfungen sollten ein an Normalität grenzenden Leben ermöglichen. Virusmutationen, eine nach wie vor zu geringe Impfquote und auch eine gewisse Ablehnung oder auch Müdigkeit der Einhaltung von Schutzmaßnahmen im Arbeits- und Lebensalltag der Menschen setzten dieser Hoffnung schnell Grenzen. Und so wird auch das Jahr 2022 ein Jahr werden, in dem politische Entscheidungen getroffen werden müssen zur Pandemiebekämpfung, zur Abmilderung der Pandemiefolgen und zur Vorsorge vor künftigen Pandemien.</p>
<p>Viele der in diesem zu treffenden Entscheidungen, insbesondere über Maßnahmen zum Infektionsschutz, werden ebenso kontrovers diskutiert, wie zuvor abgewogen. Und wie auch in den vergangenen Monaten wird es Befürworter:innen wie Kritiker:innen geben, Menschen, die die Maßnahmen als zu weitgehend oder als unzureichend bewerten. Medial und in der politischen Auseinandersetzung wird weniger die Information als die Kontroversen in den Mittelpunkt gestellt. Und Meinungsunterschiede über den richtigen Umgang mit einer Pandemie, die bislang in der BRD bereits mehr als 110.000 Tote verursachte, hat schon Kolleg:innen und Freunde auf- und auseinandergebracht. Das alles kann und wird eine Gesellschaft aushalten. Vor allem eine, die – stützend auf wissenschaftliche Meinungsuntersuchungen – mehrheitlich sehr viel solidarischer eingestellt ist, als politische Debatten über Löhne, Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zumeist erahnen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/parlamentsreport/2022/PR-2022-01/PR-2022-01.pdf" class="link-download" title="download link">Aktuelle Ausgabe hier herunterladen</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Parlamentsreport</category>
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                <pubDate>Tue, 01 Feb 2022 17:19:29 +0100</pubDate>
                <title>Parlamentsreport 03-2022</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/parlamentsreport/archiv-2022/detail/news/parlamentsreport-02-2022/</link>
                <author>Steffen Dittes</author>
                <description>In seiner ersten Sitzung im Jahr 2022 hat der Thüringer Landtag einen Haushalt beschlossen. Eigentlich ein gewöhnlicher Vorgang. Der Haushaltsbeschluss wird oft als das „Königsrecht“ des Parlaments beschrieben, weil mit Budget und den Ausgabetiteln die Legislative die Exekutive ermächtigt, Gelder bis zu der festgesetzten Höhe auszugeben und durch die Zuordnung von Aufgaben auch vorgibt, für was das Geld ausgegeben werden darf. Der Haushalt schafft somit die Grundlage allen staatlichen Handelns: die Verwaltungsstruktur und das Personal, die kommunalen Zuweisungen, Zuschüsse und Förderprogramme für die soziale Infrastruktur, Subventionen an die Wirtschaft, Investitionen, Planungsleistungen sowie die allgemeine Finanzverwaltung. Im parlamentarischen Alltag ist die Haushaltsaufstellung ein zeit- und arbeitsaufwendiger Prozess, der eher einer parlamentarischen Pflichtaufgabe als einem königlichen Procedere gleicht. Normalerweise.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Königsdisziplin</strong></p>
<p><br> In seiner ersten Sitzung im Jahr 2022 hat der Thüringer Landtag einen Haushalt beschlossen. Eigentlich ein gewöhnlicher Vorgang. Der Haushaltsbeschluss wird oft als das „Königsrecht“ des Parlaments beschrieben, weil mit Budget und den Ausgabetiteln die Legislative die Exekutive ermächtigt, Gelder bis zu der festgesetzten Höhe auszugeben und durch die Zuordnung von Aufgaben auch vorgibt, für was das Geld ausgegeben werden darf. Der Haushalt schafft somit die Grundlage allen staatlichen Handelns: die Verwaltungsstruktur und das Personal, die kommunalen Zuweisungen, Zuschüsse und Förderprogramme für die soziale Infrastruktur, Subventionen an die Wirtschaft, Investitionen, Planungsleistungen sowie die allgemeine Finanzverwaltung. Im parlamentarischen Alltag ist die Haushaltsaufstellung ein zeit- und arbeitsaufwendiger Prozess, der eher einer parlamentarischen Pflichtaufgabe als einem königlichen Procedere gleicht. Normalerweise.</p>
<p>Denn normalerweise stützt sich die den Haushaltsentwurf einbringende Regierung auf eine Parlamentsmehrheit, handelt sozusagen unter politisch Gleichen Kompromisse aus und Regierungsabgeordnete wissen um ihre Aufgabe, am Ende den Haushalt beschließen zu müssen. Jahr für Jahr. In einer Minderheitskonstellation obliegt dem gesamten Parlament die Verantwortung für den Haushalt, der sich auch die Opposition nicht entziehen kann. Eine Pflicht, für den Beschluss eines Haushaltsgesetzes zu sorgen, erwächst nun nicht mehr aus der Zugehörigkeit zu den Regierungsparteien, sondern alleinig aus der Wahl in den Landtag. Ohne vertragliche Grundlage, ob nun Tolerierungsvertrag oder Stabilitätsmechanismus genannt, vollzieht sich eine Aushandlung zwischen dieser abstrakten Pflicht und der Gestaltungsverantwortung, unter der die verschiedenen Fraktionen sehr Unterschiedliches verstehen. Dass in Thüringen eine solche vertragslose Aushandlung formal erfolgreich zum Ende geführt werden konnte, kann durchaus als positiv für die parlamentarische, politische und in der Folge exekutive Handlungsfähigkeit bewertet werden.</p>
<p>Wie die dabei gefundenen inhaltlichen Kompromisse und Verabredungen hingegen bewertet werden, ist eine andere Frage. Die wird sich vor allem daran entscheiden, wie die Landesregierung den vom Parlament gesetzten Handlungsrahmen einschließlich dessen Grenzen nun in gestaltende Entscheidungen umsetzen wird. <em>Steffen Dittes</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/parlamentsreport/2022/PR-2022-03/PR-2022-03.pdf" class="link-download" title="download link">Aktuelle Ausgabe hier herunterladen</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Parlamentsreport</category><category>Steffen Dittes</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-56976</guid>
                <pubDate>Wed, 16 Feb 2022 16:54:29 +0100</pubDate>
                <title>Parlamentsreport 04-2022</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/parlamentsreport/archiv-2022/detail/news/parlamentsreport-04-2022/</link>
                
                <description>„Nach dem Haushalt ist vor dem Haushalt“ lautet eine dieser gerne wiederholten Phrasen des Parlamentarismus, die deshalb aber nicht gleich falsch ist. Zeitgleich mit der Beschlussfassung des Haushaltes für 2022 hat die Diskussion zwischen Partei-, Regierungs- und Fraktionsvertreter:innen begonnen, ob ein Einzelhaushalt für 2023 oder ein Doppelhaushalt für die Jahre 2023/2024 die bessere Option sei.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bessere Argumente</strong></p>
<p><br> „Nach dem Haushalt ist vor dem Haushalt“ lautet eine dieser gerne wiederholten Phrasen des Parlamentarismus, die deshalb aber nicht gleich falsch ist. Zeitgleich mit der Beschlussfassung des Haushaltes für 2022 hat die Diskussion zwischen Partei-, Regierungs- und Fraktionsvertreter:innen begonnen, ob ein Einzelhaushalt für 2023 oder ein Doppelhaushalt für die Jahre 2023/2024 die bessere Option sei.</p>
<p><br> Es gibt viele finanztechnische Argumente abzuwägen, auch Fragen der Planungssicherheit für Verwaltung und Empfänger:innen von Landesmitteln sind zu diskutieren. Im Mittelpunkt zumindest der öffentlichen Diskussion steht derzeit aber die Frage, wie sich die CDU entscheidet. Aus deren ersten Stellungnahmen deutet sich an, dass wohl weniger Sach- und Fachargumente entscheiden, vielmehr politische Erwägungen eine gewichtigere Rolle spielen könnten. Nun sind diese mit Blick auf die Mehrheitsverhältnisse im Landtag nicht einfach zu ignorieren. Aber die CDU wäre gut beraten, ihre Position nicht von der Absicht abhängig zu machen, einen Einzelhaushalt im Jahr der nächsten Landtagswahl als wahlstrategische Spielwiese zu verstehen und damit die Thüringer:innen in Geiselhaft für parteiegoistische Wahlziele und vermeintlich erreichbare Wahlerfolge zu nehmen. Ein Haushalt als solcher ist die Grundlage für das Funktionieren der Gesellschaft in vielen Bereichen. Wie er gestaltet sein soll, darüber sind Parteien uneins und darüber sollen sie auch streiten und Lösungen anhand von sachlich und fachlich vertretbaren Argumenten verhandeln. Alles andere würde nur die ebenso weit verbreitete Phrase bestärken, dass sich Parteien nur am eigenen Erfolg bei der nächsten Wahl orientieren.</p>
<p><em>Steffen Dittes</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/parlamentsreport/2022/PR-2022-04/PR-2022-04.pdf" class="link-download" title="download link">Aktuelle Ausgabe hier herunterladen</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Parlamentsreport</category>
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            <item>
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                <pubDate>Fri, 04 Mar 2022 12:38:07 +0100</pubDate>
                <title>Parlamentsreport 05-2022</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/parlamentsreport/archiv-2022/detail/news/parlamentsreport-05-2022/</link>
                
                <description>Frieden schaffen! Während des Schreibens dieses Kommentares ist der Krieg Russlands gegen die Ukraine noch im vollen Gange. Es ist der fünfte Tag nach der völkerrechtswidrigen Invasion. Nachrichten über Angriffe und Vormärsche überschlagen sich, verstörende Drohungen und Ankündigungen versetzen die Menschen in Europa in große Sorge, während in der Ukraine Millionen Menschen um ihr Leben fürchten. Schritte der Diplomatie sind nur wenige vernehmbar.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frieden schaffen!</strong></p>
<p><br> Während des Schreibens dieses Kommentares ist der Krieg Russlands gegen die Ukraine noch im vollen Gange. Es ist der fünfte Tag nach der völkerrechtswidrigen Invasion. Nachrichten über Angriffe und Vormärsche überschlagen sich, verstörende Drohungen und Ankündigungen versetzen die Menschen in Europa in große Sorge, während in der Ukraine Millionen Menschen um ihr Leben fürchten. Schritte der Diplomatie sind nur wenige vernehmbar.</p>
<p><br> Wenn diese Zeitung gelesen wird, besteht für einige der vielen offenen und zugleich beängstigenden Fragen vielleicht eine größere Gewissheit. Ist es zu einem Waffenstillstand gekommen? Steht die Ukraine vor einem viele Jahre andauernden Krieg? Oder eskalierte der Krieg zu einem Flächenbrand mit der Gefahr eines neuen Weltkrieges? Ökonomische Sanktionen, die das Militär, die Rüstung und die für den Krieg politisch Verantwortlichen treffen, sind die Antwort der Regierungen.</p>
<p><br> Die Antworten der Menschen sind der Protest, das Zusammenstehen und die Solidarität mit den Flüchtenden und mit denen, die sich trotz Repressionen in Russland und in Belarus für den Frieden einsetzen. Weltweit stehen dafür derzeit Millionen auf den Straßen und Plätzen. Sie zeigen, auf welchem Fundament die Welt nach einem hoffentlich baldigen Ende des Krieges gegen die Ukraine aufbauen kann. Heute ist auch der Tag nach der Sondersitzung des Bundestages, in der die Bundesregierung angekündigt hatte, 100 Mrd. Euro für die Aufrüstung der Bundeswehr einsetzen zu wollen. Die Angst vor einer neuen Spirale des Wettrüstens begleitet meine Angst vor einer Eskalation des Krieges und wird dessen Ende überdauern. Dann müssen wir den Mut aufbringen, endlich eine neue, eine weltweite Friedensordnung zu entwickeln, die die Interessen der Menschen in den Mittelpunkt rückt, nicht die von Nationalisten, Großmächten, Geostrategen und Konzernen. Heute gilt aber nur eines: Russland muss den Krieg beenden. Die Waffen nieder!<br> <em>Steffen Dittes, Fraktionsvorsitzender</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/parlamentsreport/2022/PR-2022-05/PR-2022-05-final-rgb-web.pdf" class="link-download" title="download link">Aktuelle Ausgabe herunterladen</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Parlamentsreport</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-57500</guid>
                <pubDate>Fri, 18 Mar 2022 12:46:09 +0100</pubDate>
                <title>Parlamentsreport 06-2022</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/parlamentsreport/archiv-2022/detail/news/parlamentsreport-06-2022/</link>
                
                <description>Fundierte Debatte: Am 20. März – so war es lange durch die Bundesregierung angekündigt – sollten die weitreichenden Beschränkungen zum Schutz der Menschen vor Corona enden. Das politische Versprechen war ebenso groß wie die Hoffnung, dass mit Frühlingsbeginn und einer ausreichend hohen Impfquote Grundrechtsbeschränkungen im bisherigen Umfang nicht mehr notwendig sein müssen. Doch die Hoffnung hat ein weit weniger massives Fundament, als erwartet. Einerseits stagnieren Hospitalisierung und Belegung der Intensivstationen auf einem konstanten, aber wohl handhabbaren Niveau. Die Gefahr eines drohenden Zusammenbruchs des medizinischen Versorgungssystems scheint weniger akut zu sein. Andererseits verweist insbesondere der Bundesgesundheitsminister auf die massiv steigenden Inzidenzen und die nach wie vor hohe Anzahl von Todesfällen mit Corona infizierter Menschen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fundierte Debatte</strong></p>
<p>Am 20. März – so war es lange durch die Bundesregierung angekündigt – sollten die weitreichenden Beschränkungen zum Schutz der Menschen vor Corona enden. Das politische Versprechen war ebenso groß wie die Hoffnung, dass mit Frühlingsbeginn und einer ausreichend hohen Impfquote Grundrechtsbeschränkungen im bisherigen Umfang nicht mehr notwendig sein müssen. Doch die Hoffnung hat ein weit weniger massives Fundament, als erwartet. Einerseits stagnieren Hospitalisierung und Belegung der Intensivstationen auf einem konstanten, aber wohl handhabbaren Niveau. Die Gefahr eines drohenden Zusammenbruchs des medizinischen Versorgungssystems scheint weniger akut zu sein. Andererseits verweist insbesondere der Bundesgesundheitsminister auf die massiv steigenden Inzidenzen und die nach wie vor hohe Anzahl von Todesfällen mit Corona infizierter Menschen.</p>
<p><br> Wirkliche Schlussfolgerungen werden hingegen daraus nicht gezogen. Auch eine fundierte Risikobeurteilung mit neu aus den nun vorliegenden Erkenntnissen abgeleiteten Schwellenwerten für einheitliche Schutzmaßnahmen sucht man vergeblich. Stattdessen laufen die Regelungen auf Bundesebene aus und die Landesregierungen und Landesparlamente werden gesetzlich in die Pflicht gesetzt, Masken- und Testpflicht sowie Zugangsbeschränkungen in besonderen Bereichen festzulegen. Eine Bundeseinheitlichkeit der Maßnahmen wird es so nicht geben können. Was aber nach zwei Jahren Pandemie weit schwerer wiegt, dass der politisch motivierte Streit in den Ländern eine fachlich fundierte Debatte überlagern und die Akzeptanz für weiterhin notwendige Schutzmaßnahmen in der Gesellschaft weiter sinken wird. Die Ampel-Koalition hat ihre Chance für eine neue Corona-Politik damit endgültig verspielt.<br> &nbsp;</p>
<p><em>Steffen Dittes, Fraktionsvorsitzender</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/parlamentsreport/2022/PR-2022-06/PR-2022-06-Final-RGB-web.pdf" class="link-download" title="download link">Aktuelle Ausgabe herunterladen</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Parlamentsreport</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-57807</guid>
                <pubDate>Mon, 04 Apr 2022 10:46:31 +0200</pubDate>
                <title>Parlamentsreport 07-2022 </title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/parlamentsreport/archiv-2022/detail/news/parlamentsreport-07-2022/</link>
                
                <description>Die Energiekosten belasten die Menschen jetzt schon konkret. Dass dabei die Benzin- und Dieselpreise, nicht aber die Kosten für Heizung und Wohnungsenergie im Mittelpunkt stehen, scheint eine deutsche Besonderheit. Mit Blick auf die bestehenden Erfordernisse zur Mobilität und ein im ländlichen Raum nur unzureichend dichtes ÖPNV-Angebot ist dies auch dann noch nachvollziehbar, wenn man einen Vergleich mit ungleich teureren Bahnangeboten und eine Relation mit dem stetig gesunkenen Durchschnittsverbrauch der PKW mitdenkt. Die Summe macht es und nicht jedem (in den Städten mehr Menschen als gedacht) ist der Umstieg auf Bus, Bahn und carsharing möglich. Seit Wochen streitet die Politik, wie insgesamt entlastet werden kann. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Soziale Entlastung</strong><br> <br> Die Energiekosten belasten die Menschen jetzt schon konkret. Dass dabei die Benzin- und Dieselpreise, nicht aber die Kosten für Heizung und Wohnungsenergie im Mittelpunkt stehen, scheint eine deutsche Besonderheit. Mit Blick auf die bestehenden Erfordernisse zur Mobilität und ein im ländlichen Raum nur unzureichend dichtes ÖPNV-Angebot ist dies auch dann noch nachvollziehbar, wenn man einen Vergleich mit ungleich teureren Bahnangeboten und eine Relation mit dem stetig gesunkenen Durchschnittsverbrauch der PKW mitdenkt. Die Summe macht es und nicht jedem (in den Städten mehr Menschen als gedacht) ist der Umstieg auf Bus, Bahn und carsharing möglich. Seit Wochen streitet die Politik, wie insgesamt entlastet werden kann. Eine der Ursachen allerdings wird dabei völlig aus den Augen verloren: Die profitgetriebenen oder auch Kriegsgewinne genannten Preissteigerungen der Mineralölkonzerne. Die erfahren nun eine nicht nur politische Legitimation, sondern werden auch durch öffentliche Gelder garantiert, anstatt diese gesetzlich zu limitieren.<br> Dass sich dann die soziale Schieflage auch bei der Teilkompensation der Verbraucher fortsetzt, ist einfach nur konsequent unsozial. Renter:innen, Studierende ohne BAföG sind ganz vergessen, der Entlastungsbetrag ist für Einkommensbeziehende höher als für Erwerbseinkommenslose. Mit der Pendlerpauschale erhalten Menschen mit einem höheren Einkommen eine pro Arbeitsfahrkilometer höhere steuerliche Entlastung als die mit geringeren Einkommen. Unsozial gegenüber insbesondere künftigen Generationen ist dann auch noch, dass eine ökologische Lenkungsfunktion in dem ganzen Paket nicht mal mehr im Ansatz zu erkennen ist. Allein dieses eine Beispiel aktueller Entscheidungen zeigt, wie wenig Gewicht Positionen der sozialen Gerechtigkeit derzeit auf der Bundesebene besitzen.</p>
<p>Steffen Dittes, Fraktionsvorsitzender</p>
<p><a href="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/parlamentsreport/2022/PR-2022-07/PR-2022-07.pdf" class="link-download" title="download link">Aktuelle Ausgabe herunterladen</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Parlamentsreport</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-58049</guid>
                <pubDate>Fri, 22 Apr 2022 12:13:20 +0200</pubDate>
                <title>Parlamentsreport 08-2022</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/parlamentsreport/archiv-2022/detail/news/parlamentsreport-08-2022/</link>
                
                <description>Die Lebensmittelpreise steigen. Eine weitere Folge des Krieges gegen die Ukraine und auch eine Folge gestiegener Energiepreise. Aber ob die gestiegenen Preise für die Verbraucher:innen auch wirklich bei denen auskömmliche Einkommen ermöglichen, die in der Landwirtschaft für unsere Lebensmittel sorgen, ist mehr als fraglich. Zu groß scheint die Dominanz und zu bestimmend das Preisdiktat der großen Lebensmittelkonzerne, die sowohl über die Erzeugerpreise als auch die Verbraucherpreise bestimmen. Die Direktvermarktung von Agrarprodukten ist eine Möglichkeit, die Wertschöpfung bei den Landwirten und Landwirtinnen zu belassen. Für eine Vielzahl von landwirtschaftlichen Produkten, die selbst nur ein Ausgangsprodukt für die Lebensmittelherstellung sind, ist dies aber auch dann keine Alternative, wenn regionale Vermarktungsstrukturen eine große Zugänglichkeit sichern könnten. Hier ist Regulierung durch die Politik gefragt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Regulierende Politik</strong></p>
<p>Die Lebensmittelpreise steigen. Eine weitere Folge des Krieges gegen die Ukraine und auch eine Folge gestiegener Energiepreise. Aber ob die gestiegenen Preise für die Verbraucher:innen auch wirklich bei denen auskömmliche Einkommen ermöglichen, die in der Landwirtschaft für unsere Lebensmittel sorgen, ist mehr als fraglich. Zu groß scheint die Dominanz und zu bestimmend das Preisdiktat der großen Lebensmittelkonzerne, die sowohl über die Erzeugerpreise als auch die Verbraucherpreise bestimmen. Die Direktvermarktung von Agrarprodukten ist eine Möglichkeit, die Wertschöpfung bei den Landwirten und Landwirtinnen zu belassen. Für eine Vielzahl von landwirtschaftlichen Produkten, die selbst nur ein Ausgangsprodukt für die Lebensmittelherstellung sind, ist dies aber auch dann keine Alternative, wenn regionale Vermarktungsstrukturen eine große Zugänglichkeit sichern könnten. Hier ist Regulierung durch die Politik gefragt.</p>
<p><br> Produktionsketten, die Landwirte zwingen, Boden und Natur ökologisch auszubeuten, bäuerliche Betriebe kaum überleben lassen, zu importierten als eher ungesund geltende Lebensmitteln zu irrealen Niedrigstpreisen in den Supermärkten führen, aber gesunde Lebensmittel aus der Region für einkommensschwache Menschen unbezahlbar machen, können verantwortliche Politik nicht handlungslos zurücklassen. Die Verantwortung auf die Verbraucher:innen abzuwälzen, die mit ihrer Kaufentscheidung auch über das Angebot mitentscheiden würden, sind anmaßend. Adressaten für Ge- und auch Verbote sollten nicht diejenigen sein, die in unterschiedlichem Maß und aus unterschiedlichen Gründen die geringsten Handlungsmöglichkeiten haben, sondern diejenigen, die die größten Gewinne mit der existenziell notwendigen Nahrung „erwirtschaften“. Nicht die Interessen der Konzerne sind handlungsleitend, sondern der Ausgleich zwischen den Bedürfnissen einer nachhaltigen Bewirtschaftung unserer (Kultur-)Landschaft, den Erhalt des ländlichen Raumes als Produktions- und existenzsichernder Arbeitsort und einer Versorgung der Menschen mit gesunden und wertvollen Lebensmitteln.<br> <em>Steffen Dittes, Fraktionsvorsitzender.</em></p>
<p>&nbsp;</p><blockquote><p>Ihre Meinung dazu?</p>
<p>Schreiben Sie uns: <a href="mailto:fraktion@die-linke-thl.de" class="link-email" title="email link">fraktion@die-linke-thl.de</a></p></blockquote><p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/parlamentsreport/2022/PR-2022-08/PR-2022-08.pdf" class="link-download" title="download link">Aktuelle Ausgabe hier kostenlos herunterladen</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Parlamentsreport</category>
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                <pubDate>Thu, 05 May 2022 15:36:14 +0200</pubDate>
                <title>Parlamentsreport 09-2022</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/parlamentsreport/archiv-2022/detail/news/niemals-schweigen/</link>
                
                <description>Vor 77 Jahren, am 08. Mai 1945, kapitulierte die deutsche Wehrmacht. Die Alliierten, die USA, Großbritannien, Frankreich und die Sowjetunion, befreiten die Welt vom deutschen Faschismus, während die wenigsten Deutschen sich damals befreit fühlten. Für viele dokumentierte der Tag eine Niederlage und erinnerte noch Jahrzehnte die Mehrheit der Deutschen daran, die Verbrechen des Nationalsozialismus mit getragen zu haben. Es brauchte in der Bundesrepublik bis zum Jahr 2000, dass ein Bundeskanzler selbstverständlich darauf verweisen konnte, dass niemand mehr bestreite, dass der 8. Mai 1945 ein Tag der Befreiung von nationalsozialistischer Herrschaft, von Völkermord und dem Grauen des Krieges gewesen ist.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vorwort von Fraktionsvorsitzenden Steffen Dittes:</strong></p>
<p>Vor 77 Jahren, am 08. Mai 1945, kapitulierte die deutsche Wehrmacht. Die Alliierten, die USA, Großbritannien, Frankreich und die Sowjetunion, befreiten die Welt vom deutschen Faschismus, während die wenigsten Deutschen sich damals befreit fühlten. Für viele dokumentierte der Tag eine Niederlage und erinnerte noch Jahrzehnte die Mehrheit der Deutschen daran, die Verbrechen des Nationalsozialismus mit getragen zu haben. Es brauchte in der Bundesrepublik bis zum Jahr 2000, dass ein Bundeskanzler selbstverständlich darauf verweisen konnte, dass niemand mehr bestreite, dass der 8. Mai 1945 ein Tag der Befreiung von nationalsozialistischer Herrschaft, von Völkermord und dem Grauen des Krieges gewesen ist.</p>
<p><br> Ohne die Rote Armee wäre die Befreiung vom Faschismus nicht möglich gewesen. Die Sowjetunion hat mit mehr als 27 Mio. Toten besonders unter dem von Deutschland ausgegangen Vernichtungskrieg gelitten. „Auch wenn das heutige Russland weder territorial und noch viel weniger politisch und gesellschaftlich mit der damaligen Sowjetunion gemein hat, ist es eine bittere historische Tragik, dass Russland die Hauptlehre des 2. Weltkrieges ‚Nie wieder Krieg. Nie wieder Faschismus.‘ mit dem verbrecherischen Okkupationskrieg gegen die Ukraine, einem früheren Teil der Sowjetunion, mit Panzern und Raketen scheinbar vergessen machen will. Den 8. Mai auch weiterhin als Tag der Befreiung zu begehen, an die unzähligen Opfer, insbesondere auch der Roten Armee, zu erinnern, gehört zu unserer historischen Verantwortung, wie es zu unserer politischen Verantwortung gehört, an diesem Tag einmal mehr das sofortige Ende des russischen Angriffskrieges zu fordern. Der 8. Mai darf niemals ein Tag des Schweigens werden.<br> <em>Steffen Dittes, Fraktionsvorsitz</em></p><blockquote><p>Ihre Meinung dazu?</p>
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                <category>Parlamentsreport</category>
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                <pubDate>Fri, 20 May 2022 15:30:28 +0200</pubDate>
                <title>Parlamentsreport 10-2022</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/parlamentsreport/archiv-2022/detail/news/parlamentsreport-10-2022/</link>
                
                <description>In den vergangenen zwei Jahren wurde durch antifaschistische Initiativen immer wieder darauf hingewiesen, dass sich bei den Protesten gegen das Pandemiemanagement und die damit verbundenen grundrechtsbeschränkenden Schutzmaßnahmen nicht nur extrem rechte Strukturen engagieren, sondern eine vermeintliche gesellschaftliche Mitte den Schulterschluss mit rechtsextremen Ideologien vollzog. Dass sich dabei nicht selten sowohl in Inhalt und Bildsprache antisemitischer Stereotype und die Verbrechen des Nationalsozialismus verharmlosender Vergleiche bedient wurde, zeigt, wie tief in der Gesellschaft Gefahren für die Demokratie verwurzelt sind.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vorwort von Fraktionsvorsitzenden Steffen Dittes:</strong></p>
<p>In den vergangenen zwei Jahren wurde durch antifaschistische Initiativen immer wieder darauf hingewiesen, dass sich bei den Protesten gegen das Pandemiemanagement und die damit verbundenen grundrechtsbeschränkenden Schutzmaßnahmen nicht nur extrem rechte Strukturen engagieren, sondern eine vermeintliche gesellschaftliche Mitte den Schulterschluss mit rechtsextremen Ideologien vollzog. Dass sich dabei nicht selten sowohl in Inhalt und Bildsprache antisemitischer Stereotype und die Verbrechen des Nationalsozialismus verharmlosender Vergleiche bedient wurde, zeigt, wie tief in der Gesellschaft Gefahren für die Demokratie verwurzelt sind.<br> Um selbst nicht als demokratiefeindlich zu gelten, wurden die Proteste selbst als demokratisch durch staatliche Institutionen charakterisiert, was hinsichtlich des Äußerns die Regierungspolitik ablehnender Meinungen unzweifelhaft auch richtig ist. Darüber hinaus unterblieb aber oftmals die deutliche Charakterisierung dessen, was sich als neue politische Bewegung zu formieren schien. Längst ist erkennbar, dass das verbindende Element zumindest einer Vielzahl bzw. der bei den sogenannten Montags-Demonstrationen verbliebenen Teilnehmenden gerade nicht die Corona-Politik und die Kritik an dieser ist, sondern sich seit der Flüchtlingsaufnahme über Corona, Klimaschutz bis hin zur heutigen Kriegsunterstützung sowohl nationaler Chauvinismus und Ablehnung diesen infrage stellender vermeintlicher politischer und wirtschaftlicher Eliten als verbindendes Element darstellen. Dass dies nicht belang- und folgenlos bleibt, ist in den Strafstatistiken der politisch motivierten Kriminalität abzulesen. Abzulesen ist aber auch, dass die jahrelange Aufteilung hier in eine vermeintlich ungefährliche gesellschaftliche Mitte und dort in die die Demokratie gefährdenden Extreme von Links und Rechts sich längst überholt hat. Die Bequemlichkeit und die damit einhergehende eingehende Entschuldung muss nicht nur endlich überwunden werden, sondern durch eine tatsächlich qualitativen Kriterien folgenden Gefährdungsanalyse weichen.<br> Steffen Dittes, Vorstandvorsitzender</p><blockquote><p>Ihre Meinung dazu?</p>
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<p><a href="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/parlamentsreport/2022/PR-2022-10/PR-2022-10-Final-RGB-web.pdf" class="link-download" title="download link">Aktuelle Ausgabe hier kostenlos herunterladen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Parlamentsreport</category>
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                <pubDate>Mon, 13 Jun 2022 11:15:03 +0200</pubDate>
                <title>Parlamentsreport 11-2022</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/parlamentsreport/archiv-2022/detail/news/parlamentsreport-11-2022/</link>
                
                <description>Die Bundesregierung hat ein Energieentlastungspaket beschlossen, was teilweise seit Anfang des laufenden Monats umgesetzt wird. Zu den getroffenen Maßnahmen gehören Einmalzahlungen an bestimmte Personengruppen, das 9€-Ticket, der Tankrabatt, die Erhöhung der Pendler:innenpauschale und der Wegfall der EEG-Zulage. und auch Vertreter:innen der LINKEN aus den Landtagen, dem Bundestag und dem Europaparlament fordern in einem Sofortprogramm Maßnahmen zur schnellen Entlastung von extrem gestiegenen Energiepreisen. Längst wird auch auf europäischer Ebene und darüber hinaus über eine Deckelung gesprochen, wenn weitere Preissteigerungen infolge eines deutlich reduzierten oder vollständig eingestellten Erdöl- und Erdgasimports aus Russland drohen. Energieintensive Produktion und damit existenzsichernde Arbeitsplätze wären gefährdet und Wohnen sowie Lebensmittel drohen für viele an die Grenzen der Unbezahlbarkeit sich zu verteuern. Doch reichen Sofortmaßnahmen, öffentlich finanzierte Preisdeckelungen und für kurze Zeit befristete günstige Angebote für den ÖPNV aus?</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vorwort von Fraktionsvorsitzenden Steffen Dittes:</strong><br> <br> Die Bundesregierung hat ein Energieentlastungspaket beschlossen, was teilweise seit Anfang des laufenden Monats umgesetzt wird. Zu den getroffenen Maßnahmen gehören Einmalzahlungen an bestimmte Personengruppen, das 9€-Ticket, der Tankrabatt, die Erhöhung der Pendler:innenpauschale und der Wegfall der EEG-Zulage. und auch Vertreter:innen der LINKEN aus den Landtagen, dem Bundestag und dem Europaparlament fordern in einem Sofortprogramm Maßnahmen zur schnellen Entlastung von extrem gestiegenen Energiepreisen. Längst wird auch auf europäischer Ebene und darüber hinaus über eine Deckelung gesprochen, wenn weitere Preissteigerungen infolge eines deutlich reduzierten oder vollständig eingestellten Erdöl- und Erdgasimports aus Russland drohen. Energieintensive Produktion und damit existenzsichernde Arbeitsplätze wären gefährdet und Wohnen sowie Lebensmittel drohen für viele an die Grenzen der Unbezahlbarkeit sich zu verteuern. Doch reichen Sofortmaßnahmen, öffentlich finanzierte Preisdeckelungen und für kurze Zeit befristete günstige Angebote für den ÖPNV aus?<br> Sicher nicht. Zumal die parallel zu den Sofortmaßnahmen sich vollziehende langfristige Bindung an fossile Energieträger aus Ländern jenseits Russlands einen gleichzeitigen Strukturwandel in der Energieversorgung eher ausbremsen, statt beschleunigen, während die öffentlichen Haushalte weiterhin die Profite der großen Energieversorgungsunternehmen subventionieren. Die Notwendigkeit, dem Klimawandel entgegenzutreten, scheinen viele ebenso wieder verdrängt zu haben. Wie&nbsp; sonst ist es zu erklären, wenn die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag in zwei Pressemitteilungen an einem Tag sowohl einen beschleunigten Ausbau der Windenergie als auch ein ressourcenschonendes Tempolimit ablehnt. Jenseits allenfalls kurzzeitig hilfreicher Sofortmaßnahmen sollte die Diskussion im Sinne der Nachhaltigkeit über solche Vorschläge für langfristige Konzepte diskutiert werden. Die Verantwortung der Partei DIE LINKE wird es dabei sein, Fragen der sozialen Gerechtigkeit nicht nur mit einzubeziehen, sondern als gleichwertig existenzielle Zukunftsfrage zu verstehen, wie die ökologischen Herausforderungen für den menschengemachten Klimawandel.<br> Steffen Dittes, Fraktionsvorsitzender</p><blockquote><p>Ihre Meinung dazu?</p>
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                <category>Parlamentsreport</category>
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                <pubDate>Mon, 27 Jun 2022 15:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Parlamentsreport 12-2022: Thüringen. Überall gleich gut.</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/parlamentsreport/archiv-2022/detail/news/parlamentsreport-12-2022/</link>
                
                <description>Die über zwei Millionen Thüringerinnen und Thüringer leben in 631 Städten und Gemeinden Thüringens. Während die Bevölkerung in den großen Städten Thüringens wächst, wird die Anzahl der Bewohner:innen in den ländlich geprägten Regionen in den nächsten Jahren weiter deutlich abnehmen. Die Entscheidung über die Wahl des Lebensortes wird dabei von vielen Faktoren bestimmt, die zusammen über die Lebensqualität entscheiden. Die Sonderausgabe zum Thema „Gleichwertige Lebensverhältnisse“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die über zwei Millionen Thüringerinnen und Thüringer leben in 631 Städten und Gemeinden Thüringens. Während die Bevölkerung in den großen Städten Thüringens wächst, wird die Anzahl der Bewohner:innen in den ländlich geprägten Regionen in den nächsten Jahren weiter deutlich abnehmen. Die Entscheidung über die Wahl des Lebensortes wird dabei von vielen Faktoren bestimmt, die zusammen über die Lebensqualität entscheiden.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Zugang zu Arbeit, Bildung und gesundheitlicher Versorgung ist dabei ebenso entscheidend wie Mobilität, Wohnraum, kulturelle und soziale Angebote sowie Erholungsmöglichkeiten. Nicht alle Angebote werden an jedem Ort in gleichem Maß und Umfang vorhanden sein können. Sogenannte zentrale Orte erfüllen hier eine wichtige Funktion für das Umland, wie umgekehrt auch kleinere Gemeinden und die Natur- sowie Kulturlandschaft des ländlichen Raumes das Leben in Thüringen unverzichtbar bereichern. Dennoch beklagen viele Menschen in Thüringen bestehende unterschiedliche Lebensmöglichkeiten in den Städten einerseits und in den Dörfern und Gemeinden andererseits.</p>
<p><br> Politisches Ziel der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag ist es, für gute Lebensverhältnisse in Thüringen zu sorgen, so dass Menschen frei von ökonomischen oder strukturellen Zwängen über ihren Lebensort und den ihrer Kinder entsprechend ihrer persönlichen Vorstellungen entscheiden können. „Wir wollen die Dinge gemeinsam denken und nicht separat. Um symbolisch zu sprechen: Um ein Haus zu bauen, müssen nicht nur die Einzelteile aufgebaut werden. Es braucht den Bauplan dahinter, der alle Einzelteile miteinander verzahnt. Mit der Kampagne wollen wir genau das Themen miteinander verknüpfen“, so Steffen Dittes, Fraktionsvorsitzender und Teil der Planungsgruppe.</p>
<p><br> Für den ländlichen Raum bedeutet das konkret, Nachteile und Hürden abzubauen, die im ländlichen Raum lebenden Menschen eine gleichwertige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschweren oder verhindern. In den kommenden Monaten und Jahren werden wir uns im Rahmen von an verschiedenen Orten Thüringens zu unterschiedlichen Themen stattfindenden Fraktionssitzungen dem Thema der gleichwertigen Lebensverhältnisse in Thüringen verstärkt widmen. Die Landtagsabgeordnete Anja Müller ist ebenfalls Mitglied der Planungsgruppe und erklärt: „Wir wollen mit der Kampagne keine lebensferne Diskussion, sondern die Lebensrealität der Thüringer Städte und Landkreise in Erfahrung bringen, diskutieren und darauf aufbauen. Wir haben uns entschieden, mithilfe von Unterthemen spezifische Schwerpunkte zu setzen.“ Diese Schwerpunkte sind unter anderem medizinische Versorgung, gerechte Mobilität und Bildung oder die Mitbestimmung und demokratische Teilhabe.</p>
<p><br> Es gibt viele Wege, wie wir in Thüringen gemeinsam zu gleichwertigen Lebensverhältnissen kommen. Lassen Sie uns miteinander reden, lassen Sie uns für etwas sein, wir freuen uns auf Ihre Vorschläge, Ihre Ideen und auf den gemeinsamen Austausch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/parlamentsreport/2022/PR-2022-12/PR-2022-12-Thueringen-Ueberall-Gleich-Gut.pdf" class="link-download" title="download link">Die neue Ausgabe hier kostenlos als PDF herunterladen</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Parlamentsreport</category>
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                <pubDate>Fri, 08 Jul 2022 10:10:42 +0200</pubDate>
                <title>Parlamentsreport 13-2022</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/parlamentsreport/archiv-2022/detail/news/parlamentsreport-13-2022/</link>
                
                <description>In der Demokratie ist jede Entscheidung auf eine Mehrheitsentscheidung der Bürger:innen zurückzuführen. In den letzten Jahren ist die repräsentative Demokratie, bei der die Wähler:innen durch die Gewählten repräsentiert werden und an deren Stelle Entscheidungen treffen, zunehmend unter Druck geraten. Es machte sich die Überzeugung breit, dass politische Entscheidungen weit weg von den Interessen in der Gesellschaft getroffen wurden. Und in der Tat, schaut man sich zu einzelnen Themen Meinungsbilder einerseits und Entscheidungen andererseits an, erkennt man - nicht immer - Differenzen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In der Demokratie ist jede Entscheidung auf eine Mehrheitsentscheidung der Bürger:innen zurückzuführen. In den letzten Jahren ist die repräsentative Demokratie, bei der die Wähler:innen durch die Gewählten repräsentiert werden und an deren Stelle Entscheidungen treffen, zunehmend unter Druck geraten. Es machte sich die Überzeugung breit, dass politische Entscheidungen weit weg von den Interessen in der Gesellschaft getroffen wurden. Und in der Tat, schaut man sich zu einzelnen Themen Meinungsbilder einerseits und Entscheidungen andererseits an, erkennt man - nicht immer - Differenzen.<br> Unstrittig ist, dass Argumente und Herleitungen für politische Entscheidungen, die sich mit zumeist komplexen Sachverhalten und ihren langfristigen Wirkungen intensiv beschäftigt haben, kaum mit einer bloßen Meinung entkräftet werden können. Unstrittig ist auch, dass Grundlage einer jeden politischen Entscheidung ein Wertefundament ist, das sich gravierend unterscheiden kann. Beides macht die Demokratie in der Praxis ebenso anspruchsvoll wie spannend. Expert:innenwissen auf der einen Seite und Meinungen auf der anderen, muss die Politik zur Transparenz, also zum Austausch über Entscheidungsgründe und Information über Zusammenhänge zwingen. Während wertebasierte Entscheidungen nicht allein den Repräsentant:innen überlassen bleiben dürfen, sondern durch Formen der direkten Demokratie begleitet und ergänzt werden. Das Verhältnis von repräsentativer Demokratie und direkter Demokratie muss sich neu einstellen und die Demokratie in Gänze moderner werden. Darüber zu reden, ist notwendig, denn nur so verteidigen wir die Demokratie vor denen, die die Unzufriedenheit mit ihr ausnutzen wollen, um sie abzuschaffen.<br> Steffen Dittes, Fraktionsvorsitzen</p>
<p><a href="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/parlamentsreport/2022/PR-2022-13/PR-2022-13-RGB-Finale-webVersion.pdf" class="link-download" title="download link">Hier die gesamte Ausgabe zum kostenlosen Download </a></p>]]></content:encoded>
                <category>Parlamentsreport</category>
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            <item>
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                <pubDate>Thu, 11 Aug 2022 13:17:33 +0200</pubDate>
                <title> Parlamentsreport 14-2022 </title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/parlamentsreport/archiv-2022/detail/news/parlamentsreport-14-2022/</link>
                
                <description>Haben Fraktionen Ferien? Die Frage kann man eindeutig mit „Ja“ beantworten oder wie man früher mit Blick auf den Sender Jerewan antwortete: Im Prinzip ja, aber …
Jede:r in diesem Land hat in den zurückliegenden Wochen und Monaten des Jahres das gesellschaftliche Leben unter Pandemiebedingungen aufrechterhalten – wobei ich hier im Besonderen natürlich die Gesundheitsberufe, einschließlich der Pflege, der Infrastruktur, Versorgungseinrichtungen, wie Kassierer:innen oder die vielen Beschäftigten – in den Bildungseinrichtungen des Landes, wie Schule, Berufsausbildung, Kindergärten, u. ä. mit ihrem unermüdlichen, aufopferungsvollen Engagement hervorheben möchte. Vielen Dank!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Haben Fraktionen Ferien? Die Frage kann man eindeutig mit „Ja“ beantworten oder wie man früher mit Blick auf den Sender Jerewan antwortete: Im Prinzip ja, aber …<br> Jede:r in diesem Land hat in den zurückliegenden Wochen und Monaten des Jahres das gesellschaftliche Leben unter Pandemiebedingungen aufrechterhalten – wobei ich hier im Besonderen natürlich die Gesundheitsberufe, einschließlich der Pflege, der Infrastruktur, Versorgungseinrichtungen, wie Kassierer:innen oder die vielen Beschäftigten – in den Bildungseinrichtungen des Landes, wie Schule, Berufsausbildung, Kindergärten, u. ä. mit ihrem unermüdlichen, aufopferungsvollen Engagement hervorheben möchte. Vielen Dank!<br> Aber auch der Thüringer Landtag hat seine legislative Arbeit fortgeführt. Gerade ein Wesensmerkmal parlamentarischer Arbeit, der Kontakt zu den Menschen, egal ob über Petitionen oder persönliche Gespräche, musste oft virtuell gestaltet werden. Die Mitarbeiter:innen und Abgeordneten haben neben der Aufrechterhaltung der Gesprächsfäden zu Wählerinnen und Wählern insgesamt im ersten Halbjahr zehn Gesetzentwürfe (R2G) eingereicht und zum Teil verabschiedet, 39 Anträge (R2G) zur Beratung in den Landtag und seine Ausschüsse auf den Weg gebracht sowie 203 Kleine und Mündliche Anfragen und zwei Große Anfragen der Landesregierung gestellt, um Probleme öffentlich zu machen, nachzufragen und somit den verfassungsrechtlichen Kontrollauftrag umzusetzen. Diese Arbeit ist nicht nur Beweis, dass auch Mitarbeitende und Abgeordnete Ferien verdient haben, sondern auch eines der Arbeits- und Handlungsfähigkeit sowie dem Gestaltungsanspruch und –wille der Minderheitsregierung von Rot-Rot-Grün und der sie tragenden Fraktionen.<br> Ich wünsche allen eine erholsame und interessante Urlaubszeit.</p>
<p><br> André Blechschmidt,<br> Parlamentarischer Geschäftsführer.</p>
<p><a href="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/parlamentsreport/2022/PR-2022-14/PR-2022-14-Final_RGB-web.pdf" class="link-download" title="download link">Hier die gesamte Ausgabe zum kostenlosen Download </a></p>]]></content:encoded>
                <category>Parlamentsreport</category>
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                <pubDate>Wed, 31 Aug 2022 14:24:55 +0200</pubDate>
                <title>Parlamentsreport 15-2022 </title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/parlamentsreport/archiv-2022/detail/news/parlamentsreport-15-2022/</link>
                
                <description>„Nieder mit den Waffen“

Am 1. September 1939 überfiel die deutsche Wehrmacht Polen. Heute, 83 Jahre nach Beginn des 2. Weltkrieges, werden trotz aller Bemühungen und politischen Kämpfe insbesondere zivilgesellschaftlicher und nicht staatlicher Bewegungen und trotz aller Versprechungen und Verhandlungen von Staaten eine Vielzahl von Kriegen und bewaffneten Konflikten geführt, denen jährlich hunderttausende Menschen zum Opfer fallen. Afrika und Asien sind die am stärksten betroffenen Regionen mit jeweils neun kriegerischen Auseinandersetzungen. Viele dieser Kriege werden kaum wahrgenommen, noch weniger die mittelbaren und unmittelbaren Ursachen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Nieder mit den Waffen“</p>
<p>Am 1. September 1939 überfiel die deutsche Wehrmacht Polen. Heute, 83 Jahre nach Beginn des 2. Weltkrieges, werden trotz aller Bemühungen und politischen Kämpfe insbesondere zivilgesellschaftlicher und nicht staatlicher Bewegungen und trotz aller Versprechungen und Verhandlungen von Staaten eine Vielzahl von Kriegen und bewaffneten Konflikten geführt, denen jährlich hunderttausende Menschen zum Opfer fallen. Afrika und Asien sind die am stärksten betroffenen Regionen mit jeweils neun kriegerischen Auseinandersetzungen. Viele dieser Kriege werden kaum wahrgenommen, noch weniger die mittelbaren und unmittelbaren Ursachen.<br> Mit dem verbrecherischen Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022 hat der bereits 2014 begonnene Krieg in der Ostukraine eine Eskalation erfahren, indem Menschen und Lebensräume imperialistischen, geostrategischen und wirtschaftlichen Interessen zum Opfer fallen. Kriege werden niemals im Interesse von Menschen geführt. Deren Interesse ist es, zu leben und eine Welt gemeinsam zu gestalten, in der alle gemeinsam vom Reichtum dieser Welt profitieren. In diesem Jahr ist der Weltfriedenstag ein Tag, an dem die Forderung Bertha von Suttners „Die Waffen nieder!“ überall erhoben werden muss. Sie richtet sich an den russischen Aggressor, sie richtet sich an die kriegsführenden Parteien in den zahlreichen anderen militärischen Auseinandersetzungen weltweit. Sie spricht aber auch diejenigen an, die glauben, mit Krieg und Waffen einen Frieden ganz gleich wo auf der Welt erreichen zu können. Das Ende eines Krieges bedeutet nicht Frieden, aber es ist Voraussetzung dafür, dass Frieden entstehen kann. Und dieser wächst nur dort, wo Menschen frei, solidarisch und gerecht miteinander leben. Dies gilt innerhalb von Staaten ebenso wie zwischen Staaten.<br> <em>Steffen Dittes, Fraktionsvorsitzender</em></p>
<p><a href="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/parlamentsreport/2022/PR-2022-15/PR-2022-15-Final-PNG-web.pdf" class="link-download" title="download link">Die gesamte Ausgabe kostenlos herunterladen</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Parlamentsreport</category>
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                <pubDate>Mon, 12 Sep 2022 15:23:25 +0200</pubDate>
                <title>Parlamentsreport 16-2022 </title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/parlamentsreport/archiv-2022/detail/news/parlamentsreport-16-2022/</link>
                
                <description>Im Juli 2022 veröffentlichte der Paritätische Wohlfahrtsverband seinen jährlichen Armutsbericht. Die Werte sind alarmierend. Was besonders hervorsticht: 21 Prozent aller Kinder und Jugendlichen sind von Armut betroffen. Umso größer waren die Erwartungen, wie insbesondere kinderreiche Familien und Alleinerziehende mit dem in der Bundesregierung verabredeten sogenannten „Entlastungspaket III“ vor einer Verschärfung und Ausweitung von Armut durch die Preisexplosionen bei Lebensmitteln, Strom, Gas und Heizung geschützt werden. Doch das als „wuchtig“ angekündigte Paket lässt Familien mit Kindern im Regen stehen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im Juli 2022 veröffentlichte der Paritätische Wohlfahrtsverband seinen jährlichen Armutsbericht. Die Werte sind alarmierend. Was besonders hervorsticht: 21 Prozent aller Kinder und Jugendlichen sind von Armut betroffen. Umso größer waren die Erwartungen, wie insbesondere kinderreiche Familien und Alleinerziehende mit dem in der Bundesregierung verabredeten sogenannten „Entlastungspaket III“ vor einer Verschärfung und Ausweitung von Armut durch die Preisexplosionen bei Lebensmitteln, Strom, Gas und Heizung geschützt werden. Doch das als „wuchtig“ angekündigte Paket lässt Familien mit Kindern im Regen stehen.<br> Eine magere Erhöhung des Kindergeldes um 18 Euro monatlich (erst ab Januar 2023) ergibt für eine Familie mit zwei Kindern gerade einmal 432 Euro Entlastung für ein gesamtes Jahr. Die Anhebung des Grundsicherungsregelsatzes auf 500 Euro belässt das Grundsicherungsniveau unterhalb der Armutsgrenze. Die im gesellschaftlichen Leben erfahrenen Folgen von Armut sind unwürdig. Dies gilt vor allem für eine Gesellschaft mit ungeheurem, aber ungerecht verteilten Reichtum. Dieser produziert und vergesellschaftet Folgekosten. Die Bundesländer versuchen diese vorprogrammierte Armut teilweise abzufedern, indem sie Härtefallregelungen, Beratungs- und Betreuungsstellen, Familienkarten und anderes finanzieren. Aber es wäre längst an der Zeit, von Bundesseite aus Armut systemisch und strukturell zu bekämpfen und nicht nur den Bundesländern die Nachsorge zu überlassen.<br> Was es braucht, ist eine radikale, eine an die Wurzeln gehende Armutsbekämpfungspolitik – und der hierfür erste, längst überfällige Schritt ist die Einführung einer Kindergrundsicherung. Mit dem seit 2019 in Thüringen begangenen Weltkindertag als gesetzlichem Feiertag am 20. September haben wir in Thüringen einen Tag auch dafür geschaffen, die Rechte von Kindern wieder in das Bewusstsein der Gesellschaft zu rücken. Das Recht auf ein würdevolles Leben ohne Armut ist das grundlegendste Recht. Dieses Recht zu sichern, wird eine Kernforderung am 20. September – dem Weltkindertag – sein. Finanzieren könnte der Bund diese Maßnahme zum Beispiel durch die Einführung einer Übergewinnsteuer, die auf leistungslose Gewinne in Krisenzeiten erhoben werden könnte. Fest steht, echte Entlastungen von Familien kommen durch zielführende Maßnahmen.<br> Steffen Dittes, Fraktionsvorsitzender</p>
<p><a href="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/parlamentsreport/2022/PR-2022-16/PR-2022-16-final-png-web.pdf" class="link-download" title="download link">Hier die aktuelle Ausgabe lesen</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Parlamentsreport</category>
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                <pubDate>Fri, 23 Sep 2022 13:59:53 +0200</pubDate>
                <title>Parlamentsreport 17-2022 </title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/parlamentsreport/archiv-2022/detail/news/parlamentsreport-17-2022/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der diesjährige Jahrestag der Deutschen Einheit erscheint längst nicht so politisch aufgeladen wie viele Jahre zuvor. In Erfurt laden das Land Thüringen und die Landeshauptstadt zum Bürgerfest ein, zeitgleich finden die offiziellen Feiern der Bundesrepublik statt und beenden traditionell die Bundesratspräsidentschaft des gastgebenden Ministerpräsidenten.<br> „Zusammen wachsen“, so das doppeldeutige Motto der Feier in diesem Jahr. Doch sozial und ökonomisch ist das Land in den letzten 32 Jahren nicht wirklich zusammen gewachsen. Auch politisch, schaut man sich die Standorte von Bundesbehörden und die Besetzungen von Führungspositionen an, ist wenig von Partnerschaft erfahrbar. Nur scheinbar verlieren mit der Zeit biografische Ursprünge an Bedeutung.&nbsp; Für die in den sogenannten neuen Bundesländern weiter lebenden Menschen wird in diesem Jahr die seit mehr als drei Jahrzehnten bestehende Benachteiligung konkrete Folgen haben. In Vollbeschäftigung verdienen die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen noch immer jeden Monat 900 Euro weniger als Vollbeschäftigte in den alten Bundesländern. Während im öffentlichen Dienst die Einkommen nahezu gleich sind, ist in anderen Branchen der Einkommensunterschied sogar noch größer. Ein geringeres Einkommen und in der Folge auch ein geringeres Sparvermögen wird dazu führen, dass Preissteigerungen für Lebensmittel und Energie die Menschen im Osten sehr viel stärker belasten und mit Armut bedrohen wird. Wenn also zielgerichtet durch politische Entscheidungen Menschen entlastet werden sollen, wird sich zeigen, ob die Lebensbedingungen in den neuen Bundesländern berücksichtigt werden und dieses Land tatsächlich zusammenwächst.<br> Steffen Dittes, Fraktionsvorsitzender</p>
<p><a href="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/parlamentsreport/2022/PR-2022-17/PR-2022-17-png-final.pdf" class="link-download" title="download link">Die gesamte Ausgabe gibt es hier zu lesen</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Parlamentsreport</category>
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                <pubDate>Thu, 06 Oct 2022 15:05:29 +0200</pubDate>
                <title> Parlamentsreport 18-2022 </title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/parlamentsreport/archiv-2022/detail/news/parlamentsreport-18-2022/</link>
                
                <description>Die Preissteigerungen für Lebensmittel belasten bereits die meisten Menschen. Die Preisexplosionen für Energie und hier insbesondere für Gas bzw. Wärme sind für viele kaum noch zu bezahlen und sind existenzbedrohend. Hinzu kommt die begründete Befürchtung, dass nach dem Wegfall russischer Gaslieferungen die Versorgung über den Winter nicht gesichert ist. Zu viele Faktoren beeinflussen den Gasverbrauch, eine Gasmangellage ist nicht ausgeschlossen. Menschen haben in einer solchen Situation berechtigt die Erwartung an politische Verantwortungs- und Entscheidungsträger:innen, für Versorgungssicherheit und Preisstabilität zu sorgen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Preissteigerungen für Lebensmittel belasten bereits die meisten Menschen. Die Preisexplosionen für Energie und hier insbesondere für Gas bzw. Wärme sind für viele kaum noch zu bezahlen und sind existenzbedrohend. Hinzu kommt die begründete Befürchtung, dass nach dem Wegfall russischer Gaslieferungen die Versorgung über den Winter nicht gesichert ist. Zu viele Faktoren beeinflussen den Gasverbrauch, eine Gasmangellage ist nicht ausgeschlossen. Menschen haben in einer solchen Situation berechtigt die Erwartung an politische Verantwortungs- und Entscheidungsträger:innen, für Versorgungssicherheit und Preisstabilität zu sorgen.<br> Doch die Bundesregierung zauderte und zaudert. Halbherzige und nicht zielgenaue Entlastungspakete wurden eins nach dem anderen beschlossen, um sie gleich wieder zu korrigieren. Sie fordern den Staat finanziell, aber greifen nicht in den Markt ein und weisen auch nicht diejenigen in die Schranken, die den Krieg Russlands schamlos ausnutzen, um Unternehmensgewinne zu maximieren. Zugegeben, die Mechanismen des liberalisierten Marktes sind komplex, ebenso die jahrelang entwickelten internationalen ökonomischen Mechanismen und Abhängigkeiten. Komplex sind auch die technischen Zusammenhänge der Stromproduktion und Netzstabilität. Um nachhaltige Lösungen im Sinne von Preisstabilität und Versorgungssicherheit zu entwickeln, muss man diese Komplexität aber annehmen. Forderungen nach Weiterbetrieb der Kernkraftwerke oder die von der Idee, Russland versorge uns wieder mit Gas, getragene Forderung nach dem Ende der Sanktionen, werden dieser Komplexität in keinerlei Hinsicht gerecht. Darüber ehrlich zu reden und aufzuklären gehört ebenso zur politischen Verantwortung.<br> Steffen Dittes, Fraktionsvorsitzender.</p>
<p><a href="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/parlamentsreport/2022/PR-2022-18/PR-2022-18_png_final_web.pdf" class="link-download" title="download link">Die gesamte Ausgabe hier kostenlos lesen</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Parlamentsreport</category>
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                <pubDate>Fri, 21 Oct 2022 11:13:50 +0200</pubDate>
                <title>Parlamentsreport 19-2022 </title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/parlamentsreport/archiv-2022/detail/news/parlamentsreport-19-2022/</link>
                <author>André Blechschmidt</author>
                <description>Bekanntermaßen wird immer wieder der Slogan: „Nach der Wahl ist vor der Wahl“ in der Politik strapaziert. Dabei wird nicht nur ein Ergebnis analytisch zur Kenntnis genommen, sondern gleichzeitig Veränderung bei der Methode oder auch ein größeres Engagement bei der Darstellung sowie Umsetzung eigener Gedanken, Ideen und Argumente festgestellt. Bezogen auf die aktuelle Debatte und damit verbundener parlamentarischer Ergebnisse zum Sondervermögen „Corona-Pandemie und Hilfe zur Bewältigung der Energiekrise“ ist es trotz des zögerlichen Handelns der Bundesregierung in den Beratungen zwischen der rot-rot-grünen Koalition sowie der CDU und FDP in Thüringen gelungen, einen „Katalog“ der Unterstützung für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Vereine und Verbände sowie Kommunen in Höhe von 407 Millionen Euro landespolitisch zu erarbeiten. Dabei sind Zuschüsse im Rahmen eines Energienotfallfonds für einkommensschwache Menschen und Familien – was der LINKEN besonders wichtig war -, Zuschüsse zur Verhinderung von Insolvenzen und Zahlungsausfällen bei Unternehmen, Heizkostenzuschüsse für kommunale, aber auch freie Träger, wie Schulen, Kindereinrichtungen, Krankenhäuser und Vereinen des Sports, Kultur und der sozialen Einrichtungen, beschlossen worden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bekanntermaßen wird immer wieder der Slogan: „Nach der Wahl ist vor der Wahl“ in der Politik strapaziert. Dabei wird nicht nur ein Ergebnis analytisch zur Kenntnis genommen, sondern gleichzeitig Veränderung bei der Methode oder auch ein größeres Engagement bei der Darstellung sowie Umsetzung eigener Gedanken, Ideen und Argumente festgestellt. Bezogen auf die aktuelle Debatte und damit verbundener parlamentarischer Ergebnisse zum Sondervermögen „Corona-Pandemie und Hilfe zur Bewältigung der Energiekrise“ ist es trotz des zögerlichen Handelns der Bundesregierung in den Beratungen zwischen der rot-rot-grünen Koalition sowie der CDU und FDP in Thüringen gelungen, einen „Katalog“ der Unterstützung für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Vereine und Verbände sowie Kommunen in Höhe von 407 Millionen Euro landespolitisch zu erarbeiten. Dabei sind Zuschüsse im Rahmen eines Energienotfallfonds für einkommensschwache Menschen und Familien – was der LINKEN besonders wichtig war -, Zuschüsse zur Verhinderung von Insolvenzen und Zahlungsausfällen bei Unternehmen, Heizkostenzuschüsse für kommunale, aber auch freie Träger, wie Schulen, Kindereinrichtungen, Krankenhäuser und Vereinen des Sports, Kultur und der sozialen Einrichtungen, beschlossen worden.<br> Ein weiteres wichtiges Ergebnis war die Verlängerung der Laufzeit des Sondervermögens bis in das Jahr 2024. Dies ist das Signal an die Betroffenen, unabhängig der zukünftigen Entwicklungen wird das Land Thüringen für Hilfen im Energiebereich bereitstehen. Es ist aber auch das Zeichen in Richtung Berlin, endlich nicht nur Doppelwumms zu erklären, sondern vielmehr konkrete inhaltliche Konzepte und finanziell ausreichende Pakete gesetzlich zu verankern. Die Entscheidung zu diesem Sondervermögen und die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage in Thüringen ist aber nur der erste Schritt. Die zügige Umsetzung und Auszahlung der finanziellen Mittel wird durch die Betroffenen immer wieder an erster Stelle eingeklagt. Die nächste Entscheidung – Stichwort Landeshaushalt – liegt schon auf dem „parlamentarischen Tisch“. Eine Parteienprofilierung á la CDU ist ein ungeeigneter Ratgeber. Vielmehr wird mit der Verabschiedung eines Haushalts eine Planungs- und Zukunftssicherung sowie Transformationsprozess organisiert, der durch Bürger:innen verlangt wird. André Blechschmidt, Parlamentar. Geschäftsführer</p>
<p><a href="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/parlamentsreport/2022/PR-2022-19/PR-2022-19-Final-PNG.pdf" class="link-download" title="download link">Die gesamte Ausgabe hier kostenlos lesen</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Parlamentsreport</category>
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                <pubDate>Fri, 04 Nov 2022 10:34:25 +0100</pubDate>
                <title>Parlamentsreport 20-2022 </title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/parlamentsreport/archiv-2022/detail/news/parlamentsreport-20-2022/</link>
                
                <description>Bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts hat die Lebenserwartung beachtlich zugenommen. Dass mit zunehmendem Alter medizinische und pflegerische Leistungen immer stärker in Anspruch genommen werden und sich gleichzeitig die gesellschaftlichen Lebensverhältnisse so verändert haben, dass nur noch selten alle notwendigen Unterstützungs-, Hilfs- und Pflegeangebote familiär abgesichert werden können, sind zwei Gründe dafür, dass der Bedarf an medizinischen und pflegerischen Angeboten stetig gestiegen ist. Andererseits nimmt der Anteil der Menschen im berufsfähigen Alter an der Gesamtbevölkerung stetig ab, was noch einmal zusätzlich erschwert, die bestehenden und steigenden Bedarfe personell abzusichern. Besondere Herausforderung ist dabei, dass der Zugang zu Versorgungsleistungen für alle Menschen unabhängig des Wohn- und Lebensortes gesichert ist.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts hat die Lebenserwartung beachtlich zugenommen. Dass mit zunehmendem Alter medizinische und pflegerische Leistungen immer stärker in Anspruch genommen werden und sich gleichzeitig die gesellschaftlichen Lebensverhältnisse so verändert haben, dass nur noch selten alle notwendigen Unterstützungs-, Hilfs- und Pflegeangebote familiär abgesichert werden können, sind zwei Gründe dafür, dass der Bedarf an medizinischen und pflegerischen Angeboten stetig gestiegen ist. Andererseits nimmt der Anteil der Menschen im berufsfähigen Alter an der Gesamtbevölkerung stetig ab, was noch einmal zusätzlich erschwert, die bestehenden und steigenden Bedarfe personell abzusichern. Besondere Herausforderung ist dabei, dass der Zugang zu Versorgungsleistungen für alle Menschen unabhängig des Wohn- und Lebensortes gesichert ist.<br> Gerade im ländlichen Raum muss gewährleistet sein, dass die medizinische und pflegerische Grundversorgung jederzeit in Anspruch genommen werden kann und Menschen nicht gezwungen sind, im Alter Lebensorte verlassen zu müssen, wenn nur im städtischen Verdichtungsraum benötigte Leistungen im Pflege- oder Krankheitsfall erreichbar sein würden. Ein flächendeckendes Krankenhausnetz der Grundversorgung mit spezialisierten Angeboten in den Zentren und miteinander verzahnte lokale Gesundheits- und Pflegenetzwerke können dies sichern. Die Grundlage soll der durch das Gesundheitsministerium hierfür gestartete Werkstattprozess „Zukunft.Gesundheit.Thüringen.2030“ schaffen. Die Fraktion DIE LINKE wird diesen Prozess im Rahmen ihrer Kampagne „Thüringen. Überall gleich gut“ politisch und fachlich begleiten. Unsere Zielstellung ist dabei ebenso ambitioniert wie alternativlos: „Gesundheit. Überall gleich gut.“<br> Steffen Dittes, Fraktionsvorsitzender</p>
<p><a href="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/parlamentsreport/2022/PR-2022-20/PR-2022-20-Final-PNG.pdf" class="link-download" title="download link">Die gesamte Ausgabe zum kostenlosen Download</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Parlamentsreport</category>
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            <item>
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                <pubDate>Mon, 21 Nov 2022 15:28:46 +0100</pubDate>
                <title>Parlamantsreport 21-2022</title>
                <link>https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/parlamentsreport/archiv-2022/detail/news/parlamantsreport-2022-21/</link>
                
                <description>Die Finanzierung der Kommunen ist seit jeher beliebtes Thema der Opposition zur Auseinandersetzung mit der Landesregierung. Der Vorwurf ist dabei immer gleich. Den Kommunen fehlt es an Geld, um ihre pflichtigen wie freiwilligen Aufgaben zu finanzieren. „Das Land lässt die Kommunen ausbluten“ kommt dabei oft als Vorwurf. Im Gegensatz dazu sei das Land ein Organ institutioneller Selbstverwaltung, das für das Leben der Menschen keinerlei Aufgaben oder Verantwortung wahrnehme. Was sich für die politische Auseinandersetzung aus Sicht von Parteistrategen in Wahl- und Vorwahlkämpfen lohnt zu thematisieren, ist aber keineswegs eine verantwortungsvolle Grundlage für Entscheidungen zum Landeshaushalt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Finanzierung der Kommunen ist seit jeher beliebtes Thema der Opposition zur Auseinandersetzung mit der Landesregierung. Der Vorwurf ist dabei immer gleich. Den Kommunen fehlt es an Geld, um ihre pflichtigen wie freiwilligen Aufgaben zu finanzieren. „Das Land lässt die Kommunen ausbluten“ kommt dabei oft als Vorwurf. Im Gegensatz dazu sei das Land ein Organ institutioneller Selbstverwaltung, das für das Leben der Menschen keinerlei Aufgaben oder Verantwortung wahrnehme. Was sich für die politische Auseinandersetzung aus Sicht von Parteistrategen in Wahl- und Vorwahlkämpfen lohnt zu thematisieren, ist aber keineswegs eine verantwortungsvolle Grundlage für Entscheidungen zum Landeshaushalt.<br> Die Kommunen sind wie das Land und der Bund Säule der föderalen Struktur und haben wie diese eigene Aufgaben wahrzunehmen. Die Finanzierung ist ebenso geregelt. Die Kommunen können auf eigene Einnahmen aus Steuern und Steueranteilen, zu erhebenden Gebühren, direkten Zuweisungen und Zuschüssen sowie das Finanzausgleichssystem zwischen Land und den Kommunen sowie den Kommunen untereinander zurückgreifen. Das Finanzausgleichssystem ist dabei gerade kein Alimentationssystem, sondern sichert den Kommunen zu, angemessen an der allgemeinen Entwicklung der öffentlichen Haushalte im Land und in den Kommunen teilzuhaben. Die Grundlage dafür sollten aber konkrete Zahlen liefern, nicht der politische Überbietungswettbewerb im Wechselspiel der stehts knausrigen Regierung hier und der ausgabefreudigeren Opposition da. Aus diesem Grund hat die Fraktion DIE LINKE entschieden, mit einer Großen Anfrage viel Licht in die nur selten ausgeleuchtete Thematik der Finanzierung der Kommunen zu bringen.<br> <em>Steffen Dittes, Fraktionsvorsitzender</em></p>
<p><a href="https://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/parlamentsreport/2022/PR-2022-21_/PR-2022-21-PNG-final-web.pdf" class="link-download" title="download link">Die gesamte Ausgabe hier lesen</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Parlamentsreport</category>
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