Wohnen ist Menschenrecht - soziale Rechte stärken

Anja Müller, Ute Lukasch
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DIE LINKE Fraktion im Thüringer Landtag lud gestern zur Veranstaltung: Wohnen ist Menschenrecht - soziale Rechte stärken! Schwerpunkt der Veranstaltung war die Vorstellung von selbstorganisierten Wohnprojekten als praktische Gegenmodelle zur Marktlogik im Bereich Wohnen.

Menschenwürdiges Wohnen ist eine unverzichtbare Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Aber den Bereich des Wohnens wird immer stärker den profitorientierten Marktmechanismen unterworfen. Das steht aber völlig im Gegensatz zu den Vorgaben des Sozialpakts der UNO. Auf der Veranstaltung wurden vier Projekte und Netzwerke vorgestellt. Das Wohnprojekt Alte Feuerwache Weimar und das Wohnprojekte Netzwerk „Quartiere für als Vernetzungsstruktur für Thüringen sowie das Ackersyndikat Dondorf als Beispiel für die Verbindung von Leben, Wohnen und Arbeiten. Ute Lukasch, wohnungspolitische Sprecherin, und Anja Müller, Sprecherin für Demokratie und Verfassung der Fraktion DIE LINKE, informierten drüber, dass das links geführte Infrastrukturministerium in wenigen Tagen eine neue weiterentwickelte Förderrichtlinie veröffentlicht. Die Wohnprojekte erfüllen in vorbildlicher Weise die sozialen Vorgaben der UN.

Miethäusersyndikatsprojekte sind basisdemokratisch in ihrer Entscheidungsfindung und sind wirtschaftlich gesehen nicht profitorientiert organisiert. So sind im Prinzip auch Bürgerenergiegenossenschaften organisiert und Gegenmodelle zur zunehmenden Marktdynamik im Bereich Energie. Klar wurde in der Diskussion auch, dass gerade die selbstorganisierten Projekte in besondere Weise die Teilhabe aller Menschen am Recht auf Wohnen sicherstellen. Die LINKE sagte den Akteuren weitere Unterstützung für die Verbessrung der notwendigen Rahmenbedingungen zu. Der Austausch zu den Themen Wohnen und Energie, wichtige Themen für alle Menschen, soll intensiv fortgesetzt werden.

 

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