Veranstaltung zur Anti-Stress-Verordnung für Thüringen
Die Corona-Pandemie hat zu einer maßgeblichen Zunahme der psychosozialen Belastungen in der Arbeitswelt geführt. Vor diesem Hintergrund hat die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag ein wissenschaftliches Gutachten in Auftrag gegeben. Ausgehend von der zentralen Annahme, die Pandemie als neuen, einzigartigen, multidimensionalen und potenziell toxischen Stressfaktor zu begreifen, werden maßgebliche psychosoziale Belastungstrends beschrieben.
Ziel des Gutachtens war, die gegenwärtig vorliegenden arbeitssoziologischen Erkenntnisse zu den Veränderungen der Arbeitsgesellschaft mit dem Fokus auf psychische Belastung bei der Arbeit darzustellen. Dadurch werden sowohl Anhaltspunkte für die Realisierbarkeit einer Verordnung zum Schutz vor Gefährdungen durch psychische Belastungen im Beruf als auch der Novellierungsbedarf aufgrund der rasch fortschreitenden Veränderungen im Zuge des Pandemiegeschehens aufgezeigt.
Wir möchten Sie zur Vorstellung des wissenschaftlichen Gutachtens mit dem Titel „Veränderte Arbeitswelt und (neuer) Arbeitsschutz in der Pandemiegesellschaft: Anforderungen an eine Anti-Stress-Verordnung“ herzlich einladen. Zur Präsentation werden wir gemeinsam mit Akteuren aus den Bereichen Soziales, Gesundheit und Gewerkschaft sowie der Thüringer Arbeitsministerin Heike Werner die Ergebnisse der Studie besprechen und daraus folgende Initiativen vorstellen.
Zeit: Donnerstag, 8. September 2022, 10 bis 12:30 Uhr
Ort: Thüringer Landtag, Funktionsgebäude, Raum F201
Als Gesprächspartner:innen stehen Ihnen auch der Mitautor des Gutachtens Thomas Engel von der Jenaer Friedrich-Schiller-Universität und Lena Saniye Güngör, Sprecherin für Arbeits- und Gewerkschaftspolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, zur Verfügung.
Wir freuen uns über einen wissenschaftlich-politischen Austausch und würden Sie gern zu unserer Veranstaltung begrüßen.
Dateien
- Gutachten_Anti-Stress-Verordnung.pdf
PDF-Datei (526 KB)

