Unterstützung für die Beschäftigen von Reno 

Lena Saniye Güngör
GewerkschaftspolitikPresseLena Saniye Güngör

Nachdem gestern bekannt geworden war, dass im Amtsgericht Hameln (Niedersachsen) gegen den Mutterkonzern Reno Schuhcentrum GmbH als auch der Tochter Reno Schuh GmbH ein Insolvenz-Verfahren eröffnet wurde, müssen die Beschäftigten um ihren Arbeitsplatz bangen. Lena Saniye Güngör arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Thüringer Landtag, zeigt sich betroffen und erklärt: „Nur sechs Monate nach dem Wechsel der Eigentümer sind sowohl der Mutterkonzern als auch das Tochterunternehmen insolvent. Die Beschäftigten von Reno brauchen jetzt Unterstützung und dürfen nicht im Regen stehen gelassen werden. Es muss offen und transparent darüber gesprochen werden, wie es mit dem Unternehmen und den Arbeitsplätzen der Mitarbeiter:innen weiter geht und wie Lohnfortzahlungen garantiert werden können.“

Reno betreibt laut Unternehmensangaben derzeit rund 180 Filialen und beschäftigt rund 1.000 Mitarbeitende, davon unter anderem auch in Jena, Erfurt, Weimar, Arnstadt, Gotha, Bad Salzungen, Nordhausen, Mühlhausen und Leinefeld-Worbis. Die LINKE Abgeordnete ergänzt: „Wie bereits bekannt, steckt der Schuhhandel durch die Folgen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Kriegs durch gestiegene Preise in einer großen Krise. Die Beschäftigten müssen sich jetzt bei der Gewerkschaft ver.di Handel organisieren, um gemeinsam für gerechte Löhne und den Erhalt der Arbeitsplätze zu kämpfen. Wir stehen solidarisch an ihrer Seite und werden ihre Forderungen mit Nachdruck unterstützen.“

 

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