Solidarität mit den Beschäftigten bei Fude und Serrahn am DMK-Standort Erfurt
„Unterstützung und Solidarität mit den Beschäftigten bei dem Produktions- und Handelsunternehmen für Milchprodukte Fude und Serrahn sind das Gebot der Stunde. Der Warnstreik zeigt, dass sich die Betroffenen nicht einschüchtern lassen und gegen die ungerechte Behandlung vorgehen. Gemeinsam mit der NGG unterstützen wir als Fraktion DIE LINKE die Proteste und fordern den Arbeitgeber auf, eine faire Entlohnung sicherzustellen“, erklärt Lena Saniye Güngör, arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag.
Die Arbeitgeber legten in der ersten Verhandlung ein Angebot von 3,5 Prozent vor, allerdings mit 4 Leermonaten. Durch die Leermonate reduziert sich die Erhöhung auf nur noch 2,3 Prozent. Mit Blick auf die Inflationsrate fordert die LINKE-Angeordnete: „Nach Schätzungen der EZB wird für das Jahr 2022 eine Inflationsrate von 3,2 Prozent erwartet. Hinzu kommen weitere Belastungen durch die Corona-Pandemie. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit sollte in Zeiten des Fachkräftemangels eine Selbstverständlichkeit sein. Tarifverträge sind ein wichtiges Instrument, um dem Thüringer Image als Niedriglohnland zu begegnen, daher ist die Angleichung an den Flächentarifvertrag das Mindeste, um die Beschäftigten gerecht für ihre Arbeit zu entlohnen.“

