Solartechnik - umweltschonende, verlässliche und kostengünstigere Variante der Stromförderung

"DIE LINKE steht solidarisch an der Seite der Unternehmen und Beschäftigten der Solarbranche, die am heutigen Donnerstag mit symbolischen Werksschließungen auf die Gefährdung der Arbeitsplätze durch die Pläne der Bundesregierung reagieren", sagt die energiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag und Bürgermeisterin von Großbreitenbach Petra Enders.

Der Protest in Thüringen sei wichtig, um das Vorhaben der Bundesregierung zu stoppen. DIE LINKE behalte sich auch nach der Ablehnung ihres Antrages im Landtag weiter vor, die Landesregierung aufzufordern, im Bundesrat aktiv zu werden.

Es müsse vor allem bedacht werden, dass sich gerade die Solarbranche als seriöse und verlässliche Wirtschaftsbranche etabliert habe. Das sei u. a. auch daran zu erkennen, dass man sich bei der Förderung von Anfang auf degressive Sätze verständigt habe - im Gegensatz zur Atomlobby. Petra Enders: "Stellt man die Kosten der Atomenergie dem gegenüber, sieht man, dass mit wesentlich geringerem Mitteleinsatz umweltschonende und zukunftsträchtige Solarenergie als bedeutendes Pfund beim Umsteuern auf dem Energiesektor zu haben ist. Die Linksfraktionärin verweist darauf, dass alleine über den EURATOM-Vertrag der heutigen Europäischen Union seit 1957 ohne parlamentarische Kontrolle ca. 400 Mrd. € Fördermittel an die Atomindustrie gezahlt worden seien.

Die Energieexpertin der LINKEN weiter: "Deutschland braucht auf dem Energiesektor einen grundlegenden Wechsel. Schließlich ist die Energieproblematik zu einer entscheidenden ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Frage geworden. Langfristiges Ziel muss der völlige Ausstieg aus der Atomenergie und eine dezentrale Energieerzeugung und -versorgung durch einen Mix aus regenerativen Energien sein.

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