Reinhardt kritisiert Bayerns Entscheidung zum Abbau der Kita-Qualität
Der Sprecher für frühkindliche Bildung der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Daniel Reinhardt, kritisiert die Entscheidung der Bayerischen Regierung für eine Experimentierklausel im Kita-Bereich zur Umgehung des gesetzlichen Betreuungsschlüssels für Fachkräfte: „Um mehr Kindergarten-Plätze zu schaffen, wird in Bayern ganz offiziell der fachliche Standard gesenkt. Immer mehr Assistenzkräfte, immer weniger gut ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher - so sieht der bayrische Weg aus, an dem der Staat obendrein noch viel Geld spart.“
Reinhardt betont: „Einen solchen Weg wird es in Thüringen mit einer rot-rot-grünen Landesregierung nicht geben. Wir haben neben der Entlastung der Eltern durch zwei beitragsfreie Kindergartenjahre auch die Zahl der Fachkräfte erhöht, die Betreuungsschlüssel sowie die Anrechnungszeiten für Urlaub und Krankheit verbessert. Das hat viel Geld gekostet: Das Land gibt heute ein Drittel mehr für Kindergärten als noch im Jahr 2014 aus, vor Rot-Rot-Grün. Wer die Aufgabe frühkindliche Bildung sehr wichtig nimmt, stellt die Ressourcen zur Verfügung, um die Qualität hoch zu halten, und trotzdem Familien zu entlasten. Dafür werden wir uns auch weiter einsetzen.“

