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Mit Volksentscheid längeres gemeinsames Lernen für alle Kinder durchsetzen

In einer Pressekonferenz hat die Bildungsexpertin Michaele Sojka heute die Forderung der LINKEN nach einem Volksentscheid über die zukünftige Bildungspolitik vorgestellt. "Was die Landesregierung mit ihrer bisherigen Bildungspolitik erreicht hat, lässt sich knapp umschreiben: Nichts. Die Auseinandersetzung in der Koalition verunsichert LehrerInnen und Eltern und längeres gemeinsames Lernen gibt es bestenfalls in homöopathischen Dosen" so Sojka.

"Umfragen zeigen seit Jahren, dass es deutliche Mehrheiten für längeres gemeinsames Lernen gibt. Zuletzt hat Emnid vor wenigen Tagen eine Studie veröffentlicht, nach der sich 72 Prozent der Eltern für eine spätere Trennung der Kinder aussprechen. (Link zur Studie) Die Politik muss diese Forderung endlich Ernst nehmen.

Für Thüringen wäre ein von der Landesregierung initiierter Volksentscheid die beste Lösung, um eine so grundlegende Veränderung durchzusetzen. Die mit der Umstellung auf gemeinsames Lernen bis zur Klasse 6 oder 8 verbundenen Strukturänderungen können dann mit einer langfristigen Perspektive vorgenommen werden, die in ihrer Gültigkeit über einzelne Legislaturperioden hinausreichen. Damit erhalten die Lehrerinnen und Lehrer Planungssicherheit und Eltern sowie Kinder endlich die Schulform, die sie seit langem fordern" so Sojka abschließend.

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