Linksfraktion will Kürzungen bei Erwachsenenbildung abwenden

Die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag fordert nach der Rücknahme der vorgesehenen Kürzungen im Bereich der politischen Bildung die Landesregierung auf, auch im Bereich der Erwachsenenbildung von den geplanten Einschnitten Abstand zu nehmen.

Die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Michaele Sojka, sagt: „Der schlechte Umgang der Thüringer Politik mit Bildung muss ein Ende haben. Es geht nicht, nach vielen mageren Jahren 2010 eine Schippe drauf zu legen, aber im nächsten Jahr erneut um eine Million Euro zu kürzen. Das ist keine Politik, sondern ein konzeptions- und verantwortungsloses Herumwursteln.“

„Thüringen braucht Bildung, denn sie ist unser wichtigster Rohstoff“, betont die LNKE-Politikerin. Bildung aber brauche Planbarkeit und die nötige finanzielle Unterstützung. „Das gilt für die Schule, aber auch für die Erwachsenenbildung, die im Zuge lebenslangen Lernens sowie der steigenden Anforderungen der Arbeitswelt immer wichtiger wird. Einen entsprechenden Antrag, der die vorgesehenen Kürzungen rückgängig macht, werden wir in die Haushaltsdiskussion einbringen", so Sojka abschließend.

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