Landesarbeitsmarktprogramm ist Tropfen auf den heißen Stein
Als "begrüßenswerte Initiative" bezeichnet Ina Leukefeld, Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik der Fraktion DIE LINKE, das von der Landesregierung gestartete Arbeitsmaktprogramm.
Es sei längst überfällig, dafür zu sorgen, dass vor Ort bessere Bedingungen für Beratung, Begleitung, Qualifizierung und Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt hergestellt werden. "Öffentlich geförderte Beschäftigung ist ein hilfreiches Instrument, wenn es darum geht, Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Sie ist auch mit Blick auf die Daseinsvorsorge unerlässlich", unterstreicht Frau Leukefeld. Allerdings sei das Programm, das für etwa 3000 Menschen ausgelegt ist, lediglich "ein Tropfen auf den heißen Stein. Schließlich gebe es in Thüringen mehr als 2000 Familien mit Kindern, in denen beide Elternteile arbeitslos sind, und 9200 Alleinerziehende, die Hartz IV beziehen. Allein 25.500 über 55-jährige müssten in Thüringen von Hartz IV leben.
Die Arbeitsmarktpolitikerin der LINKEN fordert, dass zur Umsetzung des Programms "Arbeit für Thüringen" die vorhandenen Strukturen genutzt werden. "Es darf kein Geld in zusätzlicher Verwaltung versickern. Die Unterstützung muss tatsächlich bei arbeitslosen Menschen ankommen." Zudem gebe es in Thüringen zahlreiche bewährte Träger für die Begleitung und Betreuung von Arbeitslosen, wie zum Beispiel die Arbeitsloseninitiative, den Paritätischen Wohlfahrtsverband oder den Arbeitslosenverband.
Frau Leukefeld verweist darauf, dass DIE LINKE seit Jahren von der Landesregierung mehr Engagement in der aktiven Arbeitsmarktpolitik und speziell ein Landesarbeitsmarktprogramm fordert. "Auch das nun aufgelegte Arbeitsmarktprogramm ist in seinem Ansatz ein Beispiel für: LINKS wirkt!"
