Kummer: Alternative zur Nordseepipeline nötig!

Nach der Ablehnung der Nordseepipeline-Pläne durch den niedersächsischen Landtag setzt DIE LINKE das Thema auf die Tagesordnung des Umweltausschusses im Landtag am 19. Februar.

"Wir brauchen keine Trotzreaktionen, sondern klare Alternativen zur Salz-Pipeline!", erklärt Tilo Kummer. Für den Abgeordneten ist das weitere Festhalten an der Leitung nach dem niedersächsischen Veto und der darauf folgenden Pipeline-Ablehnung durch K+S reine Hinhaltetaktik. "Die Landesregierung darf sich nicht weiter in hoffnungslose Pläne flüchten, sie muss klar machen, wie sie ohne Pipeline die Anforderungen der europäischen Vorschriften zum Gewässerschutz umsetzen will", stellt Kummer fest.

DIE LINKE im Thüringer Landtag favorisiert die stoffliche Verwertung der in den Kaliabwässern enthaltenen Rohstoffe wie Steinsalz oder Magnesiumchlorid. "Wir müssen klären, ob wir die Wirtschaftlichkeit einer entsprechenden Abwasseraufbereitung durch gezielte Förderung verbessern können", so der Abgeordnete weiter. Der Runde Tisch sah vor allem wegen der bisher fehlenden Wirtschaftlichkeit keine Chance für eine über das bisher von K+S angekündigte Maß hinausgehende Abwasserverwertung, obwohl geeignete Verfahren dafür zur Verfügung stehen.

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