Konsequenzen aus der AWO-Affäre

Karola Stange
Presse

Karola Stange, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Thüringer Landtag, erklärt am Rande der Anhörung des Sozialausschusses zu den Konsequenzen aus der AWO-Affäre:

„Die AWO-Affäre um die Managergehälter vor rund zwei Jahren hat das Vertrauen der Thüringer Bevölkerung in die AWO tief erschüttert und muss aufgearbeitet werden. Dennoch will ich heute den Akteur:innen in der Sozialwirtschaft für ihre wichtige Arbeit danken.“

Stange führt weiter aus: „Wie gerade in der Anhörung ausgeführt wurde, hat die AWO Thüringen bereits umfassende Konsequenzen in die Wege geleitet: So hat eine personelle Neustrukturierung stattgefunden, daneben wurde der öffentlich einsehbare AWO-Governance-Kodex novelliert, der unter anderem auch verbindliche Gehaltskorridore definiert.“

Mit dem heutigen Anhörungsverfahren soll gemeinsam mit eingeladenen Anzuhörenden nicht nur Licht ins Dunkel gebracht werden, sondern in die Zukunft geschaut und Möglichkeiten eruiert werden, wie solche Missstände zukünftig unterbunden werden können. Stange hierzu: „Fest steht, wir brauchen nicht nur einen gründlichen Aufklärungsprozess, sondern auch Strukturen, wie wir in Zukunft Transparenz schaffen können. In diesem Punkt möchte ich die schriftliche Stellungnahme vom Verdi Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen anführen. Diese verweist darauf, dass sich Transparenz nicht nur in der Veröffentlichung von Zahlen, wie den Managergehältern in einem Transparenzregister zeigt, sondern eine ‚nachhaltige Richtungs- und Wertediskussion‘ mit allen betroffenen und beteiligten Akteur:innen braucht.“

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