DIE LINKE fragt Landesregierung nach Aktivitäten von K+S: Wasseruntersuchung soll nicht weiterer Versenkung dienen
Die aktuellen Grundwasseruntersuchungen von K+S in Thüringer Gemeinden dienen der Erstellung eines dreidimensionalen Modells des Raumes, in dem bisher Salzabwässer versenkt wurden. Sie wurden laut Auskunft des Umweltministeriums nicht von Behörden angewiesen und dienen auch nicht dazu, eine weitere Versenkung in Thüringen zu ermöglichen.
Die Landesregierung empfiehlt den Kommunen diese Untersuchungen zuzulassen, um dadurch Kenntnisse über die Ausbreitung der bisher versenkten Abwässer zu erhalten. Wichtige Unterlagen dazu lägen bereits im Ministerium vor. "Ich hoffe, dass Minister Reinholz uns die Erkenntnisse über den Versenkraum in der nächsten Sitzung des Umweltausschusses zur Verfügung stellt", so die Umweltpolitikerin derFraktion DIE LINKE, Katja Wolf. Die Abgeordnete erhofft sich davon Erkenntnisse zur bisherigen Ausbreitung der Salzabwässer und damit zu aktuellen Gefährdungen der Thüringer Trinkwasserversorgung. "Wir werden uns jedoch jedem Versuch entgegen stellen, die Ergebnisse zu bagatellisieren und für eine weitere Versenkung zu nutzen!", macht Wolf abschließend deutlich.
