Presse zur Enquete-Kommission

 

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Kati Engel

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Antworten Retweeten Favorit Heute wird im #Bundestag über § 219a diskutiert. Dieser verbietet neben Werbung auch die Information über… twitter.com/i/web/status/9…


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Antworten Retweeten Favorit @cdu_fraktion_th will den jetzigen Zustand einfrieren und riskiert damit die Zukunft unseres Bundeslandes. @FKuschel #Thüringen #plenumth


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Antworten Retweeten Favorit Die Kommunen haben erkannt, dass im Sinne der Leistungsfähigkeit der Gemeinden gehandelt werden muss. @FKuschel #plenumth


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@Linke_Thl

Antworten Retweeten Favorit "Mit der freiwilligen Neugliederung der kreisangehörigen Gemeinden geht die Gebietsreform weiter", betont @FKuschel. #plenumth


 

Enquete-Kommission Rassismus

Als eine Konsequenz aus der rassistischen Mordserie des NSU hat der Thüringer Landtag 2014 mit den Stimmen aller Fraktionen die Einsetzung einer „Enquetekommission Rassismus“ empfohlen, um „Vorschläge für die öffentliche Auseinandersetzung mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ zu entwickeln. Im Januar 2017 hat der Thüringer Landtag mit den Stimmen der Fraktionen von Bündnis90/Die Grünen, CDU, DIE LINKE und SPD die Einsetzung der Enquetekommission „Ursachen und Formen von Rassismus und Diskriminierungen in Thüringen sowie ihre Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben und die freiheitliche Demokratie“ beschlossen. Auf dieser Seite dokumentieren wir die Arbeit der Kommission.

Aktuelles aus der Enquete-Kommission
18. Mai 2017

Rechtsextremismus-Studie: Soziale Sicherheit und klare Kante gegen Rechts nötig

Zu der im Auftrag der Bundesbeauftragten für die neuen Länder durch das Göttinger Institut für Demokratieforschung erstellten Studie „Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland“ äußert Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Die Studie stellt einen hilfreichen Beitrag zur Frage der Entstehung und Begünstigung extrem rechter und rassistischer Einstellungen gerade in Ostdeutschland und speziell in Thüringen dar. Sie gibt Politik wie Verwaltung die Aufgabe, ihre Anstrengungen für mehr soziale Sicherheit zu intensivieren und gleichzeitig konsequent gegen extrem rechte Strukturen in Thüringen vorzugehen.“ Mehr...

 
22. Februar 2017

Erwartungen an die Enquete-Kommission

Im Vorfeld der Fachtagung der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag vom 16. Februar 2017 baten wir Initiativen und Organisationen aus der Thüringer Zivilgesellschaft, uns ihre Erwartungen an die Arbeit einer "Enquetekommission Rassismus" mitzuteilen. Mehr...

 
22. Februar 2017

Fachtagung „Wie umgehen mit Rassismus, Ungleichwertigkeit und Diskriminierung?“

Am Donnerstag, dem 16. Februar 2017, fand eine Fachtagung der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag zum Thema „Wie umgehen mit Rassismus, Ungleichwertigkeit und Diskriminierung“ als Auftakt für die gerade erst eingesetzte Enquetekommission Rassismus statt. Zur Vorbereitung der Arbeit der Kommission waren Expert_innen, antirassistische Initiativen und Politiker_innen eingeladen, um Erwartungen an die Kommission zu formulieren und zu diskutieren. Den Anfang machte Sabine Berninger, künftige Obfrau der Fraktion DIE LINKE. in der Enquetekommission Rassismus, und sprach über den Anspruch, die Schwerpunkte und Ziele der Kommission. Das Einführungsreferat hielt Prof. Barbara John, Ombudsfrau für die Hinterbliebenen der NSU-Opfer. Dem folgte eine Frage- und Diskussionsrunde mit dem Publikum. „Rassismus ist ein Gift, das die Gesellschaft spaltet.“ Frau Prof. Barbara John, Ombudsfrau für die Hinterbliebenen der NSU-Opfer, lobte das Landesparlament Thüringen für die Einsetzung einer Enquetekommission. Diese Kommission sei in Deutschland einmalig und wichtig, weil das Land Verantwortung übernimmt, gegen Rassismus in all seinen Ausprägungen vorzugehen. Mehr...

 
26. Januar 2017

Einrichtung Enquetekommission ist Meilenstein

Heute hat der Thüringer Landtag durch die demokratischen Fraktionen die Einrichtung einer Enquetekommission „Auseinandersetzung mit Rassismus, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung in Thüringen“ beschlossen. „Damit hat der Thüringer Landtag einen Meilenstein gesetzt, der nicht zuletzt der Arbeit des ersten NSU-Untersuchungsausschusses und dem einstimmigen Beschluss der Empfehlungen durch alle seine Mitglieder zu verdanken ist“, erklären die Landes- und Fraktionsvorsitzende der LINKEN Susanne Hennig-Wellsow und Sabine Berninger, migrationspolitische Sprecherin. „Die Enquetekommission eröffnet auf Landesebene die Chance einer systematischen und strukturierten Auseinandersetzung mit dem Ziel von Veränderungen in Bereichen der Verwaltung und Behörden.“ Mehr...

 

Treffer 11 bis 14 von 14

DIE LINKE drängt auf Einberufung der Enquetekommission Rassismus

Dass für die bereits im Januar durch den Thüringer Landtag beschlossene Enquetekommission „mit Ablauf des Monats Mai noch immer keine Einladung zur konstituierenden Sitzung vorliegt“, stößt bei Sabine Berninger, Obfrau deDIE LINKE drängt auf Einberufung der Enquetekommission Rassismus.

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Veranstaltung: Wie umgehen mit Rassismus, Ungleichwertigkeit und Diskriminierung?

Der „Thüringen Monitor“ beweist es Jahr für Jahr: Rassismus, die Vorstellung der Ungleichwertigkeit von Menschen und Diskriminierung sind in der Gesellschaft weit verbreitet. So meint zum Beispiel  jeder 4. Thüringer, es gäbe wertvolles und unwertes Leben, und ähnlich viele Menschen halten die Bundesrepublik für „gefährlich überfremdet“. Dass aus solchen Einstellungen auch politische Handlungen werden, zeigen die Wahlergebnisse für die AfD und die bedrohlichen Aufmärsche, die in Erfurt unter der Fahne der Partei seit Herbst 2015 stattfinden. Zugleich explodiert in Deutschland rechte Gewalt. Flüchtlingsunterkünfte werden im Wochentakt angezündet, Menschen bedroht, geschlagen und verletzt. Immer wieder beklagen Opfer rassistischer Gewalt zudem, sie würden von Polizei oder Justiz nicht ausreichend ernstgenommen. Menschen mit dunklerer Hautfarbe berichten von überproportional häufigen Kontrollen und Beschränkungen in verschiedenen Lebensbereichen. Anfang 2017 thematisierten mehrere Frauen sexuelle Belästigungen in Thüringer Clubs.   Wie entsteht Rassismus, wo fängt Diskriminierung an? Wie lässt sich Ausgrenzung überwinden?

Als eine Konsequenz aus der rassistischen Mordserie des NSU hat der Thüringer Landtag 2014 mit den Stimmen aller Fraktionen die Einsetzung einer „Enquetekommission Rassismus“ empfohlen, um „Vorschläge für die öffentliche Auseinandersetzung mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ zu entwickeln. Im  Januar 2017 hat der Thüringer Landtag die  Einsetzung der Enquetekommission „Ursachen und Formen von Rassismus und Diskriminierungen in Thüringen sowie ihre Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben und die freiheitliche Demokratie“ beschlossen. Zur Vorbereitung der Arbeit der Kommission lädt die Fraktion DIE LINKE. ein, Handlungsansätze, Erfahrungen und Konzepte zur Auseinandersetzung mit rassistischen Einstellungen und Wege zu einer Gesellschaft frei von Rassismus und Diskriminierung zu diskutieren. Wir wollen mit unseren Gästen, mit Expert_innen, antirassistischen Initiativen und mit Politiker_innen von CDU, Grünen, LINKE und SPD Erwartungen an die Enquetekommission und die Thüringer Politik diskutieren.

Vorträge und Diskussionen unter anderem mit: Prof. Dr. Barbara John, Christina Büttner, Daniel Bartel, Alice Lanzke, Melanie Pohner, Josina Monteiro, Prof. Dr. Andrea Nachtigall, ...

16. Februar 2017 17:00 – 20:30 Uhr

Ort: Thüringer Landtag, Jürgen-Fuchs-Str. 1, 99096 Erfurt, Raum F 101

Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier: Link

Grundlagen für die Einsetzung der Kommission

Im von allen damaligen Fraktionen (B90/Grüne, CDU, DIE LINKE, FDP, SPD) 2014 beschlossenen Abschlussbericht des ersten Thüringer NSU-Untersuchungsausschusses (UA 5/1) wurde als eine "Maßnahmen zur Bekämpfung des Rechtsextremismus" die Einrichtung einer Enquetekommission „Rassismus“ vorgeschlagen, um unter anderem " Vorschläge für die öffentliche Auseinandersetzung mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" zu entwickeln (Link zum PDF, siehe S. 1630). 

Im Koalitionsvertrag der Ende 2014 gebildeten rot-rot-grünen Thüringer Landesregierung wurde im Kapital zu den "Konsequenzen aus den Verbrechen des NSU und dem Versagen der Sicherheitsbehörden" als Aufgabe festgehalten: "Wir wollen im Rahmen einer Enquete-Kommission des Landtages in einen institutionalisierten Dialog mit Expertinnen und Experten und zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren treten, um Konzepte für eine gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Rassismus und Diskriminierung zu analysieren. In einem zweiten Schritt sollen Konzepte für eine gesellschaftliche Auseinandersetzung erarbeitet werden, die u.a. der schulischen und außerschulischen Bildung, Weiterbildung für Lehrerinnen und Lehrer,  Erwachsenenbildung und Weiterbildung für Landesbedienstete dienen sollen. Die Kommission soll zügig nach Neukonstituierung des Thüringer Landtages eingerichtet werden und ihre Vorschläge so vorlegen, dass diese noch im Laufe der Legislaturperiode implementiert werden können“ (Link zum PDF, siehe S. 82).

Antrag Enquete-Kommission Rassismus

Den vollständigen und vom Thüringer Landtag beschlossenen Antrag zur Einsetzung der Enquete-Kommission "Ursachen und Formen von Rassismus und Diskriminierungen in Thüringen sowie ihre  Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben und die freiheitliche Demokratie" finden Sie als PDF-Dokument hier zum Download.