![]() |
| Startseite >Presse >Pressemitteilung | 05 | 03 | 2010 |
|
DIE LINKE im Thüringer Landtag fordert als Konsequenz aus der hohen Zahl der Ausbildungsabbrecher Verbesserungen in der Berufsorientierung und bei der sozialen Sicherung der Auszubildenden. Die Sprecherin für Ausbildungsfragen Susanne Hennig sagt: "Jede Schule muss eine berufswahlfreundliche Schule werden."
Die Abgeordnete fordert eine Reform der sozialen Sicherung von Auszubildenden und eine bessere Berufsvorbereitung in der Schule. "Es gibt immer noch zu viele Jugendliche, denen bis zum Schulabschluss nicht die Möglichkeit gegeben wird, ihre Fähigkeiten auf verschiedenen Berufsfeldern auszuprobieren. Es ist dann nicht verwunderlich, wenn viele mit falschen Vorstellungen in eine Ausbildung starten." Hennig sieht auch dringenden Verbesserungsbedarf in der sozialen Sicherung: "Viele Jugendliche stehen während ihrer Ausbildung unter einem hohen sozialen Druck. Hier muss etwas passieren. Wir sind für ein Mindestausbildungsentgelt für alle, die sich in Ausbildung befinden, egal, ob betrieblich oder nichtbetrieblich. Zudem darf es keine beruflichen Ausbildungsgänge geben, die Jugendlichen Gebühren abverlangen. Außerdem muss der Staat stärker als bisher auf Qualität in der Berufsausbildung drängen."
|